Großbrief verschwunden. Diebe bei der Post in Mainz?

Bonn

Am 25.10.2012 habe ich einen Großbrief von Rodalben nach Mainz in einer Filiale in Rodalben eingeliefert.

Inhalt war:

- Ein Anschreiben

- persönliche Familienfotos

- Frontline Zecken u. Flohschutz Medikament für Hunde (als Geschenk für den Hund)

Der Brief kam nicht an. Seitens der Postfiliale in Rodalben wurde dieser auch nicht in der Filiale hier vergessen.

Nach längerer Wartezeit habe ich einen Nachforschungsantrag bei der Post gestellt. Dieser wurde angenommen und man vertröstete mich, dass man sich darum kümmern würde, den Brief/Sendung ausfindig zu machen.

Lange habe ich nichts von der Deutschen Post gehört, meine Schwester lag mir in den Ohren.

Am 01.02.2013 kam dann erneut eine Korrespondenz der Deutschen Post, in der folgende Zeilen zu lesen sind:

". leider haben unsere Nachforschungen nicht zum gewünschten Erfolg geführt: Wir konnten Ihre Sendung nicht finden. Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung."

Gefolgt von dem Hinweis, dass die Haftung ausgeschlossen sei. Man hoffe, dass ich der Deutschen Post weiterhin mein Vertrauen schenke.

Kürzlich ist die gleiche Panne bei meiner Mutter passiert. Diese hat eine Geburtstagskarte mit Melodie verschickt, mit 20 Euro Geburtstagsgeld drin. Natürlich auch wieder nach Mainz - und auch diese ist nach über vier Wochen noch immer nicht eingetroffen. Geburtstag ist mittlerweile vorbei. Gut, da kann ich meine Mutter nicht verstehen, Geld verschickt man eben nicht ohne Einschreiben oder eben mit entsprechender Transportversicherung.

Aber mal ehrlich, Fehler sind zwar menschlich und es kann auch mal etwas verloren gehen, bei einer solchen Menge an Briefen, Paketen und Päckchen, aber gleich zweimal hintereinander und auch noch bei der gleichen Familie?

Ich schließe auf Langfinger im Briefzentrum Mainz. Da habe ich schon einiges gehört auch von einer ehem. Beschäftigten.

Folgendes wurde mir von einer ehemaligen Beschäftigten des Briefzentrums in Mainz erzählt: Es häuften sich die Verlustmeldungen bei der Post von Briefen. Die Kriminalpolizei ermittelte. Die Täter konnten nicht ermittelt werden, aber in der Mitarbeitertoilette wurden in einem Spülkasten unzählige Grußkarten (mit Bargeld) /Geldbriefe etc. gefunden. Teilweise konnten diese den Absendern wieder zugeordnet werden und teilweise eben auch nicht. Es könnte also durchaus möglich sein, dass diese Kriminellen immer noch dort im Briefzentrum Mainz beschäftigt sind.

Noch eine Meldung von letzter Woche aus der Allgemeinen Zeitung in Mainz. Es handelt sich um einen Leserbrief:

Es wird berichtet, dass diverse Briefsendungen verschwunden sind (also bin ich und meine Mutter in Mainz wirklich nicht der Einzelfall). Man fordere, endlich dagegen vorzugehen und zu ermitteln.

Weiterer Vorfall:

Meine Schwester hatte vor etwa vier Wochen einen wichtigen Antrag verschickt, mit etwa 50 Seiten (Krankenbilder u. ärztliche Unterlagen), zum größten Teil Kopien, aber auch diverse Originale an eine begutachtende Institution verschickt. Vor etwa einer Woche, als sich noch nichts von dem Institut hörte, meldete sie sich telefonisch dort, um nachzufragen, woran es liegt. Gleicher Vorfall, die Post ist nie eingegangen. Dreimal darf man raten, welches Briefzentrum zuständig war. Briefzentrum Mainz!

Das ist doch eine absolute Unverschämtheit und eine Frechheit noch dazu. Die Post muss da einen Riegel vorschieben und das Problem von Grund auf angehen. Vorbeugende Maßnahmen einführen und lernen, die Kunden nicht einfach so abzufertigen.

Wer sitzt nun auf seinen Kosten? Nicht die Post, sondern ich. Ich habe mein Porto bezahlt, wie jeder andere Kunde auch und ich finde, dass ich ein Recht dazu habe, dass die Sendung auch ankommt und wenn nicht, dass diese gefunden wird.

