Zusteller weigert sich das Paket auszugeben

Hamburg

Ich habe bei 1&1 ein Smartphone bestellt und den Expressversand via Hermes gewählt. Als der Zusteller mich beim zweiten Versuch persönlich antraf, forderte er meinen Personalausweis, welchen ich ihm aushändigte. Er gab einige Daten in seinen Taschencomputer ein und sagte, es gäbe einen Fehler und er müsse das Paket wieder mitnehmen.

Auf meinen Vorschlag, ihm die Daten erneut zu diktieren, da er ein etwas älterer Mann war, der offenbar Schwierigkeiten hatte, die Daten auf dem Ausweis zu lesen, antwortete er nur, dass er das Paket wieder mitnehmen müsse und dass er die Daten nicht erneut eingeben will. Als ich nach einer kurzen Diskussion nach seinem Namen verlangte, drehte er sich um und ging weg. Ich rief ihm nach und fragte erneut nach seinem Namen, jedoch war der Zusteller scheinbar eingeschüchtert und antwortete nicht mehr.

Die Daten, die auf dem Paket standen, waren zweifelsohne meine, jetzt werde ich das Paket frühestens nächsten Samstag in Empfang nehmen können, da ich vormittags arbeite, obwohl ich den Versand extra so gewählt hatte, dass das Paket an einem Samstag ankommt.

Da es sich hier um ein dringliches Paket handelt, finde ich das eine Unverschämtheit. Der Kundenservice wusste auch keine Antwort auf meine Frage.

Bestell-/Kundennummer: 610993853

Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:

Rückerstattung der zusätzlichen Kosten, die durch den Expressversand entstanden sind

Antwort auf die Beschwerde vom 22.06.2013
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

24.06.2013 | 06:31 Uhr

Hallo Herr Wendel,

mit Ihrer Bestellnummer können wir leider nicht die Sendungsnummer zuordnen.

Die Daten Ihres Persoalausweises, die Sie an den Versender bei der Bestellung übermittelt haben, müssen übereinstimmen, da sonst die Zustellung nicht erfolgen darf. Sollten also die Adressdaten im Ausweis oder die Personalausweisnummer nicht mit den uns übermittelten Daten von Ihrem Versender übereinstimmen, kann die Zustellung nicht erfolgen. Dies hat nichts damit zu tun, dass der Zusteller keine Lust hat, die Daten nochmals einzugeben. Er erhält eine Mitteilung über sein Lesegerät, dass die Zustellung nicht erfolgen darf.

Dies ist eine von Ihrem Versender gebuchte Zustellvariante.

Bitte teilen Sie uns per E-Mail an socialmedi@hermes-europe.de mit Angabe der "ReclaBox ID 64582" im Betreff Ihre Sendungsnummer oder Ihre vollständige Anschrift mit.

Vielen Dank!

Ihr Hermes-Kundenservice

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Ob der Zusteller sich nun vertippt hat mit den Ausweisdaten oder evt. ein Zahlendreher ihrerseits bei den Kaufangaben schuld war sei jetzt mal dahingestellt. Fakt ist daß man die einmal eingegebenen Identdaten nicht beliebig oft eingeben kann, sondern das Paket erst erneut vom Depot freigegeben werden muss. Warum Sie allerdings die Kosten für den Expressversand zurückforden verstehe ich nicht ganz, der Zusteller war doch im angegebenen Zeitfenster da?

Der Zusteller hat nach einer Nummer verlangt, die im Formular zum Kauf gar nicht verlangt wurde, er bestand trotzdem darauf, also schließe ich einen Zahlendreher meinerseits aus. Ja, er war in der angegeben zeit da, aber das bringt mir auch nichts wenn er das Paket da lässt. Das hat 1&1 im Gegensatz zu Hermes Gott sei Dank verstanden und die Kosten erstattet.

Die Anzeige hier hat dazu zwar nichts beigetragen doch ist das Problem mittlerweile gelöst.