Im vergangenen Jahr benötigte ich wegen Wohnungswechsel einen neuen Stromanbieter und suchte mir über Prioenergie einen Billiganbieter. Da der Stromanbieter Prioenergie aber keine Zählernummer identifizieren konnte, die SÜWAG das aber konnte - hatte ich einen Vertrag mit SÜWAG abgeschlossen.
Ich teilte der Prioenergie mehrmals mit, dass ich einen anderen Stromanbieter nehmen musste. Mehrmals wurde ich durch das Kundencenter in aufdringlicher Form im vergangenen Jahr wegen eines Vertrages angesprochen. Ich teilte ihnen mehrmals mit, dass ich wegen sachlicher und fachlicher Unfähigkeit der Prioenergie einen anderen Stromanbieter nehmen musste. Letztendlich hatte ich es verboten, mich deswegen noch einmal zu kontaktieren.
Im Dezember teilte mir die Prioenergie mit, dass der Vertrag nun doch zustande gekommen sei, und ich würde ab Januar 2014 mit Strom von der extraenergie beliefert. Ich teilte denen umgehend mit, dass ich keinen Vertrag mit Prioenergie abgeschlossen habe und jemals abschließen werde, da ich nur mit seriösen Anbietern Verträge abschließen werde.
Im Januar stellte ich mit Erstaunen fest, dass extraenergie eine Monatsrate als Lastschriftverfahren bei meinem Bankkonto abgebucht hatte. Frecher und dümmer geht es ja nun gar nicht mehr.
Bei einer Rücksprache teilte mir ein Mitarbeiter der SÜWAG mit, dass tatsächlich der Vertrag mit mir aufgekündigt wurde. Ohne meine Kündigung hat Prioenergie und extraenergie, wie auch immer diese dubiosen Firmen heißen, einen Stromanbieterwechsel vorgenommen.
Jetzt habe ich in der 14-tägigen Kündigungszeit einen Widerspruch eingelegt. Dann die Verbraucherschutzzentrale und die Schlichtungsstelle Energie verständigt.
Frage: wie kann man den Unternehmen ein Gewerberecht einräumen, die keine Dienstleistungsverträge mit Unterschriftsleistung ausstellen und die sich darauf berufen, dass man im Internet etwas angeklickt hat und das Vertragscharakter erhält. Selbst Widerruf und Dementis werden nicht ernst genommen.
Meine Forderung an Prio Services:
Umgehend Stornierung des angeblichen Vertrages und Rückkehr zur SÜWAG
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Antwort auf die Beschwerde vom 18.01.2014
Abteilung: Kundenservice
14.02.2014 | 12:58 Uhr
Sehr geehrter Herr Juhr,
vielen Dank für Ihren Eintrag. Wir möchten Ihnen gern Hilfe anbieten. Damit wir genau prüfen können, welche Fakten in Ihrem Fall vorliegen, bitten wir Sie, uns mit dem Betreff "Verbraucherforum" via reclabox@prioenergie.de zu kontaktieren. Bitte geben Sie Ihre Vertragsnummer und den Link zu Ihrer ReclaBox Beschwerde an, damit wir Sie zuordnen können.
Wir bedanken uns für Ihre Geduld und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Ihre prioenergie
kommentare und trackbacks 3
Sie wissen doch, daß solche dubiosen Unternehmen überhaupt nicht reagieren. Ich habe die Schlichtungsstelle Energie und die Verbraucherzentrale Hessen verständigt. Da bekommt man als Antwort, wir haben zuviel Beschwerden. Ich habe Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt gestellt. Wird ausgehen wie das Hornberger Schiessen.
Es soll eine Rückführung zum bisherigen Stromanbieter SÜWA durchgeführt werden, mit dem ich vertraglich als Neukunde gebunden war. Ich habe Anfang 2013 einen Wechsel zur extraenergie abgelehnt und damit widerrufen. Ich habe mich bereit erklärt, den geleiferten Strom für den Monat Januar zu zahlen - allerdings nur mit offizieller Rechnung (Angabe Umsatzsteuer), so wie das in Deutschland eigentlich üblich sein sollte. Nicht einmal die Bankverbindung wird bekanntgegeben, so dass ich nicht weiss, geht das Geld auf ein deutsches Konto oder Konto in der Schweiz. Selbst nach zweimaliger Aufforderung an die Rechtsabteilung der sogenannten extraenergie Gmbh wird diese Rechnung nicht gestellt! Es wird auch nicht geantwortet auf Anfragen. mfG Juhr
Ob ich mich beschwere oder nicht, es ändert sich nichts, denn alle Stromanbieter stecken unter einer Decke, sind mit Scheinfirmen unterwegs. Selbst die Energie Schlichtungsstelle (angeblich vom Staat geschaffen) reagiert überhaupt nicht - hat angeblich zu viel Beschwerden. Dass ist der Trick, alles mit der Sprache von Rechtsanwälten, so zu verpacken und zu verschleiern. Sieht man ja jetzt beim H., der selber 15 Mio Steuerschuld nachpackt. Da wird es wohl bald Rechtsanwälte geben, die ihn zum BVK vorschlagen.