Amazon und BFS Inkasso geben keine Ruhe

Amazon.de
Luxemburg

Ende Januar bestellte ich mir über Amazon ein Hundegitter fürs Auto von einem Hundeshopversand. Lieferfrist bis 4. Februar 2013.

Am 4. Februar war allerdings nur die Abbuchung von Seiten Amazon über 45,85 Euro passiert. Es gab weder eine Versandbestätigung, noch ein Hundegitter und auch keinerlei weitere Informationen.

Ich wartete noch bis zum 8. Februar, sandte Amazon eine E-Mail, in der ich fristgerecht vom Kauf zurücktrat und verwies darauf, dass ich die Bank angewiesen hätte, die Lastschrift zurückzusenden.

Am 6. März erhielt ich eine schriftliche "Letzte Mahnung" von Amazon, die mich darauf hinwies, dass meine Lastschrift nicht eingelöst wurde. Ebenfalls wurde mir in dem Computerstandardschreiben mitgeteilt, dass ich bereits eine E-mail am 21. Februar erhalten hätte. Ich durchsuchte mein Postfach und fand nichts. Also setze ich mich vor die Tastatur und setzte einen Brief (10. März) an Amazon Münster auf, indem ich den ganzen Sachverhalt, einschließlich Kopien, darlegte.

Es schien Ruhe eingekehrt zu sein. Doch am 4. April erhielt ich eine Zahlungsaufforderung vom Amazon Inkassobüro BFS risk & collection, die einschließlich Inkassogebühren nun 91,55 Euro von mir haben wollten. Nun schrieb ich an das Inkassobüro, legte den Sachverhalt dar und kopierte wiederum, meine bisher geleisteten Aktivitäten. Am 14. April kam die Antwort:

"Aufgrund der Erstattung des Verkäufers erstattete Ihnen die Firma Amazon am 11. Februar 2013 einen Betrag in Höhe von 45,85 Euro auf ein Bankkonto mit der Endung XY. Diese Überweisung hat sich offensichtlich mit der fehlgeschlagenen Abbuchung zeitlich überschnitten. Diese Überschneidung führte dazu, dass Sie zu Unrecht eine Gutschrift erhalten haben. " Die Inkassogebühren wurden in diesem Schreiben aufrecht erhalten.

Ich durchsuchte mein Konto und musste feststellen, dass tatsächlich am 13. Februar 2013, also 5 Tage nach meiner veranlassten Rückbuchung, eine Gutschrift von Amazon eingegangen war. Das war mir entgangen und aufgrund der mir zugesandten Mahnung vom 6. März, konnte ich nicht erkennen, dass es sich um eine Gutschrift handelte. Die Mahnung vom 6. März bezieht sich ausdrücklich auf die nicht eingelöste Lastschrift.

Auch hatte ich auf mein Schreiben vom 10. März an Amazon Münster bislang keine Antwort erhalten. Nur durch das Inkassobüro erfuhr ich, dass offensichtlich der Hundeshop aufgrund von Lieferschwierigkeiten vom Vertrag zurückgetreten war. Ich wurde mit keiner Silbe davon in Kenntnis gesetzt.

Am 29. April überwies ich nun die fälschlicher Weise erhaltene Gutschrift und sandte einen weiteren Brief an BFS, die nach wie vor auf Bezahlung der Inkassogebühren bestanden (Brief vom 14. April).

Ich konnte und kann immer noch nicht einsehen, dass ich, wo ich mich fristgerecht in meinen Aktivitäten verhalten habe, Amazon aber weder meine E-Mail noch mein Schreiben zur Kenntnis genommen hat, mir fälschlicherweise eine Gutschrift zukommen ließ, worauf ich noch nicht mal hingewiesen wurde, nun mit Inkassogebühren von beinahe 50 Euro belegt werde.

Bestell-/Kundennummer: 587806563135 - inkasso 9-114000026173-0

Meine Forderung an Amazon.de:

Entschuldigung plus Entschädigung für meinen Arbeitsaufwand

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 30 Tagen und 14 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Sie hätten warten müssen bis Amazon den Betrag zurückzahlt (was dort sehr schnell geht). Und mal ehrlich, Sie haben eine Gutschrift auf Ihrem Konto nicht bemerkt? Das ist kaum zu glauben.

Den beiden vorherigen Kommentaren ist nichts hinzufügen.