Was unsere Behandlung nicht aushält, ist schlecht verpackt

DHL
Bonn

Eine im Internet bestellte gebrauchte Autotür wurde mir heute per DHL Paket Sperrgutzugestellt.

Die Verpackung, bestehend aus Karton + Folie + Luftpolsterfolie wies keine Beschädigungen auf.

Beim Auspacken allerdings fiel direkt eine Beschädigung na einer Kante auf, die von einem Sturz bzw. vom Anstoßen passiert sein muss. Der Verkäufer der Autotür weist jede Schuld von sich.

Wie die Vorgehensweise bei einem normalen DHL Paket nun ist, ist mir bekannt, ob diese Vorgehensweise auch bei Sperrgütern dieselbe ist, sollte mir Ihre Mitarbeiterin Frau B. Sch. über den Facebook Chat verraten.

Sie antwortete: „Bitte mit allem incl. der Verpackung in die nächste Filiale gehen - dort eine Niederschrift anfertigen und eine erste Begutachtung vornehmen lassen. Die Kollegen in der Filiale können Ihnen dann auch sagen wie es weitergeht. “

Ich brachte die Tür zu 90% wieder originalverpackt (die restlichen 10% ließ ich zur

Die Dame dort, mit Namen Frau K., wies mich direkt ab, sie habe keinen Platz und letztes Mal habe der DHL Fahrer schon ein Sperrgut nicht mitgenommen. Eine alternative Filiale konnte man mir nicht nennen.

Es begann zu regnen und ich rief die DHL Hotline an, die auf dem Formular zur Schadensanzeige steht (0228 28609898). Die Dame (Frau St.) erklärte mir, dass die von mir nächstgelegene Filiale das Sperrgut annehmen sollte, und sollte sich die Filiale weigern, so solle die dortige Mitarbeiterin den Service anrufen. Also wieder durch den Regen in die Filiale.

Kopfschüttelnd versuchte mich die Mitarbeitern erneut abzuwimmeln, dass sei Sperrgut und könne bei ihr nicht abgegeben werden! Ich erklärte ihr, dass ich eine klare Aussage von der Hotline erhalten habe, zeigte ihr die Rufnummer auf dem Formular, woraufhin die Aussage kam, sie rufe dort nicht an, „da wartet man 15 Minuten (in der Tat) und brabbelt nur mit Leuten im Callcenter rum“…. Sie rief wohl ihre Vorgesetzte an. Diese wusste allerdings genauso wenig bescheid. Ein zweites Telefonat woanders, und dort jammerte Sie, sie habe gelernt dass sie bei ihr keine Sperrgüter annehmen dürfen. Ihre Anweisung war nun, die Sendung doch anzunehmen.

Sie scannte das vorhandene alte Versandetikett ab und fragte mich nach dem Gewicht (24KG), sie notierte 2.400gr und händigte mir einen Einlieferungsbeleg aus. Die Dame versuchte gerade allen Anschein nach die „Retoure“ an mich erneut zuzusenden (das alte Versandetikett wurde eingescannt, es wurde kein neues Etikett ausgedruckt und aufgeklebt).

Die unverpackten 10% wurden nicht natürlich nicht wie angemerkt begutachtet – auch nicht verpackt – ich zeigte ihr die Stelle, sie war nicht interessiert.

Ich rechne nun fest damit, die Autotür nie wieder zurückzubekommen. Für den ganzen Stress bekomme ich keine Entschädigung, in 2 Wochen werde ich hören, „da hätte der Absender aber besser verpacken müssen, gibt nix von uns! “ und der Stress beginnt erneut mit dem Absender.

Das ganze dauerte nun insgesamt über 1,5 Stunden. Für 3 Euro würde es der Fahrer am nächsten Tag bei mir abholen – Kosten sind also nicht vom Schadensverursacher zu tragen. Na das ist ja mal ein Service. DHL und Pakete – das mag gehen, aber Sperrgüter mit 24Kg Gewicht anscheinend nicht. Über 30 Euro für Versandkosten, da hätte es jeder polnischer Schlepper auch in seinen rostigen Transporter werfen können.

Auf dieses Schreiben werde ich demnächst eine Antwort erhalten: „man nehme das Geschehen sehr ernst und man werde sich in Zukunft bemühen, und dass ich schon bei meiner nächsten Sperrgut Sendung Verbesserungen feststellen werde. Nun denn. Jammern auf Niveau X.

Ihnen noch einen schönen Tag, ich warte dann mal auf meine Tür…

Mit freundlichen Grüßen

Meine Forderung an DHL:

Wenigstens eine korrekte Schadensregulierung!

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst