E.On oder Bayernwerk - anderer Name, keine Besserung

Landshut

Normalerweise bin ich bei meiner Wortwahl dezent und zürckhaltend. Was mir E.On oder neu jetzt Bayernwerk zumutet, ist gar nicht mehr in Worte zu fassen. Ich versuche es aber trotzdem.

Heute habe ich wiederum, zum zwischenzeitlich fünften Male (5 X!) eine "korrigierte" Abrechnung für das Jahr 2012 (zweitausendundzwölf!) erhalten. Das Jahr ist lange vorbei, aber nicht für Bayernwerk. Sie wollen das offensichtlich nicht glauben und drangsalieren mich ständig mit neuen Abschlagsforderungen oder Zahlungen.

Wo liegt das Problem: Bayernwerk bringt es offenbar nicht zustande, den Eigenverbrauch in 2012 ordnungsgemäß abzurechnen.

Dabei liegt mir sogar eine Kontoklärung von Mai 2013 vor, die klar aussagt: Saldo null, nichts mehr offen. Nichts mehr!

Und jetzt wollen Sie schon wieder Kohle aus 2012!

Und ich dachte immer, die PV-Anlage unterstützt die Energeiewende. Aber Bayernwerk wäre es wohl am liebsten, die Investoren würde noch an Bayernwerk spenden. Damit die ihren Saftladen dauerhaft und völlig kontrolliert ins Chaos stürzen können.

Unfaßbar!

Ich weiß nicht, wie oft ich mit den bemitleidenswerten Hotlinemitarbeitiern telefoniert habe. Die können einem zuhören, aber mehr als ein "Es tut mir sehr leid" oder "Ich verstehe ihren Frust" oder "Ich kann es auch nur weitergeben" oder " Ich sehe, wie oft sie schon angerufen haben" oder "ich hoffe, daß diese leidige Geschichte nun endlich geklärt wird" oder "ich kann ihnen nicht versprechen, daß sie in sechs Wochen nicht wieder vor dem gleichen Problem stehen" usw., leere Worthülsen zur Beruhigung, mehr gibts nicht. Ich als "Kunde" muß mich mehr als zusammenreißen, um nicht komplett zu explodieren. Zumutung, Verarsche ohnegleichen.

Die Hotline-Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf die Rechnungen. Die offenbar unkontrolliert an die Kunden gesandt werden. In meinem Fall sagte mir der Mitarbeiter, drei (3 Rechnungen!) wären wieder storniert und die ich jetzt erhalten habe, also die vom 9.8.13 ist absolut falsch! Gestimmt hätte jetzt die vom 14. Mai 2013, die jetzt allerdings wieder storniert wurde! Da wird ratzfatz in meinem Vertragskonto rumgefuhrwerkt als gäbs kein Morgen.

Unfaßbar!

Als Kunde fragt man sich, ob die Sortierung im Oberstübchen bei den Bayernwerk-Verantwortlichen noch stimmt. Alle Tassen dort, wo sie hingehören?

Ich würde demjenigen, der dieses "Konzept" ausgearbeitet hat und offenbar noch immer nicht begriffen hat, daß es nicht funktioniert, dringend raten, sich in ärztliche Hilfe zu begeben. Das ist dringend notwendig. Hotline-Mitarbeiter mit den Leuten von der Buchhaltung/Rechnungsstelle reden zu lassen, lieber nicht. Es könnte ja der Klärung des Sachverhalts dienen. Lieber lässt man E-Mails schreiben, die je nachdem, wie die Leute aufgelegt sind, beantwortet werden oder eben nicht.

Unfaßbar!

Zwischenzeitlich ist das alles andere als lustig. Für mich ist das Nötigung und Drangsalierung. Erschwerend hinzu kommt, daß ich jedesmal wegen dieser dummdreisten Fehler von Bayernwerk eine Mahnsperre aufgebrummt bekomme.

Die Abschlagszahlungen werden dann angehalten.

Auch wenn ich mich wiederhole:

Die Krux an der Sache ist schlichtweg, daß die Hotline-Mitarbeiter keinen Zugriff auf die Leute haben, die die Rechnungen schreiben und stornieren. Sie können also mit den Hauptverantwortlichen für diesen Irrsinn gar nicht persönlich in Kontakt treten. Sondern die Beschwerden nur per E-Mail weiterleiten, wahrscheinlich an ein Phantom. Und dieses wird in seiner völlig vertrottelten Art mich in ca. 6 Wochen wieder mit einer Rechung für das Jahr 2012 beglücken. Dann sie wissen nicht was sie tun. Hach, da ist ja ein Knöpfchen, stornieren wie wieder mal eine Rechnung oder versenden eine?

Vorher müssen wir aber noch schauen, ob das Konto stimmt. Falls ja, muß sichergestellt sein, daß Chaos entsteht. So agiert Bayernwerk. Davon bin ich zwischenzeitlich felsenfest überzeugt.

Diese deutsche Sprache hat keine Synonyme mehr für solche Vorkommnisse. Dämlich, drei, frech, unveranwortlich trift es noch am ehesten. Oh Herr Gott, schmeiß Hirn vom Himmel.

