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Antwort zu folgender Beschwerde

Nach zwei Beratungsgesprächen haben wir im Mai 2009 beim Einrichtungshaus Kramer in Ingolstadt für unser Arbeits- und Hobbyzimmer aus dem Möbel-Programm duo-plus der Firma Interlübke Schränke bestellt. Das System entsprach genau unseren Vorstellungen. Es sollte zum einen zur Aufbewahrung der Plattensammlung und zum anderen zum Verstauen unserer Arbeitszimmerutensilien dienen. Wir entschieden uns für den Lack Kristallweiß matt.

Nachdem die Möbel geliefert waren, stellten wir fest, dass der Lack bei Kontakt mit Metallgegenständen schwarze Streifen hinterlässt. Besonders gravierend ist das Ergebnis beim Einsatz von Aktenordner. Die Aktenordner haben die handelsüblichen Metallkanten als Ordnerschutz. Diese verursachen durch ihre Metallbestandteile schwarze Streifen sowohl auf den Schrankböden, als auch an den Seiten- und Rückwänden. Schon nach dem ersten Einsortieren der Aktenordner war der Schrank in einem äußerst unansehnlichen Zustand (siehe Bild).

Der zweckgebundene Einsatz der Schränke als Arbeitszimmermobiliar ist auf keinem Fall gegeben. Offensichtlich muss der Lack mit dem Metall eine Verbindung eingehen, da die Streifen sich mit reinem Wasser gar nicht mehr entfernen lassen. Dieser Mangel ist beim interlübke bekannt, aber in keiner Broschüre oder im Kaufvertrag erwähnt und uns auch nie mündlich mitgeteilt worden.

Wir sind der Meinung, dass dies immer geschehen muss, denn auch wenn der Schrank zunächst für einen anderen Aufbewahrungszweck gekauft worden ist - interlübke Qualitätsanspruch vermittelt zumindest den jahrelangen Einsatz ihrer Möbel. So dass man davon ausgehen kann, dass die Schränke auch mal anders eingesetzt werden, als ursprünglich geplant. Fragt sich nur, was passiert, wenn wir unsere Zinnsammlung in den Schrank stellen oder Kleiderbügel verwenden oder...

Von seiten interlübke haben wir nur ein Schreiben bekommen, dass das Lacksystem alle Anforderung der Din 68861 T1-T8 erfüllt, was unter anderem eine Zigarettenglutstandhaftigkeit und Kratzbeanspruchung beglaubigt. Gut zu wissen, aber in unserem Fall wenig hilfreich. Außerdem erhielten wir eine E-Mail mit dem Hinweis, dass wir uns doch an das Möbelhaus wenden sollen.

Die zum Kauf angebotenen Bodenschutzmatten sind für uns auch keine ausreichende Nachbesserung, da auch die Seiten- und Rückwände in großer Mitleidenschaft gezogen sind. Wir fordern daher die Rücknahme der Möbel und eine Rückabwicklung des Kaufvertrags.

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