03.03.2012 | 15:12 Uhr · 1079 Views · von E. T.
DPD Dynamic Parcel Distribution GmbH & Co. KG (Aschaffenburg )
Problem Abstellgenehmigung
Folgender Umstand:
Ich studiere nebenberuflich und brauchte dringend Bücher von meiner Uni, die ich am 01.02. per Fernleihe bestellt hatte.
Da ich beruflich den ganzen Tag unterwegs bin, prüfte ich jeden Tag den Briefkasten - auch sorgfältig zwischen der Werbung - ob ein der DpD Bote da war, um evtl. einen alternativen Zustelltermin zu vereinbaren oder das Paket im Depot abzuholen.
Nach einer Woche erfolglosen Wartens wand ich mich an die Bibliothek, welche bei der DpD nachfragte. Demnach soll das Paket am 03.02. zugestellt worden sein.
Jetzt wirds witzig im Bezug auf die Zustellung:
Mein Mann hat im Sommer 2011 - bevor wir geheiratet haben - eine Abstellgenehmigung erteilt, die den Boten ermächtigt, SEINE Pakete gegen Zustellinfo (also nur die bloße Info) vor die Türe zu stellen.
Allerdings ist das Paket nicht angekommen und wie oben erwähnt, gab es keine Info über einen Zustellversuch.
Das DpD-Depot des Versenders verwies den Versender darauf hin, dass ich mich an mein Depot wenden müsste und umgekehrt genauso! Nach mehrmaligem Hin und Her stellte der Versender einen Reklamationsauftrag.
Das Ergebnis war, dass die DpD sich wie folgt äußert: die Abstellgenehmigung, die mein Mann damals erteilt hat, gelte auch für mich (!).
Auf der Abstellgenehmigung spricht mein Mann von sich in der ICH-Form (stellen Sie das Paket vor MEINE Haustür), hat selber unterschrieben und sich als Vollmachtgeber angegeben.
Ich wusste von dieser ASG nichts und habe mir in diesem Zeitraum auch nichts von der DpD ausliefern lassen, somit fallen Duldungs- und Anscheinsvollmacht aus.
Wo ist bitte im Gesetz vereinbart, dass man rechtens handelt, wenn man irgendwas vermutet? Und müssen Ehefrauen jetzt mit den Konsequenzen der Willenserklärungen des Mannes leben? Rechtsgrundlage?
Der Versender beharrt darauf, dass die DpD die Sendung als zugestellt ansieht, und somit der Gefahrenübergang auf mich stattgefunden hat. Ich soll die Bücher ersetzten und ca. 200€ zahlen.
Ich habe mehrmals versucht, die Sache über die Hotline zu klären. Das Witzige ist, dass die Mitarbeiter dort extra erwähnt haben, dass ich im Recht bin, sie aber nichts machen können und legten dann einfach auf! Einmal wurde ich sogar ausgelacht, als ich den Geschäftsführer sprechen wollte.
Eine Folge ist schon mal, dass die Uni das Unternehmen zum versenden der Bücher gewechselt hat.
So was kann doch wirklich nicht als seriös angesehen werden? Vielleicht sollte ich das ganze auch mal an Akte 2012 schicken.
Meine Forderung
Ich fordere die 200€, die mir meine Uni in Rechnung stellt zzgl. 10€, die ich unnötigerweise mit der Hotline vertelefoniert habe.
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03.03.2012 | 19:14 Uhr · ReclaBoxler-1819618
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03.03.2012 | 21:55 Uhr · Der Großinquisitor
- Glauben Sie wirklich, dass sich irgendwas ändert, wenn über diesen Fall in Akte2012 berichtet wird? Das kollektive Gedächtnis funktioniert eh nur innerhalb kurzer Zeiträume. Jeder, der es sah, hat's nach spätestens 48 Stunden wieder vergessen.
- Glauben Sie wirklich, ein Geschäftsführer hat die Zeit, sich mit solch einem Problem herum zu plagen? Dafür muss ja der arme Mensch im Call Center als Blitzableiter fungieren.
- Glauben Sie wirklich, dass dies allein ein Verschulden von DPD war? So wie Sie es beschrieben haben, scheint Ihnen Ihr Ehemann auch nicht alles zu sagen bzw. nicht alles sagen zu wollen.
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04.03.2012 | 08:01 Uhr · ReclaBoxler-8743431
Aber es kann doch nicht sein, dass die Leute an der Hotline mir Recht geben aber nichts machen können und der GF sich mit sowas nicht beschäftigt? Was ist den das für ein Kundenservice?
Akte 2012 habe ich beispielhaft genannt.
Des Weiteren fand ich diKommentare bisherigen Kommentare nicht wirklich informativ: D
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06.03.2012 | 07:48 Uhr · Xplosion
nicht verunsichern lassen von unsinnigen Kommentaren.
Mal wieder eine Frechheit wie dreist DPD versucht den Schaden abzuwenden. Selbstverständlich gilt die AGS NICHT für Sie, wenn Sie ausdrücklich nur auf Ihren Mann abgeschlossen wurden.
