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Antwort zu folgender Beschwerde

"Auch im weltweiten Geschäft zeigte das Unternehmen nun Schwächen: So stagnierte der Umsatz im vierten Quartal, der Überschuss sank verglichen mit dem Vorjahreswert um mehr als die Hälfte." (Entnommen Handelsblatt, 08.01.2017)

Jeder kennt eBay und viele von uns verbinden mit dieser Verkaufsplattform "Merkwürdigkeiten", die mit dem gesunden Menschenverstand, - von Logik mag ich schon gar nicht schreiben, - kaum nachvollziehbar sind.

Hier wieder so ein äußerst dubioser Fall, wobei eBay seine eigenen Grundsätze brach bzw. diese immer wieder geschickt umgeht. Ich bestellte + kaufte per PayPal bei einem eBay-Verkäufer, eBay Name jan-sonne, eine Creme von Charlotte Meentzen. Diese kam am Deckel beschädigt (eventuell durch den Transport per Warensendung) bei mir auch an. Nach der bei eBay vorgegebenen 'Wartezeit' von sieben Tagen bewertete ich den Verkäufer negativ. Folgender Wortlaut kam zum Eintrag: "Zum Verständnis: VK ziemlich uneinsichtig & missachtete u. a. die eBay-Grundsätze".

"Über das Bewertungsportal teilen Sie anderen Mitgliedern Ihre Erfahrungen mit, die Sie mit Ihren Handelspartnern gesammelt haben." So lautet der großspurige, allerdings nach meiner Auffassung etwas verlogene Grundsatz für jeden nachlesbar auf eBay.

Da dieser Verkäufer zunächst eine positive Bewertung seines Kunden verweigerte, Kunde/Käufer war ich, musste ich in mühseliger E-Mail-Kleinarbeit (fünf bis sechs E-Mails) um eine Bewertung "betteln." Der Verkäufer bestand darauf, ich möge ihn doch bitte zuerst positiv bewerten - dann ERST erfolgt seinerseits ebenfalls eine positive Bewertung. Ich nenne dies: Bewertungserpressung seitens des eBay-Verkäufers jan-sonne.

Großmäulig lässt sich in den eBay Grundsätzen nachlesen: "Es ist Verkäufern nicht erlaubt, positive Bewertungen von Käufern zu fordern." Genau dies ist aber geschehen.

Exakt einen Tag lang hielt sich mein negatives Urteil über diesen gewerblichen eBay-Verkäufer im Netz. Danach wurde es von eBay - ich vermute auf Intervention des Betroffenen, - still und klammheimlich gelöscht. Weder informierte m i c h eBay darüber, noch wurde ich zum Sachverhalt befragt.

Das nenne ich 'transparentes Handeln'; Grundsätze nach Gutsherrenart anwenden oder über Bord schmeißen - wie es eBay beliebt - schließlich ist eBay niemandem rechenschaftspflichtig; aber sich wundern, wenn Umsätze rückläufig sind und die Mitglieder zu Recht davonlaufen bzw. schwinden.

Komischerweise hatte ich auf der Amazon-Plattform nie irgendwelche Querelen - gut, dass Kunden dort mit Sicherheit besser aufgehoben sind.

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