11.02.2017 | 21:16 Uhr · 398 Views · von Sven Bursch-Osewold
gas.de Versorgungsgesellschaft mbH (Düsseldorf)
Kündigung nach 25% Preiserhöhung wird nicht akzeptiert
1. Der Anbieter erhöht nach genau einem Jahr seine Preise in meinem Fall um mehr als 25% (von 707 auf 885 Euro). Diese Erhöhung war in einer PDF-Datei, die zwei Seiten umfasste, in einem Satz versteckt und dort wurde auch nur der neue pro m³ und die monatliche Grundgebühr erwähnt. Keine Summe oder ähnliches.
2. Meine Kündigung per E-Mail wurde abgelehnt, da laut AGB eine Kündigung per Brief notwendig wäre.
Hierbei hat das BGH mit dem Urteil vom 14.07.2016, Az. III ZR 387/15, entschieden, dass ein solches Vorgehen rechtswidrig ist. Online geschlossene Verträge müssen in der Regel auch online kündigbar sein.
Für mich ein absolut unseriöses Vorgehen.
Meine Forderung
Kündigungen per E-Mail akzeptieren und Preiserhöhung transparent darstellen.
Firmenantwort
13.02.2017 | 13:16 Uhr · Gas.de Versorgungsgesellschaft...
Sehr geehrter Herr Bursch-Osewold,
wir bedauern, dass Sie Grund zur Beschwerde haben.
Um Ihr Anliegen mit Ihnen persönlich zu klären werden wir Sie in Kürze kontaktieren. Nochmals vielen Dank für Ihre Geduld und entschuldigen Sie bitte die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Freundliche Grüße
Ihre gas.de Versorgungsgesellschaft mbH