Nachträgliche Preisinformationen

Stromio GmbH
Magdeburg

Am 12.11.2013 habe ich durch die Jahresrechnung erfahren das mein Strompreis erhöht wurde (von 0,2336 € auf 0,3305 €). Daraufhin habe ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht und am gleichen Tag gekündigt. Auf der Stromio-Website im Loginbereich waren an diesem Tag keine Schreiben zu einer Preisänderung.

Am 21.11.2013 wurde die Kündigung abgelehnt, mit der Begründung das mir am 16.08.2013 die Preiserhöhung mitgeteilt wurde und die Frist für das Sonderkündigungsrecht abgelaufen ist. Mein Onlinezugang auf der Website war gelöscht worden. Auf meine E-Mail-Antwort, dass ich am 16.08.2013 nur ein Schreiben zur Sepa-Umstellung erhalten habe und die Kündigung deswegen wirksam sei, wurde nicht reagiert.

Heute (27.11.2013) habe ich erneut versucht mich auf der Stromio-Website einzuloggen, was immer noch nicht gelang. Daraufhin habe ich probiert mein Kundenkonto neu anzulegen. Das hat mit der alten Vertragskontonummer auch funktioniert. Doch plötzlich war eine Preisinformation angeblich vom 16.08.2013 als PDF in den Onlinedokumenten abrufbar. Zuvor (auch nicht am Kündigungstag 12.11.2013) war dieses Dokument nicht vorhanden.

Nachträglich rückdatierte Schreiben zu erstellen ist Betrug. Diese Masche wurde offensichtlich schon öfters angewandt, z. B. Beschwerde 70169

Bestell-/Kundennummer: 121962199

Meine Forderung an Stromio:

Anerkennung und Bestätigung der Kündigung

Antwort auf die Beschwerde vom 28.11.2013
Stromio GmbH

Abteilung: Kundenservice

03.12.2013 | 09:17 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Eintrag.

Um Ihr Anliegen mit Ihnen persönlich zu klären werden wir Sie in Kürze kontaktieren. Nochmals vielen Dank für Ihre Geduld und entschuldigen Sie bitte die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Freundliche Grüße

Ihre Stromio GmbH

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Das selbige Problem habe ich auch mit Stromio (Grünwelt). Nachträglich werden irgendwelche Dokumente im Kundenportal hinterlegt, die vorher noch nicht da waren. Ich habe Stromio zum 31.12.13 vor gut zwei Wochen gekündigt, alleine das war schon ein riesen Aufwand mit zig Anrufen Faxen und E-Mail´s. Als sie merkten, dass ich nicht locker lasse, stimmten sie schließlich der Kündigung zu. Dann der Oberhammer! Auf einmal befand sich in meinem Kundenportal ein Dokument vom 09.11.2012 über eine Preiserhöhung. Das Kundenportal ist meines Wissens nach erst zum 10.09.2013 eingerichtet worden und einen Brief über die Preiserhöhung habe ich per Post niemals erhalten! Ich werde auch diese Preiserhöhung nicht zahlen, sondern nur der Arbeitspreis, der bei Vertragsabschluss für mich relevant war.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst