Offenbar bin ich mit meinem "E.ON-Problem", das inzwischen schon weite Kreise gezogen hat und auch schon in Presse und TV bekannt ist, nicht allein:
Seit Anfang März laufe ich einer Gutschrift von E.ON (die mir sogar schriftlich bestätigt wurde) hinterher und die Abschlussrechnung von meinem Vertragskonto stimmt nicht. Stattdessen bekomme ich ständig Mahnungen und es werden mit jedem Schreiben Mahnkosten in Höhe von 5,00 Euro draufgeschlagen und offene Beträge von 9,00 Euro auf die Schlussrechnung geschrieben, die nicht korrekt sind.
Ich habe inzwischen elfTelefonate mit dem Kundenservice geführt (der sowieso ab Freitag Mittag nicht mehr da ist und Samstag Vormittag ebenso wenig), aber auf den Rechnungen steht: Ihr persönlicher Service Mo. -Fr.: 8. 00-20.00 Uhr und Sa.: 9. 00-14.00 Uhr. Diese Gespräche haben unter anderem mit divrsen Personen stattgefunden, die mir weiterhelfen wollten, aber nirgendwohin geführt haben. Die Mahnsperre wurde inzwischen wohl auch wieder aus meinem Kundenkonto entfernt, wobei mir versprochen wurde, dass ab sofort keine Mahnungen mehr kommen.
Ich habe E-Mails an die betreuung@eon.de geschickt, ein Fax und ein Einschreiben, bei der ich um eine korrekte Schlussrechnung und endgültigen korrekten Abschluss gebeten habe, aber nein, weiterhin kommen Mahnungen schriftlich ins Haus. Man hat als Kunde das Gefühl, der Konzern möchte einem drohen, oder die Rechnung absichtlich in die Höhe treiben.
Es könnte in meinem Fall aber so einfach sein: Mein Guthaben beträgt (inklusive der 25,00 Euro Gutschrift) für die Monate Januar bis Mai 200,00 Euro. Verbraucht habe ich in den Monaten Januar bis Mai diesen Jahres laut E.ON 213,03.
Ich würde gern den Restbetrag von 13,03 an E.ON überweisen, damit ich endlich mein Kundenkonto abschließen kann und meine Ruhe habe, aber nein, inzwischen sind wir bei einer Rechnung von 57,03 Euro angelangt und jetzt soll ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden! Und das wegen so einem Betrag, das ist schon fast lächerlich oder?
Da frage ich mich schon: ist das noch kundenfreundlich, nachdem man fast sieben Jahre lang immer seine Beiträge eingezahlt hat? Ich sehe es nicht so! Ich weiß, dass es sich bei mir um einen Mini-Betrag handelt, meine Mutter hat eine Rechnung von über 3.000 Euro von E.ON erhalten, bei der die Sachlage auch noch nicht geklärt ist.
Warum spricht man dann nicht mit den Kunden, um die Sache endgültig und schnell zu bereinigen? Warum laufen die internen Abläufe nicht Hand in Hand? Warum weiß die Buchhaltung nicht, was der Kundenservice mit seinen Kunden bespricht und andersherum ebenso nicht?
Ich bin inzwischen absolut genervt und habe mich auch an die Verbraucherzentrale Bayern gewandt. Hoffentlich kann mir hier jemand weiterhelfen, denn der Kundenservice lässt mich ja schon gar nicht mit der Buchhaltung sprechen. Warum auch immer.
Seit Juni bin ich inzwischen Kunde bei yello-strom und hoffe inständig, dass mir hier nicht das gleiche passiert.
Bestell-/Kundennummer: Vertragskonto 282025347030
Meine Forderung an E.ON Bayern:
Die korrekte Schlussrechnung über 13,03 Euro
Antwort auf die Beschwerde vom 20.07.2013
Sehr geehrte Frau Danner,
es tut uns sehr leid, dass Sie so lange auf die Korrektur der Schlussverbrauchsabrechnung warten mussten, bitte entschuldigen Sie!
Wir können gut verstehen, dass Sie verärgert sind. Heute konnten wir Ihr Anliegen gemeinsam besprechen und die Abrechnung korrigieren, sie ist bereits auf dem Weg zu Ihnen.
Frau Danner, wir bedauern sehr, dass Sie sich für einen anderen Lieferanten entschieden haben. Vielleicht geben Sie uns zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal die Chance, Ihnen als zuverlässiger Partner in Sachen Energie zur Seite zu stehen- wir würden uns freuen!
Viele Grüße
Ihr E.ON Vertrieb
kommentare und trackbacks 1
Meine Abschluss-Rechnung habe ich jetzt korrekt und richtig von E.ON erhalten und bin sehr froh darüber, dass es über die ReclaBox geklappt hat!