Meine Sony DSC HX100v, die ich vor nicht ganz zwei Jahren für fast 500 € gekauft habe, ist bereits zum drittenmal defekt.
Zweimal wurde auf Garantie die Bedieneinheit getauscht, nun hat sie angeblich einen Korrosionsschaden, der von der Garantie nicht gedeckt ist. Allein mir fehlt der Glaube - alle vorherigen Kameras wurden weit mehr strapaziert als die Sony und funktionieren bis heute (Sanyo, Olympus, Minolta, Panasonic, Nicon, Canon).
Ich hatte mir die Sony wegen der GPS-Funktion gekauft, weil ich so immer zum Bild auch gleich den Aufnahmeort habe, um z. B. Tier- und Pflanzenfunde dokumentieren zu können. Schade, dass Sony die erwartete Qualität nicht bieten kann. Auf meinen Kulanzantrag habe ich nicht einmal eine Antwort erhalten. Auch das kenne ich von anderen Elektronikfirmen anders.
Bestell-/Kundennummer: Seriennummer 1720717
Meine Forderung an Sony Deutschland:
Kostenlose Reparatur
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Sie hatten mir mitgeteilt, dass Sony von Ihnen nicht kontaktiert werden möchte.
Inzwischen hatte ich mehrfach Kontakt mit dem Sony "Kundenservice". Dort gibt es eine Endloswarteschleife und wenn man endlich jemanden ans Telefon bekommt, gibt einem der "Service"mitarbeiter eine Bearbeitungsnummer, die man z. B. bei Beschwerden per E-Mail angeben soll.
Kurz und gut - Ergebnis mehrerer Nachfragen: Angeblich wurde vom Reparaturservice (Foto Geissler, Reutlingen) eine klebrige Flüssigkeit in der Kamera gefunden. Foto Geissler schickte ein Foto (s. Anhang), das Spuren im Batteriefach zeigt, welche von einer Reinigung der Kontakte mit einem Wattestäbchen stammen. Das kann aber nicht die Schadensursache sein. Bis heute habe ich nicht herausfinden können, ob die Kamera überhaupt geöffnet wurde, um festzustellen, ob es sich wirklich um einen Korrosionsschaden handelt.
O-Ton Sony: "Das Entstehen eines Feuchtigkeitsschadens lässt sich für den Besitzer des Gerätes oftmals nicht mit einem konkreten Ereignis verknüpfen. Vielmehr tritt ein solcher Schaden erfahrungsgemäß durch wiederholtes, kurzfristige Einwirken von zum Beispiel Luftfeuchtigkeit in sanitären Anlagen oder feuchte klimatische Bedingungen sowie Transpirationsfeuchtigkeit (unter anderem hervorgerufen durch körperliche Anstrengung) auf. "
Naja - kann nur heißen: Sony-Kameras bitte nicht zum Fotografieren verwenden, denn schon leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit könnte ihnen schaden.
Von einer Kamera für fast 500 € hatte ich mehr erwartet, als dass man sie im wasserdichten Beutel im Schrank aufbewahren muss.
Fazit: Nie mehr Sony!
Sony bleibt dabei, dass eine Garantie nicht geleistet werden kann, weil ein Feuchtigkeitsschaden vorliegt. Den Beweis ist man mir schuldig geblieben. Ein Foto der Reparaturfirma zeigt Spuren von Kontaktspray im Batteriefach - damit hatte ich die Kontakte gereinigt NACHDEM die Kamera sich nicht mehr einschalten ließ. Das hatte ich Sony auch mitgeteilt. Meine Frage, ob die Kamera zur Diagnose auch geöffent wurde, wurde weder von der Reparaturfirma noch von Sony beantwortet. Ich werde jetzt die Kamera von einer anderen Firma untersuchen lassen, weil ich nciht an einen Feuchtigkeitsschaden glaube. Eine Sony-Kamera werde ich mir jedenfalls nicht mehr kaufen, was ich eigentlich vorhatte. Als Ersatz habe ich jetzt eine Fuji erworben, da ich bisher mit dieser Marke gute Erfahrungen gemacht habe.