Ich hatte ein Kundenkonto bei Amazon, welches Anfang 2015 gekündigt wurde. Angeblich wurde ich zuvor verwarnt, was aber nicht der Tatsache entsprach.
Gut, andere Eltern haben auch schöne Töchter dachte ich. Muss ja nicht immer und nur Amazon sein. Aber ich hatte viele Freunde und Bekannte / Verwandte die mitbestellten und so auch viele Tausend euro an Amazon gingen.
So weit so gut. Kündigung? Halbe Sache dachte ich, aber die Retouren (höhere Summen) wurden nicht erstattet. Von einem Tag auf den anderen sperrte Amazon das Konto und ich hatte keinen Zugang mehr. Retouren mussten selbstständig und auf eigene Kosten per Deutsche Post zurück gesendet werden. Klar waren Zeugen anwesend und es wurde mit Foto / Video alles dokumentiert.
Wie weit es möglich war hatten wir Lastschrift zurück geholt (nach zig-maligem Kontakt), doch das war ein -kleiner- Teil, Fristen bereits abgelaufen für Bestellungen zuvor. Amazon reagierte promt mit Inkasso.
Ich beschwerte mich in Luxemburg bei Datenschutzbeauftragtem wegen unberechtigter Weitergabe von persönlichen Daten. Ich bekam auch eine Antwort.
Plötzlich hiess es Amazon habe noch zwei Rücksendungen nicht im System gebucht (hallo? Eineinhalb Jahre später?) und würde sich melden.
Nun versuche ich wieder mit Amazon Kontakt aufzunehmen, aber es kommen immer dumme, vorgefertigte Texte mit Datenschutz etc. Ausreden eben, Briefkontakt an Adressaten wäre durchaus möglich gewesen. In 19 Monaten!
Nun werde ich den Fall publik machen und auch Computer Bild, Heise Medien, etc. kontaktieren. Auch eine Strafanzeige + Strafantrag erscheint mir als sinnvoll.
Später mehr dazu mit Bilder und Scans.