Ich habe ein privates Paket mit Kinderbekleidung verschickt und obwohl ich eine Zahlungsbestätigung mit dem Käufer über 275 Euro habe und einen Wiederbeschaffungswert von ca. 750 ermittelt habe, wurden mit nur 150 Euro aus Kulanz erstattet, da ich keine Anschaffungsquittungen hatte.
Wir (Käufer und Verkäufer) haben eidesstattliche Erklärungen abgeben müssen über den Inhalt, den Versand und den Nichterhalt der Sendung. Die Einlieferquittung war nicht so wichtig!
Da fragt man sich doch, ob private Kunden überhaupt von Interesse für Hermes sind und warum mit einer Versandversicherung in Höhe von 500 Euro geworben wird.
Bestell-/Kundennummer: Hermes Vorgangsnummer: 8794358
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
Komplette Erstattung des entstandenen Schadens
Antwort auf die Beschwerde vom 11.06.2013
Hallo Herr Schlerka,
zunächstt einmal möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir keinen versicherten Versand anbieten. Wir bieten eine Transporthaftung, die greift, wenn die Ware auf dem Transport durch uns schuldhaft beschädigt worden ist oder verloren geht.
Dies bedeutet, dass der Schaden nachgewiesen werden muss. Gemäß § 429 HGB ist der Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Beförderung zu ersetzen. Ist das Gut unmittelbar vor Übernahme zur Beförderung verkauft worden, so wird vermutet, daß der in der Rechnung des Verkäufers ausgewiesene Kaufpreis abzüglich darin enthaltener Beförderungskosten der Marktpreis ist. Dementsprechend haben wir bei Verschulden den Preis zu ersetzen, der für die Ware bezahlt wurde.
Wir werden Ihren Vorgang erneut prüfen und uns mit Ihnen in Verbindung setzen.
Beste Grüße
Ihr Hermes-Kundenservice
kommentare und trackbacks 3
Eine derartige Argumentation öffnet doch dem Betrug Tür und Tor.
Erschließt sich das Ihnen nicht?
Ist lt. Hermes noch in Prüfung!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst