Guten Tag,
bei dem hier beschriebenen Fall handelt es sich um eine Sendung per DHL, die vor 3 Wochen an mich verschickt wurde.
Wie der Sendungsverfolgung zu entnehmen ist wurde das Paket zuerst beschädigt, worauf es zur Nachverpackung in das Paketzentrum verschickt wurde. Noch am gleichen Tag wurde es dann anscheinend fehlgeleitet und daraufhin umadressiert, damit es an den Empfänger (mich) weitergeleitet werden kann. Doch das hat dann scheinbar auch nicht funktioniert und so wurde das Paket einfach an den Absender geleitet.
Als ich das in der Sendungsverfolgung gelesen habe, rief ich direkt bei der DHL-Hotline an. Nach über 40 Minuten in der Warteschleife wurde mir dann von einer DHL-Kundenberaterin empfohlen dem Absender zu sagen er solle die Annahme des Paketes verweigern, da daraufhin das Paket anscheinend wieder zurück zu mir geleitet wird.
Diesen Rat habe ich dann an den Absender weitergeleitet, woraufhin er die Annahme des Pakets verweigerte. Doch die Kundenberaterin täuschte sich wohl. Das Paket wurde am nächsten Tag noch einmal (im Paketzentrum des Absenders) bearbeitet und hier erneut ins Zustellfahrzeug geladen. Dort wurde es anscheinen einmal durch Hamburg gefahren und nachmittags dann wieder im Paketzentrum abgeliefert.
Am darauffolgenden Tag wurde das Paket dann nach Hagen transportiert mit dem Status "Internet Steuercode für Ermittlungsstellen". Daraufhin versuchte ich mein Glück noch einmal bei der DHL-Hotline. Nach weiteren 40 Minuten in der Warteschleife wurde mir geraten mich zu Gedulden und per Mail Kontakt mit DHL aufzunehmen.
Auch dies habe ich dann am nächsten Tag getan und DHL eine Mail zu diesem Sachverhalt geschickt. Hier erhielt ich nach 3 Tagen die Antwort, dass ich dem Absender mitteilen solle einen Nachforschungsauftrag einzureichen. Dieses tat das dann auch direkt.
Heute kam ein Brief von DHL an den Absender des Pakets und wird zur Zahlung von 29,40 € Aufwandspauschale für die Lagerung und besondere Behandlung, sowie 6,99 € Beförderungsentgelt für eine erneute Zustellung aufgefordert.
Dieser sieht es natürlich nicht ein DHL für diesen Mangel an Kompetenz und falscher Beratung weiteres Geld in den Rachen zu schieben. Deshalb bleibt mit als Empfänger wohl nichts Anderes übrig als den Betrag selbst zu tragen, da DHL mit Versteigerung bzw. Entsorgung des Pakets droht.
Die Adresse, die der Absender angegeben hat war korrekt. Dies entnehme ich dem Schreiben von DHL bezüglich der Nachverfolgung.
Ich erkenne in diesem Fall keinerlei Eigenverschulden, was den katastrophalen Verlauf dieser Sendung betrifft. Deshalb sehe ich es meinerseits nicht ein die von DHL gefordeten Kosten zu tragen. Angesichts des Werts des Paketinhalts möchte ich aber eine längere Verzögerung der Zustellung vermeiden.