Auslöser für das bis dato andauernde Durcheinander war eine falsche Jahresabrechnung und zwei "dubiose" Vertragsverlängerungen (01.10.11-30.09.12)
Aufgrund der überzogenen 1. Jahresabrechnung (02.11.12) wurde mir ein Restbetrag (488,06€) und ein 1. Abschlag (390,72€) vom Konto eingezogen. Die korrigierte Jahresabrechnung wies ein Guthaben von 1205,53€ (incl. Restbetrag und Abschlag) aus. Laut dieser 2. Jahresabrechnung sollte die erste Abschlagszahlung (des nicht koscher zustandegekommenen Folgevertrages) ab dem 01.07.2013 erfolgen. Statt dessen wurden bereits am 05.10.12 (131,-€) und am 05.12.12 (64,36€) für die Monate 10.12 und 12.12 eingezogen. Nach mehreren unbeantworteten Briefwechseln und Telefonaten ging es am 04.03.13 weiter mit einem Abschlagseinzug von 786,-€ für die Monate 09.12. bis 03.13. Mein Guthaben bis dato 2186,89€! Diesen Betrag (786,-€) lies ich incl. schriftlichem Widerspruch kurze Zeit später zurückbuchen.
Unerwartet erhielt ich zunächst am 07.03. eine Rückzahlung von 550,53€. Am 27.03.13 kam prompt eine Antwort in Form einer Mahnung (799,-€) incl. Androhung einer Übermittlung meines "nichtvertragsgemäßen Zahlungsverh. an die Deltavista GmbH in München. Ein deeskalierendes, entwirrendes Schreiben meinerseits (30.03.13) wurde wieder mit einer Mahnung (09.04.13) beantwortet. Auch hier keine optimale Kundenbetreuung. Am 02.04. leistete ich als immer noch braver Kunde eine Abschlagszahlung von 590,64€ (10.12.bis 03.13.). Auch dieses Entgegenkommen wurde mit einer weiteren Mahnung (09.04.13 mit 134,-€) beantwortet. Einen vorletzten Versuch der gütigen Einigung dann am 10.04.13 in Form einer weiteren Abschlagszahlung (131,-€ für 04.13). Es folgte ein Beschwerdebrief an die Schlichtungsstelle Energie e. V. in Berlin. Hätte ich mir sparen können (total überlastet). Mitte Mai kam dann die ExtraEnergie nahe/eigene Inkassofirma "eg factory GmbH" mit der Forderung von 249,21€ ins Spiel. Der am 16.05. eingelegte Widerspruch (per Einschreiben und Rückantwort; Unterschrift: T.) mit detailierter Beschreibung des bisherigen Sachverhaltes und der Bitte um dessen Überprüfung wurde erneut mit einer Mahnung zunächst der ExtraEnergie GmbH am 22.05. und nach einem weiteren Schreiben an die ExtraEnergie GmbH am 26.05. (per Einschreiben und Rückanwortschein; Unterschrift: wieder T.!) mit einer weiteren Mahnung der eg factory GmbH am 11.06.13 (176,77€) beantwortet. Kundenfreundlichkeit?
Die angeblich verpasste Kündigungsfrist (12 Wochen Frist) des 1. Vertrages (über Verivox eingeleitetes Wechselverfahren) wurde mit einem "Sahnehäubchen" gekrönt, indem ich im November 2012 einen Vertrag "untergeschoben" bekam, dessen Begin mit dem 01.10.2013 datiert war. Eine telefonische Nachfrage inkl. mündlichem Widerspruch wurde nicht anerkannt (zu diesem Zeitpunkt war ich noch guter Hoffnung und habe die Einlegung eines schriftlichen Widerspruches verpasst). Bis dato scheint eine gütliche Lösung sowohl der Verrechnung meines noch vorhandenen Guthaben von 655,-€, noch der Herauslösung aus der anstehenden 3. Vertragsverlängerung (die ich auf alle Fälle verhindern will) nicht möglich zu sein. Die von der ExtraEnergie GmbH immer wieder zu lesende Kundennähe ist an "Kundenignoranz" nicht mehr zu überbieten. An dieser Stelle werde ich ein wenig polemisch da meine Lebenszeit begrenzt ist und ich mich nicht länger mit derartig nervigen Themen belasten möchte. Ich gehöre noch immer zu den Menschen, die pünklich zahlen, was sie in Anspruch genommen haben. Hier muß ich allerdings etwas einschränken, da ich meine Zahlungen ab 01.05.2013 an die ExtraEnergie GmbH eingestellt habe. Man lernt ja irgend wann auch dazu.
Bestell-/Kundennummer: KuNu.: 00689829
Meine Forderung an ExtraEnergie:
1. Überprüfung der Folgen der 2. Jahresabrechnung 2. Einstellung der Mahnorgien 3. Auslösung aus dem Vetrag 1054353 4. eine Entschuldigung der ExtraEnergie GmbH
Antwort auf die Beschwerde vom 21.06.2013
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihren Eintrag.
Wir sind stets bemüht unseren Kundenservice zu verbessern und bedauern die Unannehmlichkeiten die Ihnen entstanden sind. Gerne würden wir uns Ihren Fall genauer ansehen. Die hier gemachten Angaben reichen allerdings nicht aus, um Ihren Fall zu prüfen. Bitte kontaktieren Sie uns mit dem Betreff „Verbraucherforum“ über reclabox@extraenergie.com, damit wir mit Ihnen in Kontakt treten können. Bitte geben Sie dabei Ihre Vertragsnummer, sowie den Link zu Ihrer Beschwerde in Reclabox an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ExtraEnergie
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Am 01.07. eine Rückanwort bekommen.
