Der Fall Primacall beschäftigt mich jetzt bereits seit meinem Umzug im März diesen Jahres.
Wenige Tage bevor mein Umzug feststand, habe ich die Firma Primacall per E-Mail darüber informiert, dass ich innerhalb der Stadt umziehe. Da der Umzug sehr kurzfristig stattfinden sollte, bat ich um schnellstmögliche Schaltung an der neuen Anschrift. Einige Tage später erhielt ich einen Brief, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich mich diesbezüglich an die Hotline wenden sollte. Nachdem ich nach diversen Versuchen und etlichen teueren Minuten Warteschleife jemanden erreicht hatte, wurde mir mitgeteilt, dass ein DSL Anschluss an der neuen Adresse nicht verfügbar sei, man mir aber gerne ein neues Produkt anbieten würde (Internet via Mobilfunk). Dies lehnte ich ab, da andere Anbieter mir durchaus einen DSL 16000 Anschluss an dieser Adresse zur Verfügung stellen können. Ich sollte dennoch telefonisch einen Auftrag zur Schaltung an der neuen Adresse erteilen, bei der sich die Vertragslaufzeit um weitere 24 Monate verlängert. Daraufhin brach ich das Gespräch ab, da ich selbst im Gegensatz zu Primacall keine Möglichkeit hatte, das Gespräch aufzuzeichnen und meinen Standpunkt zu beweisen.
Ich kündigte daraufhin schriftlich mit der Begründung, dass Primacall die vereinbarte Leistung an meiner neuen Anschrift nicht erbringen kann. Primacall bestätigte die Kündigung, forderte jedoch die Weiterzahlung der Grundgebühr über die komplette Mindestvertragslaufzeit.
Nach diversen schriftlichen Aufträgen für die Schaltung mit mehreren Fristverlängerungen ohne Reaktion seitens Primacall kündigte ich das Aussetzen der Zahlungen an. Diverse Male verwies ich auf das Telekommunikationsgesetz, Primacall ging auf meine Schreiben, wenn überhaupt, nur sehr oberflächlich ein und verwies lediglich auf die 24 Monate Mindestvertragslaufzeit.
Nach Ablauch der drei Monate Kündigungsfrist stellte ich schließlich die Zahlungen ein. Seitdem flattern Mahnungen und Drohungen mit Anschlusssperre, Schufa und Rechtsanwalt ins Haus. Nun erhielt ich mehrere Schreiben, aus denen hervor geht, dass mein nicht vorhandener Anschluss gesperrt wurde.
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Bestell-/Kundennummer: 240623084
Meine Forderung an primacall:
Stornierung der nicht berechtigten Forderungen
Antwort auf die Beschwerde vom 19.09.2013
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben Ihren Fall daraufhin ausführlich geprüft und möchten uns zunächst für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Zunächst können wir bestätigen, dass sie ab dem Moment Ihres Umzuges, mit einer Frist von 3 Monaten, zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigt sind. Wenn Sie uns also einen entsprechenden Nachweis Ihres Umzuges (bspw. Kopie der Ummeldung) übermitteln, können Sie alle Forderungen ab dem 15. Juni als Gegenstandslos betrachten.
Erfreulicherweise können wir Ihnen außerdem mitteilen, dass wir Ihnen nunmehr, mithilfe neuer externer Kooperationspartner, die von Ihnen gewünschten technischen Vorraussetzungen (DSL mit einer Geschwindigkeit von 16.000 Kbits/s oder VDSL mit 50.000 Kbit/s) an Ihrem neuen Standort zur Verfügung stellen können.
Gerne nehmen wir daher Ihren Auftrag vom 16. September 2013 an, und schalten Ihnen an Ihrem neuen Standort einen entsprechenden Anschluss, zu den von Ihnen vorgeschlagenen Bedingungen, ohne eine Laufzeitverlängerung.
Wir möchten nochmals ausdrücklich unser Bedauern über die Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit Ihrem Umzug zum Ausdruck bringen. Um in Zukunft derartige Fälle gänzlich zu vermeiden, haben wir uns, wie bereits erwähnt, mit einem neuen leistungsstarken Kooperationspartner zusammengetan, um eine flächendeckende technisch hochwertige Infrastruktur gewährleisten zu können.
Wir hoffen, nunmehr alle Unannehmlichkeit im vorliegenden Fall beseitigt zu haben und freuen uns auf eine vertrauensvolle zukünftige Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr primacall Team!
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst
Ich habe mich leider zu früh gefreut. Nachdem mir die o. g. Aussage von Primacall auch schriftlich bestätigt wurde, werden trotzdem fleißig weiter Rechnungen und Mahnungen geschickt. Auf E-Mails und Faxe wird nicht reagiert. Auch der Anschluss ist bis heute nicht hergestellt. Also Finger weg von Primacall!