23.12.2013 | 13:27 Uhr · 1275 Views · von ReclaBoxler-1171463

Rossmann (Erding)

Unfreundlichkeit Filialleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 16.12.2013 war ich vormittags mit meinem Freund beim einkaufen in Ihrer Filiale in Erding (Anton-Huber-Str. 1).

Wir standen an der Kasse und wollten 4 x Kindermilchpulver bezahlen. Nachdem man uns mitteilte, dass es leider nur 3 pro Einkauf gäbe, sagte ich der Dame ich zahle eines getrennt und ein Spielzeug für meine Tochter. Schliesslich sind wir nicht verheiratet und zahlen auch sonst alles getrennt.
Daraufhin kam der Filialleiter Herr Kirchenwitz und teilte uns harsch mit, dass das ja mal gar nicht ginge schliesslich kaufen wir hier ja zusammen ein. Ich teilte ihm mit, dass ich sowieso getrennt zahlen wollte, weil ich das Spielzeug für meine Tochter zahlen wollte. Er riss mir nach langer Diskussion die Packung aus der Hand! (welche daraufhin kaputt ging) und verbot mir auch noch das Spielzeug zu kaufen.

Ich kaufe wöchentlich für über 100 € meine Babyartikel dort. Wenn einem in einer freien Marktwirtschaft verboten wird getrennt zu zahlen und man „zwangsverheiratet“ wird, dann frage ich mich in welchem Land wir leben.

Ich ärgere mich weniger über die 3 Packungen-Regel, als über das Verhalten einer Führungsposition. Wenn man sich als Kunde fast schon tätlich angreifen lassen muss und einem dann auch noch verboten wird (nachdem wir bereits für 60 € eingekauft hatten), dass man das Spielzeug bezahlt, frägt man sich ob es Ihr Haus nicht nötig hat Kunden an sich zu binden.

Mir ist noch nie so ein unfreundlicher Filialleiter begegnet wie Herr K.

Ich werde in Zukunft nur noch in den DM Markt gehen und diese Geschichte auch jedem mitteilen den ich kenne.

Mit freundlichen Grüßen

Meine Forderung

Gar nichts

Firmenantwort

13.01.2014 | 13:56 Uhr · Dirk Rossmann GmbH

Sehr geehrte Rossmann-Kundin,

vielen Dank für Ihren Beitrag in der ReclaBox.

Wie Sie sicherlich bereits aus den Medien erfahren haben, besteht momentan im Bereich Babymilchnahrung deutschlandweit und markenübergreifend ein Versorgungsproblem. Grund hierfür sind eine Vielzahl von Lebensmittel-Skandalen in China, weshalb besorgte chinesische Eltern auf sichere Milchnahrung aus Deutschland zurückgreifen. In den letzten Monaten machen Privatpersonen daraus ein Geschäft, indem sie Milchnahrungen in teilweise sehr großen Mengen aus den Regalen im gesamten Handel kaufen und dann an chinesische Eltern weiterverkaufen.

Um zu vermeiden dass unsere Kundschaft vor leeren Regalen steht und Eltern somit gezwungen werden, eine sensible Nahrungsumstellung bei Ihren Babys vorzunehmen, wurde eine Abverkaufsbeschränkung erlassen. Unser Verkaufsstellenpersonal ist angewiesen, diese Vorgehensweise umzusetzen. Wir bedauern, dass dies nicht in der gewohnten kundenfreundlichen Art erfolgt ist und entschuldigen uns dafür in aller Form bei Ihnen. Unser größtes Anliegen ist und bleibt zu jeder Zeit, unsere Kunden möglichst ausnahmslos freundlich und zuvorkommend zu behandeln.

Wir hoffen, mit unseren Informationen zur Aufklärung des Sachverhaltes beigetragen zu haben und bitten gleichfalls um Ihr Verständnis für die nicht immer leicht zu handhabende Situation seitens unseres Verkaufsstellenpersonals.

Mit freundlichen Grüßen