Liebe E-On Bayern. Nachdem es uns nicht möglich war auch nach unzähligen und endlosen Telefonaten (welche mittlerweile so richtig ins Geld gehen!) telefonisch eine Lösung unseres Problems herbeizuführen, möchten wir es jetzt auf diesem Wege versuchen.
Vor 2 Jahren haben wir hier die Gaststätte Buttlerhof Traubing von unserem Vogänger übernommen. Wir sind ein Kleinbetrieb mit einer Aushilfe. Unser Geschäft öffnen wir an 5 Tagen ab 17:00 Uhr und Sonntags ab 10:00 Uhr. Unsere Küche läuft grösstenteils auf Gas. Um die Fixkosten unseres Betriebes besser abschätzen zu können, haben wir uns nach 2 Monaten bereits vertrauensvoll an E-On gewandt und unsere Zählerstände durchgegeben. Daraufhin wurde ein Abschlag von € 230,- festgelegt. Unserer Erfahrung nach war das eindeutig zu wenig und wir riefen in regelmässigen Abständen bei E-On an und es wurde uns immer wieder versichert, dass alles so korrekt sei und man am Abschlag nichts ändern brauche.
Dann kam das große Erwachen in Form der 1. Jahresrechnung. Auf einmal sollten es dann € 1100,- monatlicher Abschlag sein. Wir baten E-On um eine Überprüfung der Rechnung. Plözlich wurde auch diese Rechnung wieder auf sage und schreibe € 1500,- monatlicher Abschlag korrigiert! Das war einfach zu viel für unseren Kleibetrieb. Wir wandten uns an unseren Vermieter, die Gemeinde Tutzing mit der Bitte uns bei der Klärung des Problems behilflich zu sein. Diese beauftragten nach wiederum endlosen und unzähligen Telefonaten erst einen Elektriker um den Stromverbrauch der einzelnen Geräte zu ermitteln und dann ein Ingeniurbüro um den tatsächlichen Verbrauch herauszufinden. Unsere Vermutung war dass der Messwandlerzähler nicht korrekt arbeitet.
Nach ewigem Hin und Her seitens Ihrer Firma kam dann nach wiederum unzähligen Telefonaten ein Mitarbeiter der Firma Bayernwerk, um den Zähler zu prüfen. Dieser erklärte uns nach einer Messung des Verbrauchs über den Zeitraum eier Woche, dass dieser korrekt arbeitet. Er wies uns auch darauf hin, dass wir in diesem 2. Jahr unseres Geschäfts deutlich weniger (ca. 12000kwh) verbraucht hätten. Jetzt kommt der große Hammer: Mit Schreiben vom 24. April 2014 teilt uns E-On in einer korrigierten Rechnung mit dass wir € 2457,65 zu viel an Strom bezahlt haben. Und das nachdem wir schon mehrmals darauf hingewiesen worden waren, dass bereits mehrere Sperraufträge seitens Ihrer Firma vorliegen würden.
Wir zahlen bereits sei Oktober 2013 einen freiwilligen Abschlag von € 600,- bis zu einer Lösung unseres Problems. Das entspricht in etwa dem was wir in unserem vorhergehenden Geschäft bezahlt hatten.Dort haben wir jedoch rein auf Strom gekocht! Diese Zahlungen tauchen in keiner Abrechnung auf und nach einem erneuten Gespräch jetzt vor ein paar Tagen teilte uns Ihr Mitarbeiter mit, er könne nichts finden. Auch darüber wundern wir uns nicht mehr. Wir haben in unserer unerhöhrten Odysee nämlich festgestellt, dass wir gar nicht mit E-ON Mitarbeitern telefonieren, sondern immer in irgendwelchen Call-Centern kreuz und quer durch Deutschland landen!
