Am 16.07.2016 fiel ich in die Grundversorgung, weil die TenneT TSO der Firma Care-Energy die Stromversorgung fristlos gekündigt hatte. Danach suchte ich mir einen anderen Anbieter. Drei Monate später bekam ich die Schlußabrechnung von Care-Energy. Diese Rechnung bezieht sich auf die Zeit von Juni 2016 bis 15.07.2016. Dabei war die Berechnung der Stromkosten soweit richtig, doch Care-Energy hatte meine monatlichen Abschläge nur von August 2015 bis Juli 2016 berücksichtigt. Die Abschläge für Juni und Juli 2015 wurden von Care-Energy unterschlagen.
Ich hatte alles detailliert mit Belegen an Care-Energy in Hamburg geschrieben. Statt einer Antwort auf mein Schreiben kam eine Mahnung mit einem Zuschlag von 2,50 Euro. Was soll man dazu noch sagen?
Rechnungsforderung von Care-Energy 271,43 Euro für den o. g. Zeitraum abzüglich meiner Zahlungen von August 2015 bis Juli 2016. Ich hatte diesen Unfug satt und überwies an die Fa. Care-Energy die korrekte Differenz, nämlich 161,43 Euro. Die von mir bezahlten Monatspauschalen für Juni und Juli 2015, die je 55,00 Euro, also zusammen 110,00 Euro betrugen, hatte ich abgezogen. Meinetwegen soll Care-Energy jetzt vor Gericht ziehen. Dann könnte Care-Energy bei dieser Gelegenheit erklären, warum sie zwei Monatspauschalen unterschlagen haben. Ich habe nicht nur die Banküberweisungen parat, sondern auch noch den Care-Energy eigenen Vertragskontoausdruck vom 11.07.2016, bei dem alle von mir bezahlten Überweisungen korrekt aufgeführt sind, auch die Zahlungen von Juni und Juli 2016 über je 55,00 Euro.
Mit diesem Vertragskontoausdruck hat sich Care-Energy im übrigen einen Bärendienst erwiesen, nämlich selbst den Beweis geliefert, dass alle zuvor ausgesprochenen Mahnungen, deren es drei gegeben hatte, eine Farce waren. Aus diesem Vertragskontoausdruck geht hervor, dass ich vom ersten Monat an, seitdem ich bei Care-Energy war, bis zuletzt alle Zahlungen pünktlich geleistet hatte - und das wusste die Buchhaltung auch, d. h. alle Mahnungen wurden willkürlich verschickt und die erste ein paar Tage vor Weihnachten hatte mir sogar ein bißchen die Weihnachtstage versauert, weil Care-Energy mir auch noch gedroht hatte: "Sollten Sie bis zum 23.12.2015 die offenen Zahlungen nicht nachgewiesener Weise durchgeführt haben, sehen wir uns gezwungen, das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten."
Am 22.02.2016 folgte die nächste Mahnung. Seltsamerweise verzichtete Care-Energy auf das angedrohte gerichtliche Mahnverfahren. Der von Care-Energy nicht belegte Mahnbetrag betrug nun 341,40 Euro. Ich hatte die Nase voll und wartete auf das gerichtliche Mahnverfahren, da ich alle Zahlungen mit Bankauszügen belegen konnte. Care-Energy klagte nicht, sondern sandte eine 3. Mahnung, jetzt immerhin nur noch 95,11 Euro. Doch der Ton wurde schärfer: "LETZTE MAHNUNG. Wir werden die Versorgung ohne weiteren Verzug und Anmahnung einstellen, so der ausgewiesene Posten von 95,11 Euro nicht bis 23.03.2016 bezahlt ist."
Wohlgemerkt: Ich hatte immer pünktlich bezahlt, habe alle Banküberweisungsbelege als Kopie parat und auch noch den Care-Energy eigenen Vertragskontoausdruck, der belegt, dass die Buchhaltung von Care-Energy zu jeder Zeit gewusst hatte, dass alles bezahlt war. Ich kann also bei einem Gerichtverfahren als Beweis sogar das Wissen der Care-Energy Buchhaltung gegen Care-Energy verwenden.
Ich gehe davon aus, dass es nie ein solches Gerichtsverfahren von Care-Energy geben wird und falls doch, dann fordere ich für die drei böswilligen Einschüchterungs-Mahnungen nachträglich ein SCHMERZENSGELD, weil ich während der Weihnachtsfeiertage doch jeden Tag mehrmals an diese Sauerei denken musste.
Und aktuell ist mir durch die fehlerhafte Schlußrechnung und die nicht erfolgte Antwort auf mein Schreiben eine Reise z. T. verdorben worden.