Ich habe zum 8.9.13 den Gasversorger gewechselt und habe von gas.de eine Endabrechnung auf der Basis einer Schätzung erhalten. Die aktuellen Daten liegen bei Netz der Stadtwerke Bochum genau vor. Meine Monierung bei gas.de verlief nach 5 Schreiben im Sande, zuerst sei die Ablesung nicht plausibel, dann sollte ich ein Foto des Zählers mit dem aktuellen Stand hinschicken, dann sollte ich eine Bestätigung des Netzes der Stadtwerke schicken. Alle Nachweise konnten erbracht werden, jetzt heißt es:
Gas.de muß die Kundendaten aus datenschutzrechtlichen Gründen vor mir schützen, vor dem eigenen Kunden! Das ist schon Betrug, wobei die Schätzung der Endabrechnung ca. 1800,- € zu hoch ist!
Bestell-/Kundennummer: Gas Endabrechnung bei Versorgungswechsel!
Meine Forderung an gas.de:
Ca. 1800,- € Rückforderung wegen Überzahlung!
Antwort auf die Beschwerde vom 12.11.2013
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihren Eintrag.
Gern möchten wir Ihr Anliegen mit Ihnen zusammen klären. Wir brauchen jedoch Ihre Vertragskontonummer bzw. Ihre Bestellnummer, um mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu können.
Bitte senden Sie uns Ihre Vertragskontonummer bzw. Ihre Bestellnummer per Mail an reklamation@lw.gas.de.
Freundliche Grüße
Ihr gas.de Kundenservice
kommentare und trackbacks 2
Ich habe mich in Berlin offiziell beschwert und ein Verfahren einleiten lassen, hiernach war der richtige Zählerstand binnen 3 Tagen (!) plötzlich korrigiert. Sehr suspektes Verahlten, wenn man sich bei klarer Sachlage erst offiziell beschweren und ein Verfahren gegen den Gasversorger einleiten muß. Ich erhalte jetzt mal eben über 3000,- € zurück, gute Schätzung für einen Gasversorger, der den richtigen Zählerstand nicht akzeptieren will!
Bei einem Versorgerwechsel haben Lieferanten sich an die Daten des Netzbetreibers (Stadtwerke meist) zu halten.
Die sind oft zu faul, die Daten im System zu hinterlegen und schicken daher nur geschätzte Zählerstände an die Lieferanten.
Der Lieferant MUSS mit den geschätzten Daten abrechnen und darf nicht die Daten des Kunden nehmen.
Um den Zählerstand zu korrigieren, muss die Meldung daher auch vom Netzbetreiber kommen.
Und die haben grundsätzlich immer erstmal 28 Tage Zeit sowas zu übermittel. Darum dauern Korrekturen so lange.