Ich weise Bayernwerk vorsorglich jetzt schon daraufhin: Falls die Abrechnung aus 2012 nicht bis spätestens 20. August 2013 ordnungsgemäß steht, mir bekannt ist und mir keine eidesstattliche Versicherung von Bayernwerk vorliegt, daß ich zukünftig mit keinen weiteren "Rechnungen" aus 2012 belästigt werde, sehe ich von einem Gang zum Anwalt ab. Aber nur dann. Die Kosten für diesen stelle ich Bayernwerk in Rechnung. Eine Anzeige wegen Nötigung, Schikane, Psychoterror fasse ich ernsthaft ins Auge.

Desweitern erwarte ich, daß die Abrechnungen für 2013 ordnungsgemäß erstellt werden. Bayernwerk muß doch in der Lage sein, in ihren selbst heraufbeschworenen Saustall endlich mal auszumisten und Ordnung zu schaffen.

Ausdrücklich widerrufe ich hiermit nochmals die Einzugsermächtigung von meinem Konto und weise daraufhin, daß ich eine Verrechnung von angeblichen Forderungen der Bayernwerk AG mit meinen monatlichen Abschlagszahlungen nicht wünsche!

Es ist ausdrücklich gewünscht, vorher bei Unstimmigkeiten mit mir Kontakt aufzunehmen!

Außerdem beantrage ich eine einmalige Entschädigung in Höhe von 500,-- €. Darin enthalten ist auch der zukünftige Ärger bis sagen wir mal 2016. Länger nicht. Das ist nicht zuviel und soll auch als Abschreckung dienen.

Ich kann jedem Forumteilnehmer nur empfehlen, hinsichtlich E.On/Bayernwerk nicht kleinbei zu geben. Sie schmeißen reihenweise Leute raus und muten den "Kunden" unfaßbare Dinge zu. Dem muß endlich Einhalt geboten werden.

Da sind 500,-- € Entschädigung eine Lächerlichkeit. Bezogen auf das was höchstwahrscheinlich noch kommt, geradezu Peanuts. Weil: Ändern tut sich dort wenig. Davon sind nicht nur wir überzeugt.

500,-- € für den Ärger, den uns E.On und Bayernwerk seit Bestehen unserer PV-Anlage in 2010 immer wieder und in 2013 verstärkt zumutet.

Hochachtungsvoll

Sandra Reithmaier-Kumpfmüller

Georg Reithmaier

Bestell-/Kundennummer: Vertragskonto 266001019566

Meine Forderung an Bayernwerk:

500,-- Aufwandsentschädigung für den Ärger, den Bayernwerk/E.on uns seit 2010 ständig zumutet!

Antwort auf die Beschwerde vom 12.08.2013
E.ON Energie Deutschland GmbH

Abteilung: Servicemanagement

15.08.2013 | 10:27 Uhr

Sehr geehrte Frau Reithmaier- Kumpfmüller, sehr geehrter Herr Reithmaier,

Wir haben Ihre Anfrage gern an die Bayernwerk AG weitergeleitet. Von dort wurde uns bestätigt, dass Ihre Anfrage inzwischen bearbeitet wurde.

Wir möchten uns gern noch einmal in aller Form bei Ihnen entschuldigen, dass die Klärung Ihrer Anfrage so viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Wir bedauern die von ihnen erlebte Servicequalität und versichern Ihnen, dass wir künftig alles dafür tun werden, Sie rundum wieder gut zu betreuen. Danke für Ihr Verständnis, dass Sie uns trotz allem entgegengebracht haben!

Viele Grüße

Ihr E.ON Vertrieb

bewerten sie die antwort von E.ON Energie Deutschland GmbH

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Sehr geehrtes Service-Team,

grundsätzlich sind Sie auf meine E-Mail nicht im geringsten eingegangen. Und keineswegs ist mit Floskeln und nachweisbar nicht wahren Aussagen wie "zukünftig werden wir alles dafür tun, sie rundum wieder gut zu betreuen" die Sache vom Tisch. Das Mißtrauen gegenüber Bayernwerk hat sich über Jahre hinaus aufgebaut. Ich hatte noch nie mit einer Firma zu tun, die die Belange ihrer Kunden derart mit Füßen getreten hat wie E.On oder Bayernwerk.

Für die Zumutungen, die Nötigung mit den immerwiederkehrenden nachweisbar falschen Rechnungen und dieses ständige Vertrösten und Hinhalten sind bodenlose Frechheiten.

Sie werden mir sicherlich zugestehen, daß ich hier auf eine Entschädigung für den durch Bayernwerk/E.on heraufbeschworenen Ärger und die Zumutungen auf € 500,-- Schadenersatz bestehen muß.

Es ändert sich absolut nichts an meiner Meinung über Bayernwerk/E.on.

Wir haben alle Belege gesammelt und behalten uns vor, Bayernwerk zu verklagen. Gründe/Beweise/Belege gibt es mehr als genug.

Wer nachweisbar falsche Abrechnungen erstellt, so tut, als ob der Kunde ständig und immerzu der Schuldige ist, braucht kein Verständnis mehr zu erwarten.

Hochachtungsvoll
i. V. G. Reithmaier

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Angemessene Entschädigung in Höhe von 500,-- € steht noch aus!

Wie bereits mehrfach mitgeteilt, ist die für die Unannehmlichkeiten geforderte Entschädigung bisher nicht geleistet worden.

Wie bereits mehrfach angemahnt, steht die angemessene Entschädigung noch aus!

Entschädigung steht immer noch aus!