Reklamation zu Transportschaden abgewiesen

Hamburg

Ich habe privat eine Stoßstange ohne Schäden für einen Golf 4 gekauft.

Der Verkäufer hatte diese dick in Luftpolsterfolie verpackt und als Sperrgut (für immerhin fast 30,00€) bei einem Hermes Partnershop abgegeben.

Eine lange Zeit später kam das Paket bei mir an, nachdem ich schon dachte betrogen worden zu sein.

Äußerlich soweit okay (so eine Stoßstange hat ja schon eine gewisse Flexibilität), nahm ich sie dem Zusteller ab.

Dann die böse Überraschung beim Öffnen. Mir fielen mehrere Plastikteile entgegen, es befanden sich Risse an den Seiten und ein großes Stück war heraus gebrochen.

Letzten Endes ist das Teil Schrott und ich habe dafür bezahlt. Also den Hermes Kundenservice kontaktiert bzgl. der Transportversicherung.

Ging alles relativ schnell und wurde natürlich abgelehnt!

Angeblich sei keine passende Innenverpackung vorhanden gewesen. Nach durchstöbern anderer Fälle hier ist das offensichtlich das Gebahren von Hermes, solche Fälle einfach abzulehnen!

Wofür gibt es denn eine Versicherung des Pakets?

Erst warte ich ewig auf mein Paket, dann ist die Ware Schrott und mein Geld ist auch weg?

Das kann es doch wohl nicht sein!

An dieser Stelle möchte ich nochmal die Chance geben, dieses Verhalten zu überdenken und guten Service zu leisten.

Bestell-/Kundennummer: 007900012614123

Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:

Erstattung des Kaufpreises

Antwort auf die Beschwerde vom 08.03.2014
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

08.03.2014 | 12:28 Uhr

Guten Tag,

wir entschuldigen uns vielmals für die Beschädigung Ihrer Sendung.

Den Vorgang werden wir unverzüglich einer erneuten Prüfung unterziehen und Sie per E-mail schnellstmöglichst kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hermes Kundenservice

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Heute erfolgte eine Reaktion seitens Hermes. Man ist bereit, mir eine Summe von 50% des Kaufpreises zu überweisen und weiterhin der Meinung, der Schaden hätte schon an der Verpackung ersichtlich sein müssen. Seit wann ist es erwiesen, dass man durch Luftpolsterfolie sehen muss, ob der darin befindliche Artikel einen harten Schlag abbekommen hat, welcher weiterhin zu deren Bruch führte? Wieso nimmt man Waren zum Versand denn an, wenn sie angeblich nicht transportsicher sind? Ich finde es extrem enttäuschend wie hier mit dem zahlenden Kunden, als Erbringer einer Dienstleistung und Schadenverursacher am Eigentum des Kunden (und da bin ich hier in bester Gesellschaft nach dem, was die Zahlen aufzeigen), umgesprungen wird!

Nur 50% der geforderten Summe sind erstattet worden (siehe Kommentar).

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst