Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich heute an Sie, da ich keinen Ausweg mehr weiß.
Folgendes ist passiert:
Ich wollte ursprünglich meinen Vertrag bei Alice ändern, da ich keine Festnetz-Flatrate mehr benötigte, und informierte mich über die Vorgehensweise. Am Telefon durch den Kundenservice wurde ich gleich pampig abgefertigt. Ebenso wurde ich auf eine einmalige Gebühr von 25,- Euro hingewiesen. Ich bezahlte 29,99 Euro monatlich und es wäre dann um 5,- Euro günstiger gewesen, dies erschien mir in erster Linie sehr hoch, was ich dem Kollegen am Telefon auch sagte. Hier wurde ich gleich auf meine Kündigungsfrist zum 23.11.2013 hingewiesen, was gar nicht zur Debatte stand. Da fragt man sich als Kunde: „Ihnen muss es ja gut gehen…“
Naja, nichts desto trotz erfolgte gleich der nächste Skandal.
Ich bin dann zum 01.04.2013 zu meinem Freund gezogen und wollte mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen und habe Alice rechtzeitig informiert. Hintergrund war, dass bereits ein Internetvertrag vorhanden war und ich somit meinen nicht mitnehmen konnte. Alice bat um Zusendung von Unterlagen, die das bestätigten, so dass ich sogar den Untermietvertrag zusandte.
Es dauerte ewig, bis ich eine Reaktion von Alice erhielt, wobei der Vertrag erst am 31.05.2013 beendet wurde. Hier muss ich noch einmal anmerken, dass ich Alice im Februar bereits informierte und die es nicht geschafft haben, den Anschluss rechtzeitig zu beendigen. Es ist auch sehr bedauerlich, dass Alice meinem Freund kein Angebot unterbreiten wollten. Alice hat es nicht einmal versucht.
Als der Vertrag zu ende war, sperrten sie meinen Account und sandten mir dennoch eine E-Mail, dass ich nun meine Rechnung Online abrufen kann. Wie soll ich bitte meine Rechnung downloaden, wenn ich keinen Zugriff habe. Aus diesem Grund bat ich Alice per E-Mail um Zusendung meiner letzten vier Rechnungen, da ich keine Gelegenheit hatte diese abzurufen.
Hier erfolgte die nächste Dreistigkeit und man verlangte von mir eine Gebühr pro Rechnung. Selbstverständlich habe ich gleich meinen Unmut preisgegeben, dass ich das unverschämt finde und dafür nichts zahlen werde. Meine geforderten Reihungen habe ich daraufhin erhalten ohne jegliche Entschuldigung. Nun konnte ich die letzte Rechnung mir genauer anschauen und habe sofort Widerspruch eingereicht.
Zu guter Letzt erhielt ich nun ein Schreiben, dass sie mich angeblich mehrmals anmahnten und nun, wenn ich die Forderung nicht sofort begleiche, dies an ein Inkassounternehmen übergeben werden.
Hierzu muss ich folgenden Widerspruch einreichen, weil:
1. diese Forderung nie angesprochen wurde, dass ich den Vertrag auslösen soll,
2.ich ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen habe, was mir auch bestätigt wurde,
3. ich nie eine Zahlungsaufforderung oder Mahnung erhalten habe.
Aus diesem Grund werde ich die Forderung weder anerkennen noch begleichen.
Genau diesen Sachverhalt hatte ich auch an die Beschwerdestelle geschrieben, da kommt in der Tat nur diese Rückmeldung:
"Wir haben den von Ihnen geschilderten Sachverhalt geprüft. Da Sie das Vertragsverhältnis vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit beendet haben, wurde Ihnen die restliche Vertragslaufzeit in Ihrer letzten Rechnung berechnet. Ein Recht auf Sonderkündigung haben Sie bei einem Umzug nicht. Somit sind die aufgestellten Kosten korrekt. Wir bitten Sie, den Betrag von 169,75 Euro auf folgendes Bankkonto zu überweisen."
Als ich das lass, dachte ich in der Tat, ich bin im falschen Film. Tja, und es dauerte nicht lange, da kam auch schon das Schreiben vom Inkassobüro, obwohl ich bis heute kein einziges Schreiben (Zahlungsaufforderung, Mahnung) erhalten habe, wobei ich noch Widerspruch einreichte.
Ich bitte daher um Aufklärung und Löschung der gesamten Forderung.
Ich hoffe, ich erreiche nun mehr.
Vielen lieben Dank.
Mit freundlichem Gruß
Silvana Schelle
Bestell-/Kundennummer: DE 09213080
Meine Forderung an Telefónica:
Löschung der kompletten Forderung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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kommentare und trackbacks 6
Ich habe weder einen Anruf, E-Mail oder ein Schreiben mit Rückmeldung der Firma O2/Alice erhalten.
Da werden Sie wohl zahlen müssen, dazu gibt es aktuelle Urteile! In der Tat rechtfertigt ein Umzug nicht einen laufenden Vertrag zu kündigen. Sie hätten den Anschluss schließlich auch am Umzugsort nutzen können. Ob Ihr Freund bereits über einen Anschluss verfügt ist unerheblich. Vertragspartner sind Sie mit dem Unternehmen und sind an die Vertragslaufzeit gebunden. Das Unternehmen muss auch Ihrem Freund kein Angebot unterbreiten. Ich kann Ihnen nur Raten sich rechtlich hier beraten zu lassen, bevor es mehr als teuer wird.
Ich habe leider bis heute immer noch keine Stellungnahme erhalten :-(
Leider immer noch keine Reaktion, selbst auf mein Schreiben.
Hallo Herre Huber, dass kann schon sein, dennoch wurde ich im Vorfeld in keinster Weise auf die Kosten hingewiesen. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich mir was anderes einfallen lassen müssen. Somit bin ich nicht verpflichtet die Kosten zu tragen, dafür gibt es auch Urteile ;-) hierzu habe ich mich bereits rechtlich beraten lassen.
Und das das Unternehmen kein Angebot unterbreiten muss, ist mir auch klar, aber so haben Sie definitiv nicht nur einen Kunden verloren. Ich arbeite selbst in der Kundenbetreuung und wir versuchen stets unsere Kunden zu behalten und Ihnen Alternativen/Angebote anzubieten.
Danke und Lg
Leider hat sich die Firma bis heute nicht dazu geäußert, so dass der Fall weiterhin beim Amtsgericht liegt. Ich hoffe auf eine baldige und entgültige positive Entscheidung.
Die Firma ist nicht mal in der Lage die Fristen vom Amtsgericht einzuhalten.
Ich kann euch nur raten, lasst die Finger von der Firma.