Wollen Sie auf Diese Beschwerde antworten?
Antwort zu folgender Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende August 2015 hat Telefónica (Deutschland) von meinem Konto 59,80 Euro für angeblich nach Vertragsende nicht eingegangene Hardware abgebucht. Diese Dreistigkeit grenzt wahrlich an Betrug, denn:

  • bereits am 27. Februar habe ich bei DHL ein Paket mit der geforderten Hardware (2 DSL-Router, etliche Kabel) an Telefónica versandt.
  • Für das Packen wie auch Versenden des Paketes habe ich einen Zeugen. Mehrere Fotos vom Paket mit komplettem Inhalt (Seriennummern lesbar) gibt es ebenfalls.
  • Anfang August forderte mich Telefónica per Brief dazu auf, angeblich fehlende Hardware zurückzusenden. Daraufhin habe ich bei deren DSL-Abteilung angerufen, und den Verbleib des Paketes (per Seriennummer) erfragt. Telefonisch bekam ich die Antwort, dass Telefónica das Paket intern nicht finden könne. Angeblich sei es also gar nicht eingegangen.
  • Daraufhin kontaktierte ich umgehend DHL. DHL bestätigte mir zur bekannten Seriennummer jedoch, dass das Paket sehr wohl ordnungsgemäß bei Telefónica eingegangen sei.
  • Daher rief ich erneut bei der DSL-Hotline von Telefónica an, um abermalig dem Verbleib nachzugehen. Zu meinem Erstaunen bekundete mir ein überaus unfreundlicher Mitarbeiter, dass das Paket inzwischen gefunden wurde. Zu meinem noch größeren Erstaunen teilte mir der Herr nun aber mit, dass sich angeblich nur ein Router in dem Paket befand und nicht - wie tatsächlich der Fall und auch belegbar - zwei Router.

Nun das Problem: Da ich nur Fotos vom Paket mit Postbeleg habe, aber den Postbeleg selbst inzwischen wohl entsort habe (zwischen Paketversand und Erinnerung von Telefónica liegt ein halbes Jahr) weigert sich Telefónica, den Betrag zu erstatten.

Zwar bestätigen Telefónica selbst wie auch DHL, dass das Paket bei Telefónica eingegangen ist (Sendungsnummer ist ja allen Parteien bekannt). Allerdings reicht das nicht aus, da ich nach den AGB verpflichtet bin, den Beleg 2 volle Jahre aufzubewaren! In diesem Zeitraum kann Telefónica also bei jedem ehemaligen Kunden Abbuchungen vornehmen, denn wer bewahrt den Beleg schon so lange auf?

Das Foto des Paketes übrigens habe ich ausgedruckt auch an Telefónica geschickt. Aufgrund der Qualitätsverluste beim Ausdrucken sind die Seriennummern leider nicht mehr vollständig lesbar. Eine digitale Version, wo die Seriennummern eindeutig zu lesen sind, möchte Telefónica lieber erst gar nicht von mir bekommen, angeblich geht das grundsätzlich nicht. Es ist offenbar zu viel von einem IT-Riesen verlangt, seinen Kunden im Beschwerdefall die Möglichkeit einzuräumen klärende Dokumente per Mail zu adressieren (Zur Bestätigung meiner Angaben sende ich das Foto potenziell interessierten gerne zu, möchte es nur aus Datenschutzgründen hier nicht allgemein öffentlich machen).

Den Augenzeugen, der Inhalt und Versand bestätigen kann, hat Telefónica im "Antwortschreiben" auf meine Beschwerde erst gar nicht mehr erwähnt. Offenbar möchte Telefónica dessen Stellungnahme erst gar nicht hören.

Telefónica beruft sich bei deren Weigerung der Gelderstattung also nicht auf inhaltliche Argumente (kaum verwunderlich, das Unternehmen hat ja auch keine), sondern versteckt sich bei deren "Begründung", warum ich mein Geld nicht erstattet bekomme, ausschließlich hinter juristischen Schikanen aus den AGB: "Ja, wir haben das Paket bekommen, aber wir wollen Trotzdem den Sendungsbeleg sehen, weil wir ihn laut AGB 2 Jahre verlangen können".

Ich kann nur sämtlichen potenziellen Kunden von einem Vertrag mit Telefonica abraten, habe selbst alle meine Verträge bei dem Unternehmen inzwischen gekündigt und werde sicher nie wieder einen Vertrag mit dem Unternehmen schließen!

Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.
Zurück