07.03.2012 | 18:31 Uhr · 1827 Views · von ReclaBoxler-1844271

Deutsche Rentenversicherung Bund (Berlin)

Verspäteter Reha-Beginn

Hatte am 13.12.2012 einen Fahrradunfall mit Folge eines Oberschenkelhalsbruches.

Nach Entlassung aus dem Krankenhaus eine Woche später durfte ich das Bein zwölf Wochen nicht belasten, konnte aus diesem Grund auch keine Reha antreten.

Laut Arztbericht ist eine Reha nach zwölf Wochen zu beginnen. Heute erfahre ich nun, dass die Bewilligung der Reha auf dem Postweg sei. Als ich bei der Reha-Klinik anrief, habe ich erfahren, dass Reha-Plätze aber erst wieder ab Mai vorhanden seien.

Konkret bedeutet dies also, dass ich – obwohl ich die Reha nun beginnen könnte und aus ärztlicher Sicht auch tun sollte - nochmal ca. sechs Wochen warten soll und in dieser Zeit weiterhin nur auf Krücken gehen kann und mir weiter jeden Tag Thrombosespritzen reinjagen "darf“.

Die Deutschen Rentenversicherung soll mir mal erklären, warum es der nicht möglich war, mir einen Platz zumindest zu reservieren oder der Reha-Klinik früh genug Bescheid zu geben, dass mit Reha-Maßnahmen zwölf Wochen nach der Operation zu beginnen sei. Sie hätten mich doch bei der Klinik schon nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mal anmelden können, zumindest vorläufig, so dass die Reha dann jetzt hätte beginnen können!

Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich bei positivem Befund gleich mit der Reha beginnen kann, weil Ihrerseits genügend und rechtzeitig Vorsorge getroffen worden ist. Sie schreiben ja hier (http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Inhalt/03_Rehabilitation/01_leistungen/02_medizinische_reha/wie_weiter_nach_bewilligung.html?nn=32308) selbst: "Zwischen dem Erhalt des Bewilligungsbescheides und dem Antritt der Leistung vergeht nur kurze Zeit“.

Meine Forderung

Sofortiger Reha-Antritt

Kommentar

07.03.2012 | 20:31 Uhr · Al Bundy Sein Fan

Gibt es zu der ausgebuchten Reha-Klinik keine Alternative? Ist schon ärgerlich, dass es noch bis Mai dauern soll, denn immerhin läuft das Ganze schon unter Krankengeldbezug, was ja doch schon (ohne Zusatzversicherung) starke finanzielle Einbußen bedeutet. Bis dahin würde ich an Ihrer Stelle aber schonmal selbst was für die Kräftigung der Muskulatur tun. Mehr als abwarten wird Ihnen nicht übrig bleiben.

Kommentar

07.03.2012 | 20:39 Uhr · ReclaBoxler-1215114

Es gibt tausende von Patienten die auf einen Platz warten, warum sollten gerade Sie vorrangig behandelt werden?
Therapieplätze in unbegrenzter Menge vorzuhalten wäre schön, aber leider nicht zu finanzieren.

Kommentar

08.03.2012 | 07:52 Uhr · Der Großinquisitor

Ich kann mich hier nur dem Kommentar von ReclaBoxler-1215114 anschließen. Ein Überangebot von freien Reha-Plätzen ist schlichtweg nicht finanzierbar. Das ist bitter für die Betroffenen, aber nun mal bundesdeutsche Realität!

Kommentar

08.03.2012 | 16:02 Uhr · ReclaBoxler-1844271

Es geht gar nicht um eine vorrangige Behandlung, sondern um eine, wie sie nach der Operation *ausgemacht* war, gerade weil ich die Reha nicht gleich nach Entalssung beginnen durfte. Dass es ausgemacht war. hätte ich ergänzen sollen, zugegeben. Eine Reha nach Oberschenkelhalsbruch und 12-wöchiger Entlasstungspause ist medizinisch absolut angeraten besonders wegen Folgeschäden wegen fortdauernder Immobilisierung. Ich habe übrigens heute nochmal mit der Renetnversicherung telefoniert und tatsächlich lief da war schief bei der frühzeitigen bzw. rechtzeitigen Beantragung eines Rehaplatzes.

Kommentar

03.04.2012 | 08:03 Uhr · ReclaBoxler-1844271

Habe (verspätete) Reha angetreten.