Gestern meinte ich, den Fall O2 abschließen zu können, nachdem die Anwältin von O2 ihren Auftraggebern offenbar klar gemacht hatte, dass meine fristlose Kündigung wegen Nicherfüllung des Liefervertrages rechtens war, siehe: http://de.reclabox.com/beschwerde/110479-telefonica-muenchen-nichterfuellung-dienstleistungsvertrag-gegenstandslose-mahnungen
Doch heute (12.05.2016) bekam ich Post von einem Inkassounternehmen (Real Inkasso) im Auftrag von O2 weil ich angeblich einen Fritz-Box Router nicht bezahlt habe. Die Fakten dazu:
- Am 29.10.2015 erhielten wir von O2/Telefónica ohne Bestellung und unangekündigt einen neuen Router
- Nach mehreren erfolglosen Versuchen, dies mit O2 zu klären, sandten wir den Router am 17.11. 2015 per DHL an Telefónica zurück, DHL-Sendungsnummer JJD14.05.022.629. 299, Sendung erfolgreich bei Telefónica zugestellt am 18.11.1015, 10:11 Uhr.
- Am 27.11.2015 erhielten wir eine Mahnung wegen des Routers, der wir am 5.12. per Einschreiben mit Rückschein unter Darstellung des o. g. Sachverhaltes widersprachen.
- Eine zweite Mahnung am 12. Dezember ließen wir unbeantwortet, denn es war alles gesagt.
- Dem heutigen Schreiben des Inkasso-Unternehmens widersprachen wir höflich unter Darlegung des o. g. Sachverhaltes. Mal sehen, was jetzt weiter passiert.
Für mich wird immer deutlicher: bei O2 muss es eine radikale Änderung der Geschäftspolitik, weg von der früheren Kundenorientierung gegeben haben (ich war seit 2009 Kunde und jahrelang sehr zufrieden). Nach den jüngsten Erlebnissen sage auch ich (und meine gesamte Familie) : nie wieder O2 (oder ein anderes Unternehmen der Telefónica-Gruppe)!