Briefe und Pakete in dieser Filiale offenbar unerwünscht

Saulheim

An die Deutsche Post AG.

Seit die Filiale im Januar 2014 von einem neuen Filialnehmer neu eröffnet wurde, werde ich dort als Kunde extrem unfreundlich und respektlos behandelt.

Mein erster Besuch seit dem neuen Filialinhaber liegt schon etwas zurück. Schon zur Neueröffnung ist mir die freche und unfreundliche Behandlung mir gegenüber negativ aufgefallen.

Nach meiner Arbeit wollte ich der Filiale nun eine zweite Chance geben und kam gut gelaunt und freundlich herein. Außer mir zu Anfang weit und breit kein Kunde - der Herr an der Theke hatte nichts zu tun. Dabei hatte ich ca. 80 bereits frankierte Geschäftsbriefe und ein unfrankiertes privates Paket, dessen Zustellung mir sehr wichtig war. Aus Zeitdruck, die Filiale noch vor Schließung zu erreichen, hatte ich das Paket nicht verschlossen und noch nicht beschriftet.

Die Reaktion des Herrn in der Filiale (ehe ich meine Situation überhaupt erklären konnte) traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. In einem derartig respektlosen Tonfall warf er mir vor, dass es nicht seine Aufgabe sei, Pakete zuzukleben. Ich habe ihn daraufhin schockiert aber freundlich gefragt, ob es möglich wäre, es dieses Mal bitte zu tun. Dass ich aus Angst vor Filialschluss nicht da zu sein, das Paket nur geschnappt und losgefahren wäre und das der Grund dafür ist.

Er verneinte und wiederholte, dass das nicht seine Aufgabe sei. Er machte daraufhin Anstalten, als wolle er das Paket nicht annehmen. Ich war sprachlos und entsetzt. Vor allem, da ich darauf angewiesen war, dass das Paket heute noch eingesendet wird.

Ich fragte ihn daraufhin, ob das wirklich sein Ernst sei. Ich hätte gerade 80 frankierte Briefe im Portowert von ca. 50€ abgegeben. Daraufhin meinte er, dass solche Briefe ihm überhaupt nichts bringen würden. Dass er davon überhaupt nichts hätte. Es wäre also unbedeutend und hätte nichts damit zu tun. Die Briefe würde er nur annehmen und in ein Körbchen werfen, bis sie abgeholt werden, das wars.

Ich fiel aus allen Wolken. Ist es der Deutschen Post also tatsächlich egal, ob Briefe (mit Porto, dass ich bei der Deutschen Post gekauft hatte!) abgegeben werden? Verdienen Sie da also gar nichts dran? Ich konnte meinen Ohren kaum trauen, als mir diese Person das mit ihrer unausstehlich respektlosen Art weismachen wollte.

Nach ungelogen 10 Minuten hat der Herr mein Paket dann doch noch zugeklebt. Ich musste mir allerdings, bis ich meinen Sendungsbeleg bekam, weitere Vorwürfe anhören, was ich mir überhaupt denken würde, wenn er jedem das Paket zukleben würde. Respektlos. Unfreundlich.

Hätten in der Zwischenzeit keine weiteren Kunden die Filiale betreten, die mir mit Blicken zu verstehen gaben, dass sie voll auf meiner Seite standen, hätte ich echt noch an mir gezweifelt!

Dieser neue Filialbesitzer ist eine einzige Unverschämtheit. In anderen Filialen ist mir so etwas noch nie untergekommen. Da wird ein Paket einfach schnell in einer Sekunde zugeklebt und fertig. Pakete und Päckchen werde ich mit Sicherheit NIE wieder in dieser Filiale abgeben, sondern ab sofort die freundlichere - wenn auch teurere - Konkurrenz aufsuchen. Das ist mir der Euro mehr dann wert. Und das werde ich auch meinen Verwandten, Bekannten und Kollegen nahelegen.

So möchte ich einfach nicht behandelt werden!

Meine Forderung an Deutsche Post:

Abmahnung an den neuen Filialführer

Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 4 Tagen und 13 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Scheinbar lassen Sie Ihre Pakete und Päckchen häufiger in den Filialen zukleben, oder wie ist Ihre Anmerkungen "In anderen Filialen. " zu verstehen. Es ist auch eine Möglichkeit Kosten und Zeit zu sparen.

Was hätten Sie gemacht, wenn der Herr kein Klebeband gehabt hätte bzw war es auch vieleicht der Fall, da normalerweise die Kunden das Paket zukleben.

Der Vorgänger hat eben noch mehr gemacht, als es in einer Postagentur üblich ist. Deshalb musste er auch innerhalb von einem Tag die Filiale räumen und das im Weihnachtsgeschäft. Alle Kunden mussten nach Wörrstadt z. B. hinterlegte Pakete abholen.
Der Filialleiter muss sich sehr wahrscheinlich noch mit mehreren Kunden rumärgern, die irgendwelche Forderungen an ihn stellen, die der Vorgänger gemacht hat, die aber keineswegs üblich sind.