Guten Tag E.ON Vertrieb,
folgender Sachverhalt:
Herr K. hat einige seiner Rechnungen nicht begleichen können oder wollen, und hat mir dadurch Probleme verursacht. Wir haben uns getrennt und ich wohne seit dem 01.04.2008 nicht mehr in dieser Wohnung mit Herr K. zusammen, doch leider hat er wohl auch die Post für sich behalten. Ich habe sogar damals einen Nachsendeantrag gestellt und keine Rechnung von EON erhalten.
Herr K. ist in der Wohnung geblieben und hat den Strom allein verbraucht. Seit dem 01.10.2008 habe ich eine andere Wohnung bezogen und war auch hier wieder durch den Mietvertrag bei euch Kunde, obwohl ich nie etwas bei euch unterschrieben habe und zu einem anderen Anbieter gewechselt habe.
Am 27.08 2012 erhielt ich eine Mahnung in Höhe von 960,26€, die am 7.7.2011 abgerechnet wurde, wofür ich lediglich eine in meinen Augen unplausible Postenaufstellung erhalten habe. Ich habe mich natürlich erstmals an den telefonischen Kundendienst gewandt, um die Sache zu klären, die Situation geschildert und um eine Lösung gebeten. Ich habe auch am 09.07.2012 meine Meldebescheinigung mit gesendet. Es entstehen Mahnkosten in Höhe von 5€ mit der Mahnung.
Am 25.03.2013 erhielt ich eine weitere Mahnung, diese auch wieder an Frau I. F. mit meiner jetzigen Adresse adressiert. Die darauf hinweist, dass sie dafür auch schon eine Schlussrechnung erstellt haben, hier sind wir auch schon bei 980,26€ und auch wieder der Hinweis mit den 5€ Mahnkosten. Woher kommen die 20€ Differenz? Von der Rechnung keine Spur.
Ich frage mich bis heute, warum ich damals keine Rechnung erhalten habe oder auch sonstige Belege nicht zur Verfügung standen. Ich frage mich, warum die Mahnung erst so spät kommt, ca. 1 Jahr nach Schlussrechnung. Nochmals telefoniert und geschrieben und ja, wir finden schon eine Lösung.
Im Mai 2013 wieder eine Mahnung 985,26€, also habe ich dort auch wieder angerufen und gefragt, wie kommts und wo sind die Belege, wofür soll ich bezahlen.
Am 14.08.2013 kam dann eine Forderung von ECOVIS in Höhe von 1215,31€, wo der Gegenstandswert 940,26€ beträgt. Adressiert an Herrn K. und I. F. unter meiner Adresse.
Und auch wieder eine andere Summe, welche mich stutzig macht, da ich nie ein Schreiben von Ihnen erhalten habe, wo dieser Betrag gefordert wird.
Ich bin geschockt und verstehe nicht, wie es nur so weit kommen kann, trotz der ganzen Kommunikation. Das hätte alles schon viel früher geklärt werden können. Ich wollte dann eine Ratenzahlung vereinbaren und als ich dann den Antrag vor mir hatte, konnte ich nicht glauben, dass ich 1215€ für etwas bezahlen soll, was ich nicht verschuldet habe.
Ich habe widersprochen und nochmals darauf hingewiesen, dass ich keine Rechnung oder sonstige Belege habe, um nachzuvollziehen, wofür ich bezahlen soll. Habe diese auch angefordert und bekam wenigstens die Schlussrechnung, die sich auf 177€ beläuft und auch wieder Posten aufweist, aus denen mir nicht ersichtlich ist, wie der Betrag von 940€ zu Stande kommt. Auch das Vertragskonto in der Schlussrechnung ist ein anderes (216013749578) als auf den Mahnungen (242060360148). 1219€ werden nun gefordert und was noch ärgerlich ist!
Ich zitiere: Bitte erwarten Sie nicht, dass andere durch Ihren Zahlungsverzug entstandenen Kosten und Zinsen aufkommen! Hierfür müssen Sie selbst gerade stehen. Bei rechtzeitiger Zahlung wäre es nicht zum Verzug gekommen.