Ich hätte mich ja damit trösten können, dass der Brief aus dem Briefkasten meiner Schwester von Dritten hätte gestohlen worden können, aber das ist nicht der Fall.

Einfamilienhaus! Kein Briefkasten außen, sondern innen (Klingeln nötig!) - keine andere Partei wohnt in dem Haus.

Ich ermittele in diesem Fall weiter und werde keine Ruhe geben, bis sich etwas ändert und deutlich gegen diese Verbrechen vorgegangen wird. Sollte die Post mich diesmal wieder mit einer plumpen Antwort abspeisen, wende ich mich ebenfalls an die Presse.

Dieser Fall ist für mich nicht nur ein abzuhakender verlorener Brief. Nein! Ich kämpfe und mache es mir zur Lebensaufgabe und werde niemals Ruhe geben, bis die Verantwortlichen von ganz oben sich dazu äußern und sich deutlich etwas ändert. Also, so sicher nicht!

Liebe Deutsche Post, bitte unterlassen Sie es, mich darüber zu unterrichten, dass Sie nicht für die Sendung/Sendungen haften und dass Sie ja so günstig Briefsendungen verschicken. Es bringt mir meine Sachen nicht wieder und es ersetzt mir meinen Schaden nicht. Ich vermute viel eher Vorsatz hinter dieser Masche. Machen Sie sich darauf gefasst, ich werde kämpfen und niemals ruhen.

Dieses Forum ist nicht das einzige und letztendlich wäre es einfacher zu haften, als in Verruf zu geraten. Für alle meine gemachten Angaben gibt es Zeugen, Dokumentationen und etliche Dritte, die die wahrheitsgemäßen Angaben bestätigen können. Es ist keine Rufschädigung es sind Tatsachen, die unseren Bundesbürgern nicht vorenthalten werden dürfen und dafür werde ich kämpfen, bis ich von Ihnen eine angemessene Reaktion erfahren werde und eine Entschädigung für meine Verluste.

Bestell-/Kundennummer: 2459758A

Meine Forderung an Deutsche Post:

Schadenersatz sowie Maßnahmen gegen Diebe

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 32 Tagen und 2 Stunden.

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Briefzentrum Mainz ist bekannt für die Sendungsverluste. Es gibt aber auch ehrliche Briefzentren, ohne Zweifel.

"Geburtstagskarte mit Melodie verschickt mit 20 Euro Geburtstagsgeld drin. "

"Die Täter konnten nicht ermittelt werden, aber in der Mitarbeitertoilette wurden in einem Spülkasten unzählige Grußkarten (mit Bargeld) /Geldbriefe etc. gefunden. "

Genau diese Kunden, wie Ihre Mutter, sind leider daran Schuld, das Langfinger überhaupt Interesse an Briefsendungen haben. Würden sich alle Kunden der Post daran halten, keine Wertgegenstände, insbesondere Geld, in normalen Briefumschlägen zu verschicken, dann gäbe es vermutlich keine Diebstähle von Briefen mehr. Und Ihr Problem wäre gelöst.

"Gut, da kann ich meine Mutter nicht verstehen, Geld verschickt man eben nicht ohne Einschreiben oder eben mit entsprechender Transportversicherung. "

Bargeldversand in Einschreiben oder Wertbriefen ist leider auch nicht zugelassen und wird deshalb bei Verlust nicht erstattet.

Das stimmt wohl, aber dennoch darf das nicht passieren vor allem im großen Stil, wie es im Briefzentrum Mainz passiert.

Die Post interessiert sich scheinbar nicht für diesen Fall. Das schert dieses Unternehmen scheinbar einen Sch., was mit ihren Kunden ist.

Bislang hat das Unternehmen keinerlei Reaktion gezeigt auf diese Beschwerde. Scheinbar geht es mir wie vielen anderen auch. Die Post hat kein offenes Ohr für Verbesserungen und keinerlei Interesse an Kulanz. Bei der Post zählt nur eins: Kohle, Kohle, Kohle. Hauptsache ein Haufen Kohle geschäffelt, ohne Rücksicht auf Verluste. Täglich stehen ja neue Kunden auf und für den Briefverkehr kommt bislang ja für den überregionalen Bereich kein anderer Anbieter in Frage, das weiß auch die Post. Wahrscheinlich werden die Mitarbeiter noch dazu animiert, Diebstähle zu begehen, dann bekommt die Post die Kohle in den Briefen, der Mitarbeiter dann halt eine Provision ;-) Denkbar wäre es.