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Antwort zu folgender Beschwerde

Um in unserem Urlaub in Serbien Ende Juli 2016 keine Probleme mit ortsansässigen Mietwagenverleihunternehmen zu bekommen, buchten wir einen Mietwagen über AVIS in Deutschland ( www.Avis.de, Buchungsbestätigung und Kosten können Sie dem beigefügten Ausdruck entnehmen). Das Angebot war unser Meinung nach unschlagbar: Kleinwagen (FIAT Punto Grande o. ä.) für 137 Euro die Woche. Wir haben also umgehend gebucht, bezahlt und uns auf den Urlaub gefreut.

In Belgrad kamen wir auf Grund von Witterungsverhältnissen in Hamburg, die den Start um zwei Stunden verzögerten, erst um 0:10 Uhr an. Dennoch hatte AVIS mit zwei Mitarbeitern auf uns gewartet und wir konnten unseren Mietwagen abholen.

Am Schalter fragte man uns ob wir GPS, WLAN oder eine Versicherung für 25 Euro die Woche mit buchen wollten, da laut Aussagen der Mitarbeiter keine Versicherung online gebucht wurde. Da es ja bereits mitten in der Nacht war und 25 Euro für eine Woche nicht die Welt sind, haben wir die empfohlene Versicherung dazu gebucht, die anderen Extras haben wir abgelehnt.

Dann wurden uns die Fahrzeugpapiere übergeben und es wurde verlangt, dass ich für die Kaution auf einem Touchpad mit Unterschriftfeld unterschreiben solle. Auf nochmaligem Nachfragen wurde bestätigt, dass dieser Vorgang ausschließlich der Kaution dient und der Entsprechende Betrag für die Dauer der Fahrzeugmiete auf der Kreditkarte blockiert, aber nicht abgebucht wird. Offensichtlich kopierte der Mitarbeiter dann diese Unterschrift auf einen Vertrag in dem Kosten in Dinar für „Miscellaneous Service“, „Counter Products“ und ein völlig anderer Mietbetrag von umgerechnet 261,94 Euro aufgeführt wurden. Dieser Vertrag wurde ausgedruckt und mit den Fahrzeugpapieren in der Dokumententasche versteckt.

Nach einer Woche erfolgte die Fahrzeugrückgabe am gleichen Ort, vollgetankt und ohne von uns verursachten Schäden am Auto. Dort sollte ich dann wieder eine Unterschrift auf dem Touchpad mit Unterschriftfeld verrichten um meine Kaution zu entblocken. Mir kam das etwas komisch vor, daher fragte ich noch mal explizit nach wofür das nun sei. Die Mitarbeiterin bestätigte uns nochmals, dass diese Unterschrift für das Rückerstatten der Kaution sei. Natürlich unterschrieb ich auch dies.

Nach ein paar Tagen daheim musste ich dann zu meinem erschrecken feststellen, dass AVIS zusätzlich zu der bereits bezahlten Fahrzeugmiete von 137 Euro meine Kreditkarte nochmals mit weiteren 393,06 Euro belastet hat.

Nach mehreren Kontaktversuchen über die Hotline (Warteschleife von mehr als 45 Minuten) und Email (teilweise 17 Tage Wartezeit auf eine Antwort) wurde mir dann erklärt, dass in den Gebühren eine Versicherung von 25 Euro pro Tag und ein „Mate Late Arrival“ von 4.000 Dinar (32,48 €) berechnet wurden. Des Weiteren hätte ich mit meiner Unterschrift den Gesamtbetrag von 42.974,16 Dinar (348,97 €) akzeptiert. Das ich allerdings bereits 137 € online beim Buchen des Fahrzeugs über die Website www.Avis.de bezahlt habe und das mir nicht die vermeintlich akzeptierten 348,97 Euro sondern 393,06 Euro berechnet wurden wurde nicht erwähnt.

Zusammenfassend wurde mir eine Versicherung untergejubelt, die ich nicht gebraucht und zu diesem Preis auch niemals gebucht hätte. So war der vereinbarte Gesamtpreis plötzlich fast doppelt so teuer wie in Deutschland gebucht. Also habe ich für eine Anmietung eines Kleinwagens für eine Woche 530,06 Euro bezahlt – soviel zu unschlagbarem Angebot.

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