23.05.2016 | 10:22 Uhr · 1366 Views · von Rainer Bock

primastrom (Berlin)

Unverschämtheit/ Sonderkündigung

Seit ich 2014 den Vertrag abgeschlossen habe, habe ich nur Probleme.

Erst wurde der Zählerstand falsch berechnet und ich sollte über 1400€ nachzahlen und dann wurde mir immer wieder mit Mahnung und Rechtsanwalt gedroht. Nach etlichen Anrufen (bei dem keiner zum Ziel erfolgte) leere Versprechungen "ja das wird gutgeschrieben, machen Sie sich keine Sorgen, das war unser Fehler", musste ich meinen Rechtsanwalt einschalten.

Auf seine Briefe (im Anhang Dokumente das ich immer richtig bezahle kam lange keine Antwort.

Nein es wurde sogar trotz entzogener Einzugsermächtigung willkürlich vom Konto abgezogen (über Monate)

Wenn ich mit MEIN GELD zurück geholt habe, bekam ich sofort Mahnungen und die Androhung, dass mein Strom abgestellt wird.

Nun dennoch dachte ich, es wäre irgendwann geklärt, ich zahle ganz normal meine Abschläge und es war wirklich 2 Monate Ruhe. Nun bekam ich andauernd anrufe, ob ich umgezogen sei? Nein bin ich nicht, sollten Sie wissen, Sie liefern den Strom.

Bei der Frage sind sie sicher? Tja was soll ich da noch antworten, Adresse wurde nochmals überprüft und siehe da sie war richtig und der Brief kam an.

Was soll ich sagen: die nächste Mahnung und eine freche Drohung ich solle zahlen, sonst übergibt Prima Strom es dem Rechtanwalt. Wie Bitte?

Nun wollte Ich meinen Vertrag zu sofort kündigen, aber nein dies ist nicht möglich, Ich bin vertraglich gebunden? Ja für 24 Monate, die im Sommer vorbei sind. Und bei dem ganzen Mist steht mir ein Sonderkündigungsrecht zu.

Jetzt ist die Frage, lässt Primastrom es drauf ankommen! Ich ziehe bis vors Gericht. Laut meinem Anwalt habe ich nichts zu verlieren, habe meine Abschläge immer bezahlt, Und diesen Krieg werde ich gewinnen.

Rainer Bock

Meine Forderung

Sofortige Kündigung/ Keine unberechtigten Geldforderungen mehr

Firmenantwort

26.05.2016 | 11:20 Uhr · Primaholding GmbH

Sehr geehrter Herr Bock,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zufriedene Kunden liegen uns sehr am Herzen. Wir haben Ihre Beschwerde daher mit Bedauern zur Kenntnis genommen und Ihren Fall erneut geprüft.

Für die Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit Ihren Abschlägen möchten wir uns entschuldigen. Wir haben nunmehr eine korrekte Endabrechnung vorgenommen. Die Abrechnung wird Ihnen in den nächsten Tagen per Post zugehen. Sämtliche Mahn- und Rücklastschriftgebühren haben wir Ihnen erlassen.

Ihr Vertrag hat eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Ihre Mindestvertragslaufzeit lief bis zum 31.05.2016. Die Kündigung Ihres neuen Lieferanten hat uns am 21.03.2016 erreicht. Die Kündigung erfolgte somit außerhalb der Kündigungsfrist und Ihr Vertrag hat sich bis zum 31.05.2017 verlängert. In Anbetracht der Gesamtumstände haben wir uns jedoch aus Kulanz entschlossen, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Wir sind zuversichtlich, damit die Angelegenheit zu Ihrer Zufriedenheit gelöst zu haben, und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr primastrom-Team