29.09.2014 | 11:16 Uhr · 667 Views · von Miriam Müller
klarmobil GmbH (Büdelsdorf)
GPRS-Kostenfalle
Ich habe im Mai dieses Jahres meinen Vertrag mit klarmobil über eine mobile Internet Flatrate kündigen wollen, da ich einen Internetanschluss über Kabeldienst bekam. Da überredete man mich in der Hotline, den Tarif besser kostenlos umzustellen, um die "Kündigungsgebühr" zu sparen. Ich hatte Sorge, dass dennoch Kosten anfallen würden. Daraufhin erklärte man, dass Kosten nur dann anfallen, wenn ich telefoniere oder sms verschicke. Ich fragte nach Internet. Die Antwort war, dass ich die Internet Flatrate wieder dazu buchen muss, um ins Internet gelangen zu können.
Es gab KEINEN HINWEIS auf mögliche GPRS-Verbindungen ins Internet; die Tarifdetails wurden im Nachgang per E-Mail zugeschickt; sie enthielten zwar die Kostenanagabe für GPRS, aber ich dachte ja, dass ich überhaupt keinen Internetzugang mit dem geänderten Tarif habe.
Nach ca. 1 Monat bekam ich eine Rechnung über 398 €! Ich legte sofort Widerspruch ein und zog die Einzugsermächtigung zurück (per Einschreiben). Trotzdem wurde mir das Geld abgebucht. Daraufhin ließ ich das Geld zurück buchen, wofür kalrmobil mir auch noch eine Gebühr berechnen will.
Die Verbraucherzentrale riet mir, mich dagegen zu wehren, da mein Handy völlig unbemerkt ins Internet ging und ich dies nicht bewusst wahrgenommen habe und gar nicht wollte. Das Informationsschreiben von klarmobil, dass so etwas - je nach Handy-Einstellungen - technisch möglich ist, kam erst, nachdem ich Widerspruch zu der überhöhten Rechnung einreichte. Das ist wie Hohn! Das war natürlich zu spät. Diese Auskunft hätte man doch VORHER geben müssen, um den Kunden zu schützen.
Auch hat klarmobil mich nicht rechtzeitig gewarnt, als die Kosten plötzlich so hoch anstiegen. Sie hätten den Schaden begrenzen können, aber ich fühle mich nun reingelegt und ausgenommen.
Ich bot klarmobil an, lediglich die bisherigen rund 20,- EUR für den monatlichen Internetzugang zu bezahlen. Klarmobil besteht trotz allem auf die Zahlung von rund 400,-EUR (für nur 20 Tage mit GPRS-Falle) und droht sogar mit hohen Gerichtskosten für mich im Falle eines Mahnverfahrens. Der Schriftwechsel dauert nun schon seit Monaten. Natürlich sind auch mehrfach Mahngebühren dazugekommen (abgesehen von meinen kaputten Nerven und den Kosten für die vielen Einschreiben).
Was kann ich tun, damit dieser Albtraum endlich aufhört? Den Kundenservice im Internet hat klarmobil mir nach der Tarifumstellung gekappt. Ich kann nicht einmal dort anrufen. Aber die wollen mich wohl auch zermürben.
Für Hilfe wäre ich dankbar!
Meine Forderung
Verzicht auf überhöhte Handy-Rechnung ("GPRS-Falle")
Firmenantwort
07.10.2014 | 08:00 Uhr · Klarmobil GmbH
Sehr geehrte Frau Müller,
vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit unserem Unternehmen über ReclaBox.
Sehr gern haben wir Ihr Anliegen geprüft und eine Stellungnahme per Post an unsere Vertragspartnerin gesendet.
Wichtig:
Uns Unternehmen ist es seitens ReclaBox bedauerlicherweise nicht gestattet, mehrere Einträge zu verfassen. Sofern Sie daher zu unserer Stellungnahme weitere Rückfragen haben sollten, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen ausschließlich an Ihre bei uns hinterlegten Kontaktdaten direkt antworten können.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr klarmobil.de Kundenservice