Am 01.06.2014 wurde mein Handy gestohlen. Ich habe daraufhin versucht, klarmobil zu erreichen, um meine SIM-Karte sperren zu lassen, dies war weder telefonisch noch per mail möglich. Keine Chance jemaden zu erreichen. Aus diesem Grund kündigte ich meinen Vertrag zunächst per mail. Am 10.07.2014 eine erste Reaktion: Meine SIM-Karte wird gesperrt. Die Kündigung wurde mal eben übergangen. Daraufhin schickte ich noch eine Kündigung auf dem Postweg an klarmobil: keine Reaktion, als würde diese Firma nicht existieren.
Also unternahm ich auch zunächst keine weiteren Schritte. Bis zum 09.09.2014 buchte klarmobil weiter bei mir ab. Dann entzog ich die Einzugsermächtigung, darauf folgte natürlich eine Reaktion, denn klarmobil wollte ja jetzt plötzlich etwas von mir. Man rief mich an und ich schilderte alles was bisher geschah. Man versicherte mir: es wird nach einer Lösung gesucht.
O. K. Die Lösung sah dann folgendermaßen aus: Ich bekam Mitte Oktober nochmals eine Mahnung (die letzte!) dann kam Post von der KSP Kanzlei Hamburg.
Da ich als Mutter von 3 Kindern, 1 Baby und 2 Stiefkindern vollzeit als Lehrerein arbeite und wahrlich anderes zu tun habe als Streit zu suchen und Rechnungen aus der Laune heraus nicht zu bezahlen, konnte ich aus Zeitgründen auf die Schreiben der Anwaltskanzlei nicht weiter eingehen, abgesehen von einem Einspruchsschreiben welches ich schrieb.
Jetzt 06.08.2015) bekam ich einen Vollstreckungsbescheid mit einer Forderung von 251,55€ und ich schreibe wieder einen Einspruch, parallel dazu diese öffentliche Beschwerde und übermittle alle Unterlagen meinem Anwaltsbüro. In Zukunft wird sich mein Anwalt mit der Angelegenheit befassen, da mir die Zeit dazu zu schade ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Jaqueline Graubaum