Vor fast zwei Jahren bin ich in eine Wohnung gezogen, in der noch ein sehr alter, langsamer Anschluss lag. Als ich den Vertrag bei 1&1 gemacht habe, bekam ich einen Anruf, dass die direkte Schaltung der Leitung leider nicht möglich sei, dass ein Telekom Anschluss vorgeschaltet werden müsse und ob ich damit einverstanden sei.
"Wenn mir dadurch keine weiteren Kosten entstehen, können Sie gerne den Anschluss vorschalten", war meine Antwort.
Gedreht wurde das ganze so, dass ich nur auf Seiten von 1&1 keine weiteren Kosten hatte, aber den Telekom Vertrag (den 1&1 auch noch auf meine Namen gemacht hat) durfte ich dann noch obendrauf zahlen, plus Anschlussgebühr von 80 Euro.
Als ich nach drei Wochen den ersten Brief bekam, dachte ich es würde sich um ein Missverständnis handeln, wurde dann aber am Telefon darauf hingewiesen, dass ich ja eingewilligt hätte und das man mich auch nicht aus Kulanz rauslassen würde. Also musste ich die letzten zwei Jahre einen doppelten Anschluss zahlen.
Was mir aufgefallen ist, die meisten Mitarbeiter von 1&1 wurden sehr unfreundlich wenn ich dieses Thema angesprochen und auch nochmal deutlich gemacht habe das das Rechtlich nicht in Ordnung ist.
Alles in allem kann ich jedem nur abraten zu 1&1 zu gehen, schlechter Kundenservice mit frustrierten Mitarbeitern, bewusster Betrug und von Kulanz hat man offensichtlich bei dieser Firma noch nie etwas gehört.
Meine Forderung an 1&1 Telecom:
Firmenkonzept nochmal überdenken
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 2
Da kann ich leider ein Lied von singen. Seit Anfang diesen Jahres ist die Kundenfreundlichkeit des Unternehmens deutlich auf dem Rückzug. Ich wünsche Ihnen alles Gute bei dieser Ungeheuerlichkeit
Ja, das können wir nur bestätigen - die Unfreundlichkeit geht mittlerweile in versuchten und vollzogenen Betrug nebst Nötigungen teure Tarife abzuschliessen bzw. zu erweitern über. In diesem Jahr bei uns bereits der 2. Fall, hierzu werden wir heute noch eine eigene Beschwerde hochladen.