Nachdem ExtraEnergie einen viel zu hohen Abschlagsbetrag für einen 2-Personen-Haushalt berechnete und ich mich dagegen wehrte, war erst einmal für ein paar Monate Ruhe.
Plötzlich tauchte eine Mahnung auf mit einem Offenen Posten, der angeblich bereits im Sommer 2013 entstand - dies fand ich nach wochenlangem Hin und Her und mehreren vollkommen unverständlichen Begründungen seitens ExtraEnergie heraus. Die Bearbeitungszeit von Kundenanliegen beträgt mehrere Wochen, das bedeutet, wenn man einen Widerspruch verschickt, werden munter weiter Mahnungen versandt.
Nun habe ich, um einfach endlich Ruhe vor diesem unsäglichen Unternehmen zu haben, den Offenen Posten beglichen und erhalte eine Mahnung über Mahngebühren! Es ist einfach unglaublich. Diese Angelegenheit wird sich nun wieder über mehrere Wochen (oder gerne auch Monate) hinziehen, bis es zur Klärung kommt.
Bestell-/Kundennummer: 1292513
Meine Forderung an ExtraEnergie:
Storno der Mahnung über Mahngebühren
Antwort auf die Beschwerde vom 19.02.2014
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihren Eintrag. Wir möchten Ihnen gern ohne Umschweife helfen. Bitte senden Sie uns eine Mail mit dem Betreff „Verbraucherforum“ an reclabox@extraenergie.com unter Angabe Ihrer Vertragsnummer sowie dem Link zu Ihrer ReclaBox Beschwerde.
Nach genauer Prüfung werden wir uns umgehend bei Ihnen melden.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen
Ihre ExtraEnergie
kommentare und trackbacks 9
Sehr geehrte ExtraEnergie,
in der Kopfzeile meiner Beschwerde sehen Sie "Bestell-/Kundenummer". Anhand dieser Kundennummer können Sie mich problemlos identifizieren und mir eine umgehende Antwort geben.
Freundliche Grüße
Und genau das ist der Fehler, offene Posten zu begleichen,
nur, um seine Ruhe zu haben.
Darauf baut ExtraEnergie und die scheinen damit auch gutes
Geld zu verdienen.
Das versuchen die bei mir schon viele Monate. Ich blocke
alles ab und fordere ExtraEnergie auf, alles was über den
Vertrag und über gesetzliche Vorgaben geht, einzuklagen.
Bis jetzt haben die nur rumgeheult und ich solle doch die
"angeblichen" Aussenstände begleichen.
Mir macht das inzwischen gute Laune, wenn ich einen Brief
oder E-Mail von ExtraEnergie erhalte.
Rainer Lehmann
Die Mahngebühren können die Herrschaften jetzt auch gerne anmahnen, bis der Drucker raucht;-)
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
ExtraEnergie ist nach wie vor nicht in der Lage zu belegen, wie genau die Mahnkosten entstanden sind. Offenbar resultieren sie aus der extrem langen Bearbeitungszeit von Beschwerden und Widerrufen, so dass die Mahnungen weiter verschickt wurden, obwohl der Widerruf sofort eingereicht wurde.
Nachdem ich (nach wochenlangen Diskussionen) eine vollkommen unübersichtliche Kontenaufstellung von extraenergie erhalten und diese geprüft habe, sandte ich heute diese Mail an den zuständigen "Kundenservice":
Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für die Zusendung der äußerst unübersichtlichen Kontoaufstellung.
Diese habe ich geprüft und wie zu erwarten festgestellt, dass die von Ihnen erhobenen Forderungen unberechtigt sind. Sie fordern von mir Gebühren für eine Lastschriftrückgabe i. H.v. 8,11 Euro. Die Rückgabe der Lastschrift hatte ich mit Schreiben vom 20. Mai 2013 nachweislich angekündigt - Sie hatten also drei Wochen Zeit zu reagieren. Da Sie diese Gelegenheit leider nicht nutzten, wurde die Lastschriftrückgabe wie angekündigt umgesetzt. Zur Umlegung der Gebühren sind Sie damit nicht berechtigt.
Sämtliche Folgemahnungen (denen ich ohnehin jederzeit fristgerecht, nämlich SOFORT widersprach) sind ebenfalls unrechtmäßig und die Gebühren hinfällig.
Ich erwarte von Ihnen eine Bestätigung der Ausbuchung sämtlicher Mahn- und sonstiger Gebühren.
Den Inhalt meiner Mail veröffentliche ich ebenfalls auf http://de.reclabox.com.
Nachdem ich eine extrem unübersichtliche Zahlungsaufstellung zu meinem Kundenkonto erhalten und diese mühsam geordnet und entschlüsselt hatte, wies ich erneut darauf hin, dass Mahngebühren unberechtigt erhoben wurden. Ursächlich dafür ist der sehr lange Bearbeitungszeitraum von Mails bzw. Beschwerden allgemein.
ExtraEnergie "prüft" jetzt mein Anliegen.
Drei Wochen nachdem der Vertrag endete (ich habe selbstverständlich den Anbieter gewechselt), erkundigte ich mich nach der Schlussrechnung und erhielt im Gegenzug die Aufforderung, meinen Zählerstand anzugeben. Und OH GROSSE ÜBERRASCHUNG: Aufgrund der völlig überhöhten Abschlagsforderungen von extraenergie fiel die Gutschrift natürlich sehr hoch aus. Mit der Rechnung wurde mir beiläufig mitgeteilt, dass der Mahnbetrag bei Überweisung der Gutschrift abgezogen würde.
Im April hatte ich extraenergie nach monatelangen Korrespondenzen darauf hingewiesen, dass sämtliche Mahngebühren und -beträge unberechtigt sind. Daraufhin teilte mir der "Kundenservice" mit, dies würde erneut geprüft. Bis zur Schlussrechnung passierte natürlich überhaupt nichts.
Das Ende vom Lied: Die Mahngebühren wurden mir nun doch noch gutgeschrieben, natürlich erst nachdem Druck ausgeübt wurde.
Fazit und Hinweis für alle Leser dieser Beiträge: BITTE NIEMALS STROM BEI EXTRAENERGIE BEZIEHEN.