Da mich das eigentlich für heute geplante Paket nicht erreicht hat und zurückgestellt wurde (was erfahrungsgemäß heißt, dass es im Spandauer Lager verschwindet und erst auf Nachfrage des Absenders nach Monaten wieder auftaucht), hier mal öffentlich gestriges Erlebnis mit einem DHL-Zusteller - übrigens macht es der DHL-Chat nicht besser, wo Hipster-Mitarbeiter mit "Sorry" antworten und auch gerne mal Zwinker-Smileys verwenden, das ist kein Geschäftsgebaren, sondern Umgangssprache unter Freunden.
"Liebes DHL-Team,
dass die Zustellung in Berlin Paketzusteller-Abhängig mal klappt und mal weniger, ist man ja gewohnt, aber der Zusteller heute toppte tatsächlich alles. Bitte setzen Sie doch Mitarbeiter ein, die gewollt sind zuzustellen und nicht mit Anfang 20 schon so ein starkes Rückenleiden haben, dass sie es nicht ins zweite Obergeschoss schaffen - weder mit noch ohne Paket - sondern lieber mit der Ware auf der Karre wieder verschwinden, in der Hoffnung, der Kunde habe ihn nicht bemerkt. Wenn der Kunde dann doch noch hinter ihm herstürmt, diskutiert man lieber mit ihm im Haustüreingang minutenlang, warum er das Paket nicht hoch tragen möchte, sondern wieder mitnehmen will. Die Unterschrift hat er dann wohl gefälscht, jedenfalls hat er von mir keiner erhalten. Und da er mich noch trotzig darauf hinwies, dass ich mich ja über ihn beschweren könne, tu ich dieses hiermit.
Ich bin auf meine morgige Sendung xy gespannt, die ebenfalls mehr als ein Kilo wiegt und so unhandlich ist, dass der junge Mann wahrscheinlich noch nicht einmal den Versuch unternimmt, die Klingel zu finden.
(.)
Mit freundlichen Grüßen
Fazit: Ich bin immer noch stinksauer. Meine Pakete muss ich entweder selber tragen oder sie erreichen mich erst gar nicht - wofür gabs DHL nochmal?