Ich wurde nicht rechtzeitig informiert über das Geschehen, sonst wäre es nicht zum Zahlungsverzug gekommen! Und ich hätte schon eher gekündigt. EON hatte meine aktuelle Adresse ja im System und hätte spätestens die zweite Mahnung an mich senden müssen. Ich sehe ein, dass ich als Mitmieter wahrscheinlich nun dafür gerade stehen muss, für die Rechnungsbeträge, welche wahrscheinlich nur ein Drittel der Summe ausmachen.
Ich hoffe, hier mit Ihnen eine außergerichtliche Lösung zu finden, und dass Sie verstehen, dass ich nicht bezahlen werde, solange für mich Ihre Forderungen lückenhaft und unverständlich vorliegen. Sie sollten auch berücksichtigen, dass ich eine alleinerziehende Mutter bin mit einer Tochter von Herr K., der sich weigert, Unterhalt zu zahlen und auch sonst keinen Kontakt zu seiner Tochter oder zu mir hält. Ich arbeite und bekomme nur 740€ im Monat ausgezahlt und muss dafür auch noch Miete bezahlen. Bei mir gibt es genauso wenig zu holen wie bei Herrn K.
Ich verstehe auch, dass Sie Herrn K. nicht zu Rechenschaft ziehen, weil dieser bisher wohl nicht auffindbar ist oder sich weigert, Ihnen zu antworten. Und Sie denken, bei dem gibt es nichts zu holen, weil er im Männerwohnheim wohnt oder wohnte. Hat aber trotzdem ein schickes Auto im Gegensatz zu mir, die sich keines leisten kann.
Bitte seien Sie so freundlich und senden mir die angeforderten Unterlagen zu, und finden endlich eine Lösung, die für uns alle akzeptabel ist.
Mit freundlichen Grüßen
I. F.
Bestell-/Kundennummer: 242060360148
Meine Forderung an E.ON Hanse:
Ratenzahlung vom offenen Rechnungsbetrag und eine klare Belegung der Beträge. Danke
Antwort auf die Beschwerde vom 11.09.2013
Sehr geehrte ReclaBoxler-3316033,
wir bedauern die von Ihnen geschilderte Situation. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden wir hier im Internet keine Stellung zu dem Vorgang nehmen.
Gern haben wir Ihre Fragen in einem persönlichen Anschreiben beantwortet, dass wir am 13.09.2013 an Sie versandt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr E.ON Vertrieb
kommentare und trackbacks 2
Ich habe noch Unterlagen an EON gesendet die beweisen das mehr ich seit 2008 keinen Zugang mehr zu der Wohnung hatte.
Auf eine Antwort von Eon warte ich noch.
Sehr geehrter EON Hanse Vertrieb,
nach langen warten habe ich eine antwort erhalten und zwar einen Amtlichen Mahnbescheid mit einem Streitwert von 940€ zuzüglich Zinsen, Gerichtskosten und Anwaltskosten sind wir bei Mittlerweile
1326,22€ die ich bezahlen soll.
Wieder ist eine Differenz zu sehen die nicht nachvollziehbar für mich ist, wir waren ja schon bei 985€. Dem Mahnbescheid werde ich natürlich voll wiedersprechen.
Warum habe ich überhaupt Nachweise erbracht das ich damals schon keinen Zugang mehr zu der Wohnung von Herrn K. hatte.Im schreiben vom 13.09.2013 habe Sie mich gebeten diese Nachweise zu erbringen mit dem hinweis das Sie dann keine weiteren Maßnahmen gegen mich erteilen, aber dennoch jetzt gegen mich vorgehen.
Warum haben Sie mich bei der ersten nicht bezahlten Rechnung nicht abgemahnt? Und kommen zu mir einige Jahre später.
Und warum wird auf das letzte schreiben nicht geantwortet und nun ein Mahnbescheid abgesendet.
So langsam befürchte ich das dieses vorgehen ein System bei EON Hanse ist womit aus wenig Geld mehr zu holen ist, erst schweigen dann drohen dann klagen.
Was hat Herr K. in der zwischenzeit für Nachrichten von Ihnen erhalten, da gibt es sicherlich mehr zu holen da Er mittlerweile wieder ein schickes Auto fährt und keinen müden Cent für seine 7 Jährige Tochter übrig hat.
Nunja ich hoffe dennoch wir finden eine Lösung die auch ohne Gerichtliche hilfe möglich ist.
MFG Ilona F.