Ich hatte im letzten Jahr einen Vertrag, der gemäß einem unqualifizierten Mitarbeiter (wegen der enormen Preiserhöhungen) gekündigt werden musste, damit ich in einen neuen Vertrag - ebenfalls beim gleichen Anbieter - wechseln konnte.
Ich habe erst später erfahren, dass dieses der erste Schritt zu einer "Betrugsmasche" war, die wirklich einmalig ist.
1. habe ich einen aktuellen Verbrauch von 2052 kWh in vergangenen Jahr (31.1.2013 - 31.1.2014) gehabt (Altvertrag beim gleichen Anbieter). Abrechnung mit Rückerstattung steht jetzt nach 5 Wochen noch aus.
2. für den neuen Vertrag mit obiger Kundenummer wurde der Abschlag auf Basis von 3000 kWh berechnet, angeblich aufgrund der von mir übermittelten Verbrauchsdaten. Die von mir übermittelten Verbrauchsdaten an ExtraEnergie sowie den Netzbetreiber sind gleichlautend und liegen dort und auch bei mir vor. Zählerstand 31.1.2013 = 75517. Zählerstand 31.1.2014 = 77569. Ergibt 2052 kWh Verbrauch.
3. Reklamation meinerseits wurden trotz diverser mails, Schreiben ignoriert. Aufgrund dieser sehr fraglichen Reaktion auf mein Verlangen, die Abschlagzahlungen auf den tatsächlichen Verbrauch zu reduzieren, bekam ich die Antwort, dass der Netzbetreiber die Abschlagzahlungen festlegen würde. Ich kontaktierte den Netzbetreiber, der fassungslos ob dieser Lüge war.
4. Und jetzt die wohl schon kriminelle Handlung dieses Unternehmens. Am 25. 2. 2014 nahm ich die Abbuchungsermächtigung zurück. Diese Rücknahme wurde mir von ExtraEnergie bestätigt. Am 4. 3. 2014, also 8 Tage später, wurde trotzdem von meinem Konto abgebucht.
Schreiben/mails und Telefonate verlaufen fruchtlos. Mails werden gar nicht oder mit Textbausteinen beantwortet. Telefonische Kontakte mit Mitarbeitern, die lügen, dass sich die Balken biegen sind der Standardservice dieses Unternehmens. Schreiben werden ignoriert.
Leider versteht dieses Unternehmen wohl nur die Sprache durch einen Rechtsbeistand.
Chris
PS. Kürzungen der Abschlagzahlungen sind durch die Stromgrundversorgungs-Verordnung gedeckt. Danach sind Kunden berechtigt, von ihrem Versorger eine Änderung der Abschlagszahlungen zu verlangen, wenn diese Anpassung schlüssig begründet ist.
Bestell-/Kundennummer: 01889627
Meine Forderung an ExtraEnergie:
Erstattung aus 2013, Reduzierung der Abschlagzahlungen auf den tatsächlichen Verbrauch von 2052 kWh/Jahr
Antwort auf die Beschwerde vom 07.03.2014
Sehr geehrter Herr Bonfiglioli,
wir haben Ihren Eintrag sorgfältig gelesen und möchten Ihnen gern Hilfe anbieten. Damit wir Sie eindeutig identifizieren können, möchten wir Sie bitten, uns per E-Mail zu kontaktieren.
Bitte schreiben Sie an reclabox@extraenergie.com und geben Sie Ihre Vertragsnummer sowie den Link zu Ihrem ReclaBox Eintrag an.
Wir prüfen genau, ob eine Erstattung und Reduzierung der Abschlagszahlungen unter Betrachtung aller Umstände für Sie möglich ist und informieren Sie danach umgehend.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ExtraEnergie
kommentare und trackbacks 6
Die Kunden Nr. wurde von mir bei meinem Eintrag schon angegeben. Alles, was ExtraEnergie jetzt noch verlangt (link zu diesem Eintrag, Vertragsnummer), ist Augenwischerei. Wieviel Kundennummern werden denn pro Kunden vergeben, dass man meinen Stromvertrag (1250788) nicht anhand dieser Kundennummer finden kann?
Ich habe den Vertrag mittlerweile gekündigt und erwarte, dass Extraenergie ihr zustimmt. http://de.reclabox.com/beschwerde/74772-extraenergie-neuss-fiktive-abschlagzahlungen-endabrechnung-pending
mfg Christa Bonfiglioli
Nachstehend die Antwort von ExtraEnergie. Der Netzbetreiber hat mich auf meine Anfrage hin informiert, dass die Abschlagzahlungen NICHT von dem Netzbetreiber festgelegt werden. Trotzdem bleibt Estraenergie bei dieser Lüge.
