Segmüllers große Abzocke

Segmüller
Weiterstadt

Am 20. Juni 2013 haben wir bei Segmüller Weiterstadt eine XXL Westerncouch geordert. Inzwischen wissen wir, dass es bei Segmüller zwei Anzahlungsvarianten gibt, nämlich 25 und 77 %. Der Verkäufer Herr Schulter-Bertrand oder so ähnlich hatte uns allerdings nur über die 77%-Variante informiert. Der Anzahlbetrag wäre € 1255 bis zum 5. Juli 2013 gewesen. Inzwischen gefiel uns diese XXL Westerncouch nicht mehr und wir haben den Auftrag wenige Tage nach der Bestellung versucht zu stornieren. Darauf ging Segmüller überhaupt nicht ein - auch nicht, nachdem wir uns für ein etwas preiswerteres Alternativmodell entschieden hatten. Diese Entscheidung hatten wir auch noch schriftlich mit dem alternativen Modell bebildert in das Headquarter nach Friedberg in Bayern geschickt. Am 5. Juli 2013 hat uns Segmüller schriftlich mit Schadensersatz gedroht, wenn wir von der ursprünglichen Bestellung abrücken sollten. Am 19. Juli kam dann auch schon die ''Rechnung/Forderung'' für den Schadensersatz in Höhe von € 417,83 – der allerdings verrechnet werden könnte, wenn wir im Gegenwert von € 1671,30 bestellen würden. So die wiederkehrende Ermahnung von Frau Praline Meinepobacken (heißt tatsächlich so ähnlich) aus dem Headquarter in Friedberg bei Augsburg. Diese Frau Praline … hatte zwar ursprünglich zu verstehen gegeben, man könne sich für die € 417,83 ''auch was Anderes'' aussuchen – davon will sie logischerweise heute nichts mehr wissen. Heute sollten wir für mindestens € 1.671,30 bestellen, dann könnten die € 417,83 angerechnet werden.

>>> Und nochmal zum besseren Verständnis: Wir haben bisher nicht ein Stück Ware von Segmüller erhalten, durften unter Androhung des Gerichtsvollziehers € 417,83 abdrücken und bekommen diese erst dann angerechnet, wenn wir für € 1.671,30 bei Segmüller einkaufen. Man könnte doch glatt auf die Idee kommen, es handelt sich hier nicht um ein Möbelhaus, sondern um eine Horde von frechen Hütchenspielern, die nur an den Portemonnaies der Besucher der vermeintlichen Möbelausstellung interessiert sind. Wir könn (t) en nur jedem raten: FINGER WEG und draußen bleiben, es gibt tatsächlich Ehrlicheres und Besseres!

Bestell-/Kundennummer: 85-0-230354

Meine Forderung an Segmüller:

Anerkennung der gezahlten € 417,83 für einen Einkauf ohne Erpressung auf höhere Summen!

Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 208 Tagen und 20 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

War auch so zu erwarten. Segmüller hatte ja auch auf die Alternativ-Bestellung nicht reagiert. Von Mitarbeitern wissen wir, dass es hier sehr oft nicht um Möbel, sondern um dreiste Abzocke geht, sofern der Kunde einen Änderungswunsch hat oder unzufrieden ist. Kulanz kennt man hier sowieso nicht. Das Image dieser ''Unternehmens'' ist ja schon grottenschlecht, irgendwann kommen sie nicht mehr, die Kunden! Dasäre dann auch gut so, nennt man Marktbereinigung. Wir haben inzwischen beim regionalen Möbelpolsterer anfertigen lassen, war zwar teurer, dafür aber Qualität und der Kunde bleibt König und alles sogar ohne Anzahlung! Hätten wir auch früher drauf kommen können, so sind wir jetzt um eine Erfahrung im Händlerabzockemilieu reicher.