Nachdem ich in den letzten 3 Jahren schon mind. 300 Pakete mit Hermes verschickt habe, ist jetzt der Inhalt eines Paketes stark beschädigt worden und Hermes will den Schaden nicht übernehmen.
Das Paket wurde am 15.05.13 verschickt und ist am 18.5.13 angekommen. Inhalt des Paketes: 2 Regaleinsätze von Ikea und eine Nähmaschine - alles gebraucht aber bei Versand in einwandfreiem Zustand. Die Empfängerin informierte mich darüber, dass alle Teile zum Teil stark beschädigt waren und schickte mir auch entsprechende Bilder.
Verpackt war alles in einem sehr stabilen Karton aus doppelwelliger Pappe von ausreichender Größe. Zusätzlich wurden die Seiten mit weiterer Pappe und mit Styropor abgepolstert. Die Teile selbst wurden mit Luftpolsterfolie geschützt und als weiteres Polster-/Füllmaterial wurden 2 Sofakissen mit Schaumstofffüllung verwendet um jedes Verrutschen oder Wackeln zu verhindern. Zugeklebt wurde das Paket mit festem Paketklebeband und auch noch mit rotem Klebeband „ Vorsicht Glas“.
Die Empfängerin des Paketes versuchte dann Kontakt mit Hermes aufzunehmen. Dies war schon nicht ganz einfach und gelang dann nur per Telefon. Die „freundliche“ Dame am Telefon wollte ein Formular zuschicken. Erst nach mehrfacher Nachfrage wurde eine E-Mail-Adresse genannt, an die die Schadensmeldung schon vorab geschickt werden sollte. Dies geschah dann auch umgehend. Auch wurden Bilder der Schäden und der Verpackung mitgeschickt. Als einen Tag später das Formular eintraf, wurde auch dieses ordnungsgemäß mit allen geforderten Angaben ausgefüllt und zusammen mit den Bildern an die im Formular genannte E-Mail-Adresse geschickt.
Nachdem keine Antwort/Reaktion von Hermes kam, wurde am 5.06.13 per Mail nachgefragt. Diesmal wurde der Eingang der Mail bestätigt und eine Vorgangsnummer mitgeteilt. Am 12.06.13 erneute telef. Nachfrage. Nach Aussage der Hermes-Mitarbeiterin gab es zu dieser Zeit einen Bearbeitungsrückstand und es würde wohl noch etwas dauern, bis die Schadensmeldung bearbeitet werden könne.
Nächste Nachfrage am 18.06.13. Hier wurde dann mitgeteilt, dass angeblich keine Schadenmeldung vorliegt, obwohl ja eine Vorgangsnummer vergeben wurde. Entsprechend wurden nochmals alle Unterlagen per Mail verschickt.
Telef. Nachfrage am 02.07.13: Angeblich noch immer keine Schadensmeldung eingegangen! Nochmals Unterlagen verschickt!
Nochmalige telefonische Nachfrage am 09.07.2013: wird noch bearbeitet!
Dann am 16.07.2013 die Ablehnung der Schadensregulierung da angeblich nicht richtig verpackt.
Der Neuwert der Sachen lag ungefähr bei 250,--€. Als Zeitwert (Wiederbeschaffung durch Kauf gebrauchter Teile) wären ca. 100,--€ angemessen.
Die Empfängerin des Paketes hatte mich im Verteiler der Mails aufgenommen und seltsamerweise haben mich auch alle Mails erreicht. Schon merkwürdig, dass diese bei Hermes nicht angekommen sind.
Nach diesem ganzen Hin – und Her, habe ich das Gefühl, dass eine Regulierung des Schadens zu keiner Zeit beabsichtigt war und dieses ganze Theater nur dazu dienen sollte, dass der Geschädigte kapituliert.
Sollte hier keine Lösung gefunden werden, werde ich künftig keine Pakete mehr mit Hermes versenden.
Bestell-/Kundennummer: Vorgangsnummer 9081116
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
Ersatz des Zeitwertes in Höhe von 100,--€
Antwort auf die Beschwerde vom 25.07.2013
Hallo Frau Preuss,
wir werden Ihre Schadensmeldung gerne noch einmal prüfen.
Um ggf. eine Erstattung vornehmen zu können, benötigen wir allerdings eindeutige Unterlagen. Eine vage Angabe von 100,00 € ist dazu nicht ausreichend.
Wir baten bereits einmal um ein Gutachten, das Ihre Annahme bestätigt.
Dieses Gutachten oder aber auch eine Rechnung über die gekauften Ersatzteile senden Sie bitte an
socialmedia@hermes-europe.de
mit "Reclabox ID-65741" in der Betreffzeile.
Vielen Dank
Ihr Hermes Kundenservice
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Der Schadenfall wurde von Hermes reguliert. Überweisung erfolgte am 31.07.13.