Am 02.06.14 telefonierte ich mit meinem Stromanbieter Extraenergie, da ich zur Eingabe der Zählerstände aufgerufen worden war. Der Vertrag hatte sich eben automatisch verlängert.
Im Rahmen des Gespräches erfuhr ich, dass die Firma mir in einer Mail eine Preiserhöhung angekündigt habe. Dies sei am 31.03.14 geschehen. Diese Mail habe ich nie erhalten. Der Preis ist nun so hoch, dass sich der Vertrag für mich nicht mehr lohnt. Wenn mir die Preiserhöhung bekannt gewesen wäre, hätte ich den Vertrag gekündigt.
Ich forderte von Extraenergie einen Nachweis, dass mir die Mail zugegangen war. Natürlich konnte Extraenergie (wie bei Mails natürlich nicht möglich) keinen Nachweis erbringen, dass mir die Mail zugegangen sei. Ich bekam lediglich eine Mail, in der behauptet wurde, ich hätte die Mail bekommen.
Ich halte es nun für mein Recht, dass das Sonderkündigungsrecht ab dem Zeitpunkt gilt, an dem ich von der Preiserhöhung (im Rahmen des Telefonats, also auch nicht schriftlich) erfuhr.
Ich hatte nun bereits einen sehr unerfreulichen Mail- und Briefwechsel mit Extraenergie. Bei Anrufen bei der Hotline waren die Mitarbeiter nach einer gewissen Zeit ein wenig schnippisch.
Bestell-/Kundennummer: 01474676
Meine Forderung an ExtraEnergie:
Kündigung des Vertrages im Rahmen des Sonderkündigungsrechtes, da ich erst am 02.06.14 von der Preiserhöhung erfuhr.
Antwort auf die Beschwerde vom 13.06.2014
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, dass wir eine Lösung für Sie finden konnten und bedanken uns vielmals für Ihre Geduld.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ExtraEnergie
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Die Androhung der Anrufung der Schlichtungsstelle Energie hat die Extraenergie dazu bewegt, den Vertrag zum 31.07.14 aufzulösen, wenn ich die Preiserhöhung für die beiden Monate Juni und Juli akzeptiere.