Gebühren innerhalb von einem Monat 40,-- €

Bergkamen

Es geht um eine Kommode, für die ich ungefähr 80,-- € bezahlt habe, ein drittel schon im voraus an der Kasse, der Rest wurde bei Abholung mit Karte bezahlt.

Nun, ist es dazu gekommen, dass mein Konto nicht gedeckt war, und mit Rücklastschrift haben die mir statt 56,99 € einfach 70,18 € abgebucht.

Wir hielten Rücksprache mit meiner Bank, da wir so einen hohen Betrag nicht nachvollziehen konnten. Wegen Bearbeitungsgebühr? Es war Neujahresbeginn man weiß, doch dass es Verzögerungen geben kann.

Aber Poco beauftragt natürlich easycash GmbH Management damit, mir erneute Mahnungen und Bearbeitungsgebühr anzulasten, sage und schreibe 90,80 €, darunter 10,-- € wegen zusätzlicher Adressenermittlung! Verstehe ich nicht! Mit Kaufvertrag der Kommode muss meine Adresse doch dort übermittelt sein! Aber solche Forderungen sind meiner Meinung nach Geldmacherei!

Darüber habe ich mich bei easycash beschwert, die am Telefon keine Einsicht zeigten. Ich solle schriftlich Widerspruch erheben. Um die Gebühren zu erhöhen?

Ich habe dann gesagt, dass ich die Ware, die ich noch nicht mal ausgepackt habe, sofort zurück bringen werde, wenn ich die ganzen Mahngebühren tatsächlich übernehmen muss. Darau hin teilten sie mir mit, dass auch dann ihre 40,-- € Gebühren anfallen würden!

Unfassbar, dann soll ich für "Nichts" Geld bezahlen! Jetzt glaube ich, die niedrigen Preise zu verstehen! Werden sie von solchen Aktionen finanziert, so dass sich das ausgleicht?

Danke schön für "Nichts", Poco Eschborn. Ich erwarte trotzdem eine Einigung meiner Sache!

Bestell-/Kundennummer: AZ:102425888

Meine Forderung an Poco Service:

Erlassung der Gebühren von 40,-- €uro

Antwort auf die Beschwerde vom 12.01.2014
Poco Service AG

Abteilung: Onlinemarketing

10.02.2014 | 10:40 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

leider ist es uns nicht möglich diese Angelegenheit für Sie an dieser Stelle zu klären. Bitte klären Sie den Vorfall mit easy cash. Dies können wir aus rechtlichen Gründen an dieres Stelle nicht für Sie übernehmen. Gerne geben wir ihre Beschwerde aber an unseren Zentralen Kundendienst weiter.

Da wir aus technischen Gründen nur einmal auf Ihre Beschwerde antworten können setzen Sie sich bitte für weitere Rückfragen mit unserem Kundendienst in Verbindung.

Unseren Kundendienst erreich sie Mo - Fr von 10:00 bis 18:00 Uhr unter

0800 / 76 26 366

oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage

https://www.poco.de/kontakt/

Wir bitten die Unanehmlickeiten zu entschuldigen und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen

Ihr POCO-Team

bewerten sie die antwort von Poco Service AG

Die vorgerichtlichen Gebühren des ext Inkassobüros werden aufgrund der inkassounfreundlichen rechtsprechung nicht eingeklagt

http://inkassokosten.wordpress.com/

Rücklastschriftsgebühren (5 bis 6 €) sowie Adressermittlungskosten (10 €) und Mahngebühren (Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z. b AG Bad Segeberg Urt. v. 25.11.2011 − 17 C 160/11) und 2,50 € (z. b AG Brandenburg a. d. Havel Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben) sind allerdings zu zahlen

Mein Tipp:

Zahlungen immer zweckgebunden tätigen (nur hauptforderung)
Zahlungen immer an den Gläubiger und nicht ans Inkassobüro

Ich hatte auch mal einen ähnlichen Vorfall mit einem anderen Unternehmen. Bei mir überschnitt sich die Abbuchung mit einer anderen, so das mein Konto kurzfristig ungedeckt war und es auch zu einer Rücklastschrift kam. Als ich das bemerkte, und das Unternehmen zwecks Bankverbindung anschrieb um den Betrag zu überweisen, verwies man mich an deren Inkassobüro. Fazit: Ich sollte für einen Einkaufswert von 16,00 Euro nun knapp 80,00 Euro bezahlen. Das habe ich dann dankend abgelehnt, und den Einkaufswert zuzüglich 8,00 Euro Rücklastschriftsgebühren, und 10,00 Euro Bearbeitungsgebühr direkt an den Gläubiger überwiesen. Die Inkassoforderungen habe ich einfach ignoriert.

Korrekt! Ich weiß nicht wie lange es bei Ihnen gedauert hat bis der angeblich dem GL entstandene Verzuggsschaden ausgebucht wurde - allerdings sollte man sich mental auf jeden Fall auf eine Handvoll böser Inkasso Mahnbriefe einstellen: -//

@ Jürgen Risse, da haben Sie Recht. Ich wurde ein Jahr lang regelmässig mit immer höher steigenden Forderungen der Inkassofirma, und Drohungen jeglicher Art bombadiert. Letztendlich waren es über 130 Euro die ich zahlen sollte. Die Inkassoforderungen habe ich trotzdem nicht beglichen, und werde es auch in Zukunft nicht tun (falls ich nochmal Post bekommen sollte). Der Gläubiger hält sich, trotz beglichener Forderung, fein aus der Sache raus.