Am besten nehmen Sie sich einen Anwalt, der wird das problemlos für Sie durchsetzen. Diese wird auch prüfen, ob Sie überhaupt gegenüber der Uni in der Haftung sind.
Achja: Die Anwaltkosten sind dann anschliessend ebenfalls von DPD zu tragen.
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06.03.2012 | 19:32 Uhr · Und nochmals
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11.03.2012 | 11:34 Uhr · Sebi
Nimm Dir einen Rechtsanwalt, der wird DPD ganz klar in die Schranken weisen. Für den Verlust wird dann ebenfalls DPD aufkommen müssen, wenn die AGS nur für Deinen Mann war.
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12.03.2012 | 21:32 Uhr · M. G.
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12.03.2012 | 21:45 Uhr · ReclaBoxler-6314372
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13.03.2012 | 15:14 Uhr · Sebi
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13.03.2012 | 18:47 Uhr · M. G.
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14.03.2012 | 17:51 Uhr · E. T.
Beschwerde ist noch nicht gelöst
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14.03.2012 | 19:20 Uhr · ReclaBoxler-4424614
Was ist denn daran so schwer zu verstehen, ich heiße anders? Er bestellt immer nur unwichtige Kleinigkeiten über die DpD, die bei Verlust nicht wehtun.
Es würde mich nicht mal wundern, wenn das Paket gar nicht zugestellt wurde, sondern irgendwo hingeschmissen wurde. Witzig: Die DpD Fahrer machen für die Umstände in ihrem Job die Kunden verantwortlich? Hab ich jetzt schon mehrmals gelesen. Der Anwalt (Bekannter) ist dran und ist der Meinung, dass ich gute Chancen habe. Die Uni hat das Logistikunternehmen gewechselt also hab ich wenigstens in einem Punkt gewonnen. Zudem: DpD reagiert hier nicht mal auf meine Beschwerde, anscheinend haben sie's aufgegeben.
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15.03.2012 | 20:01 Uhr · M. G.
@ Sebi zu Ihnen fällt mir nichts ein, Rechtsversteher oder?
ICh will mit meinen Beitrag nur Klar machen das auch wir Fahrer rechte haben. Und nochmal, ich bin schon 7 Jahre Fahrer, und ich nehme diesen Beruf sehr ernst, Sie wird auch mit Anwalt auf den Kosten Sitzen bleiben.
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15.03.2012 | 21:49 Uhr · ReclaBoxler-4424614
Ist mir schon klar, dass die Fahrer Rechte haben, aber nicht gegenüber den Kunden sondern gegenüber der dpd.
Ich kann auch nur jedem davon abraten so eine ASG auszustellen. Das ist ein Freibrief für die Fahrer: sobald sie das Paket als zugestellt markieren, was immer das heißen mag (irgendwo hin schmeißen zB) ist die dpd haftungsfrei und der Empfänger hat Pech.
Mein Anwalt ist ein guter Freund von mir. Gibt auch Beispielurteile dazu und alle wurden gewonnen. vom Kunden.
Nicht mal Stellung bezieht diese Firma hier. echt traurig.
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16.03.2012 | 08:08 Uhr · ReclaBoxler-1212723
@ Beschwerdeführerin
Wahrscheinlich klappt es deswegen nicht, einigen Fahrern fehlt das Logische Denkvermögen :o)
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16.03.2012 | 16:58 Uhr · Jens
Über den Verein werde ich NICHTS mehr liefern lassen. Frechheit und Arroganz gehören bestraft.
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17.03.2012 | 19:55 Uhr · ReclaBoxler-3115218
Damit strafen sie ganz sicher die DPD-Fahrer. LOL
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18.03.2012 | 09:04 Uhr · E. T.
Und wie hier ständig meine Kommentare gelöscht werden ist wirklich kindisch
Der Laden scheint ja für die Fahrer was ganz tolles zu sein und muss verteidigt werden: D
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18.03.2012 | 09:15 Uhr · ReclaBoxler-3021523
Wie sie vieleicht aus den Medien erfahren haben, fahren bereits alle Fahrer, ganz egal welcher Dienste, bereits am Limit.
Schichten von 12 bis 14 Stunden sind bereits Normalität.
Ich kenne einige Fahrer verschiedener Paketdienste, denen es fast egal wäre, wenn das ganze System zusammenbrechen würde.
Verheiratet, 2 Kinder, Hartz IV = das gleiche Einkommen wie momentan 12 Stunden Buckeln.
Die ganze Branche geht nur über den Preis, wer 1/10 Cent billiger ist, hat den Auftrag.
Da kommt es auf ein paar kleine Wenigversender garnicht an.
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28.03.2012 | 18:44 Uhr · E. T.
Beschwerde ist noch nicht gelöst
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19.04.2012 | 04:08 Uhr · E. T.
Beschwerde ist noch nicht gelöst