14.01.2012 | 08:35 Uhr · 1444 Views · von Frank Meyer

1·2·3energie (Ludwigshafen )

Keine Schlussabrechnung nach Anbieterwechsel

Ich habe seit dem 1.12.2011 einen neuen Anbieter und warte immer noch auf meine Schlussabrechnung von 1-2-3 Strom.

Den Endzählerstand hab ich 1-2-3 Ende Nov. 2011 per E-Mail mitgeteilt, aber auf meine mehrmaligen E-Mail Anfragen wurde mir nur lapidar mitgeteilt, dass der Zählerstand erheblich vom geschätzten Wert abweichen würde (ich war halt sparsam und habe durch bewusstes Energiesparen fast 1000 KW/Std. weniger als im Jahr davor) und es müsste noch mal vom Netzanbieter der korrekte Zählerstand abgelesen werden.

Abgesehen davon, dass mir unterschwellig ein Betrug unterstellt wird, finde ich es eine Frechheit, dass bisher noch keine Ablesung erfolgt ist. Wie will 1-2-3 den jetzt noch den korrekten Endzählerstand ermitteln?

Meine Forderung

Eine Endabrechnung mit Rückzahlung der zuviel bezahlten Abschläge

Firmenantwort

03.02.2012 | 08:04 Uhr · PFALZWERKE AG

Sehr geehrter Herr Mayer,

ob Sie es glauben mögen oder nicht, es handelte sich tatsächlich um Zufall, dass Sie Ihre Rechnung just zu diesem Zeitpunkt erhalten haben. Ihr Brief traf zwar fast zeitgleich ein, wurde jedoch noch nicht bearbeitet, sonst hätten Sie anderweitig von uns Bescheid bekommen.

Zum besseren Verständnis möchten wir die Gelegenheit nutzen Ihnen den Sachverhalt zu erläutern. Weder unterstellen wir unseren Kunden Betrug noch können wir Ablesungen in fremden Netzgebieten koordinieren. Fakt ist, durch die Vorgaben der Bundesnetzagentur sind wir verpflichtet, Zählerstände zum Lieferbeginn und Lieferende ausschließlich vom Netzbetreiber zu akzeptieren. Wir mussten also auf die Bestätigung des Netzbetreibers warten. Wir haben Ihnen ebenfalls bereits am 19.12.2011 mitgeteilt, dass uns Ihr Netzbetreiber eine Schätzung mitgeteilt hat, die weit über dem von Ihnen gemeldeten Zählerstand lag.

Wir haben diesen Schiefstand natürlich sofort an den Netzbetreiber weitergemeldet. Alles was wir als Lieferant dann tun können ist zu warten und den Netzbetreiber daran zu erinnern das wir noch etwas benötigen. Dies haben wir auch mehrfach getan. Und so schließt sich der Kreis, denn am 27. Januar 2012 traf die gewünschte Information endlich ein und der Rechnungslauf konnte gestartet werden, ganz unabhängig von Reclabox.

Abschließend sei noch gesagt: Es ist weder in Ihrem noch in unserem Interesse wenn sich Prozesse derart verzögern. Leider sind die Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber vorgegeben, unabhängig davon ob das Sie als Kunden oder uns als Unternehmen viel Zeit und Geld kostet eine eigentlich einfach Anfrage schnell und unkompliziert umzusetzen.

Wir hoffen, wir konnten Ihr Anliegen nun final und zu Ihrer Zufriedenheit abwickeln und würden uns freuen, Sie erneut als Kunden begrüßen zu dürfen.