Trotz angegebener Kundennummer tut man so, als wüßte man von nichts.
"Mein Name ist Hase"
ExtraEnergie in Neuss hat die gesamte Geschichte vorliegen, "die Angaben reichen aber nicht aus, um Ihren Fall zu prüfen"
Kurz nach Einstellung meiner Beschwerde erhielt ich erneut Post in Form einer Mahnung.
Am 03.07. wurde mir wie in der korregierten Jahresabrechnung angekündigt, ein weiterer Monatsabschlag (eigentlich der 1.) von 131,-€ abgebucht (vorher war ich vom Lastschriftverfahren ausgeschlossen. Wie durch ein Feenwunder funktioniert der Einzug vom Giro wieder). Bei einem noch ausstehenden Restguthaben von 388,-€ überlege ich, diesen Abschlag wieder zurückzufordern. Ich glaube nicht mehr daran, dass Guthaben auf "legalem" Wege wieder zurückzubekommen.
Anfang Juli erhielt ich eine Abrechnungsübersicht von priostrom.
Leider für mich als Nicht BWLèr eine recht unübersichtliche Angelegenheit.
Muß mir erst jemanden holen, der mir übersetzt.
Fazit der Übersicht: offene Forderung von
473,36€ (davon 339,36€ Inkasso).
Der Lösung noch ein Stück weit entfernt.
Erneut eine Forderung von der inkasso"schwester" eg factory (haben ihr Büro wahrscheinlich Tür an Tür auf dem gleichen Flur) in Höhe von 173,42€ (131,- Abschlag plus 3,- inkassokostenplus 0,42€ Zinsen). Habe sofort Widerspruch eingelegt und will bis Vertragsende (September 2013) eigentlich nichts mehr zahlen. Bei einem von mir berechneten, noch ausstehenden Guthaben von 1703,-€wohl auch nicht mehr notwendig.
In diesem Zusammenhang fordere ich all diejenigen, die mit derExtraEnergie prioenergie GmbH zu tun haben und eine Rechtschutzversicherung ihr eigen nennen auf, nicht länger mit einer Klage zu warten.
Der Umweg über die Schlichtungsstelle Energie e. v. in Berlin kann man vergessen. Seit April 12 liegt meine Beschwerde dort vor. Bisher erst ein Lebenszeichen. Die sind total überlastet.
Also bitte, wartet nicht länger. Und je mehr desto "mehr Staub". Danke
Heute kein Kommentar.
Ich warte, was aus Chemnitz kommt.
Positiv: es gibt"zweibeinige BuchhalterInnen
nicht nur Maschinen, die antworten.
Das macht das ganze zumindest im
Nanobereich menschlicher.
Immer noch nicht gelöst.
Positiv ist, dass sich mal ein Mensch (zwar immer noch anonym) mit mir als Kunde in Verbindung gesetzt hat.
Dies ist allerdings auch schon wieder drei Wochen her.
Positiv, Anfang August wurde kein Abschlag eingezogen und es gab auch keine Mahnbescheide bzw. Inkassoanforderungen mehr.
Was dieses Schweigen auch immer bedeutet.
Ich sehe es positiv: man sitzt fleißig an den Hausaufgaben :)
Ein kleiner Teilerfolg!
Nach Sichtung meiner Unterlagen hat die eg-factory zwei Mahnungen storniert und bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Die Entchuldigung nehme ich an, trotzdem bleiben noch mehrere Mahnungen offen.
ExtraEnergie scheint dies alles nicht so ganz zu raffen.
Für Juli und September erhielt ich wieder zwei Abschläge. Werde sie wieder zurück beordern. Bin gespannt auf die Jahresabrechnung Anfang Oktober.
Letztendlich ist etwas in Bewegung gekommen, aber bitte auch nach meiner Kundenzufriedenheit.
Es ist geschafft! ; ),
mit Einschaltung der "Schlichtungsstelle
Energie e. V.konnte meiner Bechwerde am 07. Februar. 2014 "abgeholfen" werden. Nach nunmehr guten 16 Monaten! mir unzähligen Stunden Schriftverkehr betrachtet die Priogas; Extraenergie GmbH "das Verfahren als beendet, "da unser Unternehmen die Möglichkeit der Einigung annimmt", trotz "ausstehender Forderungen von 195,36€".
Zunächst mal einen Dank an den/die MitarbeiterIn der Extraenergie GmbH in Cottbus. für diese "Entscheidung. Zum Ende doch noch ein "Fünkchen" positive Kundenorientierung.Es bleibt aber ein fader Beigeschmack. Warum über diese lange Zeit?
Letztendlich wünsche ich dem Unternehmen (was u. a. auch eine Stromalieferabteilung besitzt, die aus meiner Erfahrung gut funktioniert!), inbesondere der Abt. Gaslieferung in Cottbus, dass sie Mut zu Veränderungen im Sinne einer tatsächlichen Kundenzufriedenheit haben. Nur so kann ihr Unternehmen über die Zeit überleben. Ich wünsche Ihnen dazu auch die Unterstützung der Firmenleitung inNeuss.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhelm Sammet