Erfahrung mit DocMorris

Heerlen

Am Freitag 20.12.2013 bekam ich vom Arzt zwei Rezepte für wichtige Medikamente.

Am selben Tag um 11:53 Uhr habe ich den DocMorris Kundendienst über die Hotline angerufen und nachgefragt ob die Medikamente lieferbar sind. Eine Frau bejahte unmissverständlich.

Danach habe ich beide Rezepte, in Farbe als PDF Dateien, gescannt. Dann habe ich sie in den Postkasten geworfen. Danach schickte ich dem DocMorris Kundenservice eine Mail mit den PDF Kopien mit Hinweis auf die Rezepte und dass ich die Medizin gerne noch vor den Feiertagen hätte.

Am Samstag 21.12. um 14.24 Uhr kam eine Mail von DocMorris dass die Rezepte angekommen seien und die Bestellung in Arbeit ist.

Am Montag, 23.12., kam statt der Medizin eine Mail in der stand sgm. 1. eines der beiden Medikamente sei nicht lieferbar und das Rezept würde zurück geschickt. 2. das andere Medikament müsste erst besorgt werden und könne daher nicht vor den Feiertagen geschickt werden.

Beide Medikamente sind absolut gängig und waren (wären) in örtlichen Apotheken sogar vorrätig gewesen! Weiterhin hatte ich ja extra vorher telefonisch angefragt wegen der Lieferfähigkeit und niemals dauert es Tage ein Medikament zu besorgen. Zudem ich extra die Kopien der Rezepte vorab hingeschickt hatte damit man alles besorgen kann falls nötig. Ich bin jahrelanger Kunde da sollte so etwas kein Problem sein.

Das ist Beschiss und alles Angaben der Apotheke dazu sind schlicht unwahr. Ich weiß nicht warum sie nicht liefern wollten aber da sind sicher monetäre Gründe im Hintergrund.

Fakt aber ist: DocMorris ist meiner Meinung nach absolut unzuverlässig (geworden). Da kann man höchstens noch Papiertaschentücher und Zellstoff kaufen. Niemals Medizin. So etwas darf eine Apotheke nicht machen. [...]

Einziger Pluspunkt: das Rezept wurde sofort auf den Rückweg gebracht so dass ich es am 24.12.2013, noch vor Schließung der niedergelassenen Apotheke, hatte. Die hatte das Medikament (ohne es bestellen zu müssen) sofort zur Hand. So sehr üblich ist es.

Bestellnummer:1005601974 Kundenkennung: 4197256

Bestell-/Kundennummer: Bestellnummer:1005601974 Kundenkennung: 4197256

Meine Forderung an Versandapotheke DocMorris:

DocMorris in Deutschland verbieten

Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 178 Tagen und 15 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Es kam von DocMorris eine Mail (Antwort auf meine zeitgleiche Beschwerde bei der Geschäftsleitung) wo mir erklärt wurde dass Medikamente doch von heute auf morgen nicht verfügbar sein könnten.
Das ist aber keine wirkliche Erklärung, hatte ich doch vorher die Mail mit den Kopien der Rezepte hingeschickt und die Originale per Briefpost angekündigt. Eben damit die Apotheke die Medikamente sofort bestellen kann. Außerdem - wenn diese Apotheke so einen schlechten Lieferanten hat dass sie nicht mal absolut gängige Medikamente besorgen kann dann ist sie keine, zumindest keine nach deutschen Standards. Die können mit Zellstoff und anderen Drogeriewaren handeln aber nicht mit Arzneimitteln. Ich glaube auch dass diese Antwort nicht die ganze Wahrheit war. Ich werde mich mit denen noch auf anderer Ebene auseinandersetzen. Entweder sie ändern sich auf deutschen Apothekenstandart oder sie müssen ihre Tätigkeit hier in Deutschland einstellen. Noch mehr solch schlechte Medizinverkäufer brauchen wir hier nicht.

DocMorris hat auf meine Beschwerde an die Geschäftsleitung reagiert und mir in einem Brief geantwortet dass es immer mal möglich wäre dass ganz kurzfristig ein Medikament nicht zu bekommen ist. Diese Aussage ist aber nicht glaubwürdig da es sich um ein Medikament handelte welches so gebräuchlich ist dass es die meisten Apotheken sogar vorrätig haben. Das will was heißen. Auf jeden Fall wäre das Medikament sicher schnell zu besorgen gewesen. Das habe ich recherchiert. Warum DM dass dann nicht verschicken wollte kann man nur vermuten. Es muss übrigens gekühlt verschickt werden und es standen Feiertage vor der Tür. Wie auch immer - eine Apotheke in Deutschland hat zu besorgen was geht. Sonst bräuchten wir diese teuren Spezialläden nicht und die Drogerieabteilung bei ALDI & Co könnten die Medikamente mit verkaufen! Punkt!