Desgleichen wird der Herabsetzung ab 1.5.2014 zugestimmt, obwohl der Vertrag 12.2.2014 beginnt und ich sofort die Herabsetzung auf den tatsächlichen Verbrauch verlangte. Die Antwort auf die nicht genehmigte Abbuchung ist wirklich unglaublich. Man hätte die Rechnung schon am 27.2.2014 fertig gehabt und quasi nicht anders gekonnt, als abzubuchen.
Antwort von Extraenergie:
Sehr geehrte Frau Bonfiglioli,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 05.03.2014.
Wir nehmen Bezug auf Ihren Jahresverbrauch und teilen Ihnen mit, dass Ihr Netzbetreiber der Senkung des Jahresverbrauches zugestimmt hat.
Somit wird Ihr Jahresverbrauch ab dem 01.05.2014 auf 2100 kWh angepasst.
Die bis zu diesem Datum festgelegten Abschläge müssen in voller Höhe bezahlt werden.
Ab dem 01.05.2014 werden Ihre Abschläge entsprechend angepasst.
Zuviel bezahlte Beträge werden Ihnen in Ihrer Jahresrechnung zurück erstattet.
Ihr Kundenkonto haben wir am 27.02.2014 auf Überweisung umgestellt. Da zu diesem Zeitpunkt die Abschlagsrechnungen schon erstellt waren, wurde der Abschlag von Ihrem Konto per Lastschrift eingezogen.
Reichen Sie umgehend eine Beschwerde bei der Schlichtungsstelle Energie ein -> http://www.schlichtungsstelle-energie.de/index.php?id=23
Ein Teil wurde gelöst. Unter Androhung eines Anwaltes wurden die Abschlagzahlungen reduziert und zwar ab Vertragsbeginn. Reagiert wurde aber nicht auf mails sondern auf meine entsprechenden Schreiben. Ich würde jedem, der sich mit Extraenergie auseinandersetzen muss empfehlen, seine Schreiben als PDF per mail zu senden und gleichzeitig als Einschreiben.
Die Abrechnung (mit Gutschrift) aus dem alten Vertrag ist noch pending. Es sind mittlerweile 6 Wochen vergangen. Ebenfalls steht noch die Bestätigung meiner Kündigung per 31.3.2014 aus. Extraenergie besteht auf Erfüllung des Vertrages und hat ihn sogar um 14 Tage verlängert :-). Trotz reiner online-Abwicklung besteht Extraenergie auf eine schriftliche, postalisch zugestellte, Kündigung. Soll sie haben :-)
Ich habe am 20. 3. 2014 Bescheid bekommen, dass meine Abrechnung für den Zeitraum 31.1.2013 bis 31.1.2014 seit 18. 3. für mich online bereit liegt. Für den alten Vertrag habe ich keine Zugangsdaten mehr. Ich habe um Übersendung per mail als PDF gebeten. Keine Reaktion.
Es geht jetzt um die Abrechnung für 2013 bis 31.1.2014. Im Kundenlogin gibt es keine Möglichkeit, diese Schlussrechnung abzurufen. Dieser angebliche Service funktioniert nicht. Ich habe Übersendung per mail als PDF verlangt. Auf wiederholte Mahnungen bekam ich sie dann. Die Abrechnung ist fehlerhaft. Erhöhungen des laufenden Jahres 2013 sind stillschweigend berechnet worden. Ich wurde nicht ein einziges Mal über die Erhöhung der Kosten informiert. Nun bekomme ich gesagt, ich hätte mich einzuloggen und über Änderungen aus dem Vertragsverhältnis selber zu informieren, wenn ich keine mail erhalten habe. Dieser Logik muss man erst einmal folgen können. Wie gesagt, das Kundenlogin funktioniert nicht. Das aus der vorläufigen Schlussrechnung resultierenden Guthaben wird inmnerhalb von 30 Tagen ausbezahlt. Somit wären mehr als 3 (drei) Monate seit Beendigung des alten Vertrages vergangen. Einziges Mittel meinerseits ist, die Abschlagzahlungen aus dem neuen Vertrag solange einzubehalten, bis ich entweder den Betrag auf meinem Konto habe oder die laufenden Abschlagzahlungen es aufgebraucht haben.