Jetzt kommt der noch größere Hammer! Nach dem Schreiben vom 24. April und Erstattung des Guthabens auf unser Konto wurde die korrigerte Rechnung erneut korrigiert und uns mitgeteilt dass unser neuer Abschlag jetzt € 2287,-! beträgt. Das setzt dem ganzen jetzt die Krone auf. Wie bitte kommt man auf so etwas? Wie sollen wir uns weiter verhalten? Wir erwägen mittlerweile einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen und uns ans TV (Akte) zu wenden. Wir haben auch schon den Versuch unternommen, direkt bei E_On vorstellig zu , unser Problem direkt vor Ort zu klären. Leider wollte uns niemand einen Firmensitz mit Adresse nennen. Wir fordern Sie hiermit auf sich unseres Anliegens schnellstmöglich anzunehmen!
Bestell-/Kundennummer: 272003448907
Meine Forderung an E-On Bayern:
Erstellung einer korrekten Abrechnung unseres Stromverbrauchs, Entschädigung für entgangene Arbeitszeit + Erstattung der Telefonkosten
Antwort auf die Beschwerde vom 16.05.2014
Sehr geehrter Herr Schubert,
wir können verstehen, dass Sie verärgert sind. Bitte entschuldigen Sie.
Gern kümmern sich unsere Mitarbeiter um den von Ihnen geschilderten Sachverhalt. Seien Sie versichert, dass wir kurzfristig zu Ihrem Anliegen Stellung nehmen werden.
Freundliche Grüße
E.ON Energie Deutschland GmbH
Antwort auf die Beschwerde vom 16.05.2014
Sehr geehrter Herr Schubert,
wir bedauern, dass Sie mit uns nicht zufrieden sind. Wir werden dennoch an unserer Forderung festhalten. Die Hintergründe haben wir Ihnen bereits im Schreiben vom 16. Juli 2014 erläutert.
Bitte erlauben Sie uns den Hinweis, dass zur Beilegung von Streitigkeiten Privatkunden ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie e. V. in Berlin beantragen können. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf www.schlichtungsstelle-energie.de. Kontaktdaten: Telefon: +49 (0) 30 / 27 57 240 – 0 Fax: +49 (0) 30 / 27 57 240 – 69, E-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de.
Freundliche Grüße
E.ON Energie Deutschland GmbH
kommentare und trackbacks 5
Eon hat sich wieder einmal, wie schon so oft entschuldigt und versprochen, dass wir in den nächsten Tagen etwas hören. Wir sind gespannt!
Mittlerweile haben wir im Zeitraum von 6 Wochen 5 verschiedene, korrigierte Rechnungen erhalten! Die 6. ist in Bearbeitung! Unser Vorschlag an Eon: Verlosen Sie doch die Zählerstände, wie beim Glücksrad. Das Geld was Sie an Zählern und Rechnungen sparen, stecken Sie dann in die Fortbildung und Schulung Ihrer Mitarbeiter. Wir machen den Wahnsinn auf jeden Fall nicht mehr mit und wechseln jetzt endgültig zu einem anderen und mit Sicherheit viel günstigeren Anbieter. 2 volle Jahre Veräppelung sind genug! F. Schubert
Leider hat sich bis heute nichts getan. Warten immer noch vergebens auf die am Telefon versprochene und zum xxxten Male korrigierte Strom/Verbrauchsabrechnung. Jetzt werden eir endgültig kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Dann ist E-ON gezwungen eine Endabrechnung zu erstellen. Ob die wohl endlich stimmt, steht in den Sternen! Wir sind auf jeden Fall gespannt! .
Die Firma EON schert sich einen feuchten Kehricht um Ihre Kunden. Dies lässt sich doch schon hier sehen. Seit dem 16. Mai 2014 keinerlei Reaktion mehr auf unsere Beschwerde. Wir haben mittlerweile bei EON gekündigt und warten gespannt auf die Endabrechnung.
Mittlerweile sollen wir sage und schreibe € 14000! bezahlen. EON ist zu keinerlei Klärung bereit und hat den Vorgang an die Rechtsanwaltskanzlei Haas und Kollegen abgegeben. Auch nach erneutem Einschreiben ist man nicht bereit die zum x-ten Male korrigierten Abrechnungen zu überprüfen. Wir werden uns jetzt an die Bundesnetzagentur wenden. Hat jemand eine Idee, wie man den Wahnsinn stoppen kann? F. Schubert