Willkommen im Club der geprellten

Stromio GmbH
Magdeburg

Schon seltsam - ich laufe Stromio jetzt schon seit Monaten hinterher - u. a. wegen der Zählernummer. Obwohl die Herrschaften mittlerweile einmal festgestellt hatten, dass der alte Stromanbieter - bei dem ich besser geblieben wäre - den Zähler ausgetauscht hat, wurden meine Emails einfach ignoriert - oder ich für doof gehalten.

Und nun: habe im Juli 2012 mit 160 Euro/Monat angefangen, bin jetzt (bei "hochgeschätztem" Stromverbrauch) schon bei 210 und soll ab Januar 2014 220 Euro/Monat bezahlen. Wie ich das ganze finanzieren soll? Interessiert wohl niemanden. Wir müssen leider mit Strom heizen, da wir kein Geld für Öl haben.

Keine briefliche Info über die Erhöhungen. Man muss sich via Internet in seinen Account einloggen, um dort die böse Überraschung nach zu lesen.

Stromio/Grünwelt ist mittlerweile - nicht nur im Internet - bekannt für diese Vorgehensweise. Div. Verbraucherzentralen wollen wohl jetzt klagen.

Bestell-/Kundennummer: 121835812

Meine Forderung an Stromio:

Auflösung des Vertrages

Antwort auf die Beschwerde vom 11.12.2013
Stromio GmbH

Abteilung: Kundenservice

27.12.2013 | 10:59 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Eintrag.

Um Ihr Anliegen mit Ihnen persönlich zu klären werden wir Sie in Kürze kontaktieren. Nochmals vielen Dank für Ihre Geduld und entschuldigen Sie bitte die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Freundliche Grüße

Ihre Stromio GmbH

bewerten sie die antwort von Stromio GmbH

Habe die ganze Angelegenheit meiner Anwältin übergeben. Alles, was man Stromio mitteilt, wird ignoriert bzw. mit Fragen nach der Kundennummer etc. abgetan. Selbst wenn man sämtliche Nummern angibt - es wird ignoriert. Hier steckt System dahinter. Mit mir nicht mehr. Auch nicht über Check24. Die teilten mir eben mit, ich hätte telefonisch nach einem Anbieter gefragt - was überhaupt nicht stimmt.

Ist bei Anwältin in Bearbeitung.
Ich denke, wir gehen gerichtlich vor.

Eingeschaltete Anwältin ist jetzt tätig. Es wird immer kurioser. Durch Sepa-Umstellung wurde der mtl. Abschlag Jan. 2014 doppelt überwiesen. Und die beiden Beträge von immerhin 400 Euro sollen im Nachhinein nicht als Abschlag für den lfd. Monat oder "Tilgungsrate" der angeblich offenen Restforderung gelten, sondern werden auf Monate im Vorjahr als erhöhte Abschlagszahlung verteilt - trotz der 2. Jahres-Endabrechnung vom Dezember. Und die "Schulden" vermindern sich nicht - im Gegenteil - die vermeintlich richtige Forderung erhöht sich noch.
Würde bei einem anderen Anbieter MIND. (!) 900 Euro/Jahr sparen.
Habe - Gott sei Dank - eine sehr gute Anwältin und eine gute Rechtsschutzversicherung.