Wollen Sie auf Diese Beschwerde antworten?
Antwort zu folgender Beschwerde

Egal wann ich innerhalb der engen Öffnungszeiten die Postfilialen meiner Umgebung aufsuche… IMMER steht vor den Schaltern eine Riesenschlange. Aber nicht Bückware (wie in der ehemaligen Sowjetunion) lockt die Leute, sondern einfachste Postdienstleistungen. Die meisten Kunden wollen nur Briefmarken kaufen, Briefe und Pakete aufgeben.

Nun könnte man fragen: Warum kaufen die Leute ihre Briefmarken nicht am Automaten? Ich versuche die Frage mal aus meiner Sicht und hoffentlich auch für die Post zu beantworten.

Die Briefmarkenautomaten nehmen nur Münzen oder die Geldkarte. Pro Bezahlvorgang werden maximal 15 Münzen angenommen. Restgeld gibt es nur in Form von Briefmarken.

Wer viele Marken kaufen will muss sich in die sozialistische Warteschlange einreihen, weil die Automaten keine Scheine (z. B. 5 oder 10 Euro akzeptieren). Effektives bezahlen mit kleinen Münzen ist auch nicht möglich, da nur maximal 15 Münzen angenommen werden. Und zur Krönung bekommt man noch irgendwelchen Quatsch (z. B. eine 4 Cent Briefmarke) ausgedruckt, denn man nie wieder verwenden kann. Der Verweis auf die Geldkarte zieht auch nicht, die Kundenakzeptanz in Deutschland ist unterirdisch, niemand hat diese Karte.

Hier meine Verbesserungsvorschläge:

Lassen sie ihre Automaten auch Geldscheine akzeptieren.

Lassen sie ihre Automaten das Restgeld am Automaten auszahlen.

Lassen sie ihre Automaten auch wieder Markensets mit selbstklebenden Briefmarken verkaufen (die jetzt ausgedruckten Automatenmarken sind hässlich und unpraktisch, da sie nicht selbstklebend sind, muss man die Unterseite selbst anfeuchten, kommt man außerhalb der Öffnungszeiten steht kein Schwamm zur Verfügung, 200 Briefe zu frankieren ist dann kein Vergnügen)

Lassen sie den Automaten gleich ermitteln welches das richtige Porto ist (es gibt nicht wenige Leute die anstehen, weil sie unsicher bezüglich des Gewichts sind).

Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.
Zurück