Abzocke einer BAföG-beziehenden Studentin?

Bonn

Ich bin Studentin und lebe vom BAföG.

Ich hatte ein kostenloses Konto bei der Postbank eröffnet. Ein paar Monate später entschlossen mein Freund und ich uns, ein gemeinsames Konto zu eröffnen. Also gingen wir zur Beratung in einer Postfiliale. Dort sagt man uns, dass ein weiteres Konto keine Kosten verursachen würde, also eröffneten wir beide eine neues, gemeinsames Konto.

Da keine oder kaum Geldeinnahmen auf mein erstes Konto erfolgten, schaute ich erst nach meinem Kontostand, nachdem ich einen Minijob annahm. Ich stand bei -23 €! ich ging zur Postfiliale und erkundigte mich, wieso ich im Minus stand (vorher war ich im Plus). Dort sagte man mir, es wäre ein Entgelt für das Konto abgezogen geworden, man könnte es auf 0,-- € ausgleichen, aber nicht auf den vorherigen Stand zurücksetzen, da es doch etwas kosten würde, durch das zweite Konto.

Langer Rede kurzer Sinn: Einen Monat und drei Filialenbesuche später stand ich bei -43 €, die ich jetzt ausgeglichen hab, um endlich dort weg zu können. Ich hätte doch kein zweites Konto eröffnet, wenn ich gewusst hätte, dass es was kostet. Für mich war das wirklich nicht wenig Geld! Ich finde es eine Schande, dass sie einen so übers Ohr hauen!

Meine Forderung an Deutsche Postbank:

Erstattung meines Geldes

Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 333 Tagen und 15 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ja, interessanter Artikel und noch mehr die Kommentare dazu! Dann könnte man ja sagen, daß 90% der Schreiberlinge hier Studenten sind, oder? :-)

Zur Beschwerde bzw an die BF: als Student ein zweites kostenloses Girokonto bedienen zu wollen, sieht keine Bank gerne! Deswegen hat man Dir da entweder absoluten Schwachsinn erzählt (was mich bei der Postbank jetzt nicht groß wundert) oder Du hast da was gewaltig missverstanden!

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Die Kostenfreiheit des Kontos hängt in meinem Fall nicht damit zusammen, dass ein regelmäßiges Einkommen gegeben ist, sondern mit der Tatsache, dass ich Studentin bin. Ich war extra bei der Beratung vor Ort, mir wurde versichert, dass ich keinen regelmäßigen Zahlungseingang benötige. Des weiteren wurde mir versichert, dass ein weiteres Konto ebenfalls kostenlos wäre, da wir beide Studenten sind. Mag ja sein, dass man als Student etwas weltfremd sein kann, aber das hat ja wohl rein gar nichts mit schlechter Beratung zu tun, oder sehe ich das falsch? Zudem war ich ja mehrere Male in der Filiale, wo mir versichert wurde, dass ein Fehler vorliegt und das ich aus Kulanz 25 € zurück erhalte. Das ist aber nie passiert. Ganz im Gegenteil, ich rutschte durch weitere Kontoführungs-Gebühren immer mehr ins Minus. Jedes Mal wurde mir versichert, dass ich zumindest einen Teilbetrag zurück erhalte. Ich würde mal behaupten, das hat nichts mit Weltfremdheit zu tun, sondern mit schlechter Beratung seitens der Postbank, denn mir wurde ja immer wieder etwas vom Pferd erzählt.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst