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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich hab's geahnt: beim Fahrradtransport mauert die Bahn nicht nur; sie läßt sich das Mauern auch noch teuer bezahlen.

Wie kann folgendes sein:
Zunächst möchte ich zu einer online schon erworbenen Fahrkarte noch einen der vorhandenen Fahrrad-Stellplätze hinzu buchen, was aber im System "derzeit online nicht möglich" ist.
Stattdessen werde ich (buchstäblich) von Pontius zu Pilatus geschickt - und kassiere eine Abfuhr nach der anderen; drei Tage lang! Und schließlich -
als ich entnervt die Buchung storniere, erhalte ich die übliche Stornierungsgebühr von 17,50 € aufgebrummt. - bin ich etwa schuldhafter Verursacher dieser Auftragsrücknahme? .

Die der Reihe nach von mir erfolglos im Web, anderen Komm. systemen sowie vor Ort aufgesuchten Kontaktstellen:

Online-Portal DB, Telefonservice DB, ADAC-Gesch.st. Niederrad, TraffiQ-Mobilitätscenter Hauptwache, mehrere Fahrkarten-Automaten, DB-Reisezentrum Westbahnhof - statt "Fahrrad" verstehen alle nur "Bahnhof".

Sodann: In der ganzen Odyssee war ich lammfromm geduldig. Dabei war eigentlich Eile geboten, denn in den ICs sind bekanntenmaßen die wenigen Fahrrad-Stellplätze blitzschnell ausgebucht. - Das ist jedoch zum Glück nicht mehr mein Problem. Ich fahre samt Fahrrad mit dem Bus.

Fazit: Für den außenstehenden Betrachter erscheint es dreist und unverschämt, daß für dieses Versagen der Bahn und aller von ihr benannten Kooperationspartner ich als Kunde der ersteren auch noch eine Entschädigung zahlen soll. Sie wird einem, wie gesagt, dezent als Erstattungsgebühr für die Rückgabe einer Fahrkarte untergejubelt.

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