Ich habe am 14.07.2016 eine dreiwöchige Reise nach Sri Lanka bei Reiselotsen gebucht. (Eine Woche RR + zwei Wochen Baden ab 07.01.2017).
Nach Erhalt der Reisebestätigung von Neckermann und Emirates habe ich die Anzahlung von 1900,00 an Reiselotsen überwiesen.
Am 07.12.2016 habe ich dann die Restzahlung an Hr. D. überwiesen. Da die Papiere bis 23.12.2016 nicht gesandt wurden, habe ich bei Reiselotsen angerufen und Hr. D. hat mir zugesagt, die Papiere zu schicken, aus Arbeitsüberlastung wurde darauf vergessen, so die Rechtfertigung.
Da bis 28.12.2016 die Papiere noch immer nicht eintrafen, habe ich dann bei Neckermann angerufen, wo mir mitgeteilt wurde, dass diese Reise am 07.09.2016 storniert wurde, Grund wurde mir nicht mitgeteilt. (Ich nehme an, dass Hr. D. die Anzahlung an Neckermann nicht geleistet hat und daher hat Neckermann dies so vollzogen hat). Die Tickets wurden bei Emirates überhaupt nicht gebucht, die Buchungsbestätigung wahrscheinlich fingiert.
Hr. D. hat mir also den gesamten Betrag von 5.332,00 vorsätzlich unterschlagen.
In einer E-Mail von Hr. D. hat dieser auf seine Krankheit verwiesen, Blutdruck 190, Schlaganfall usw. - alles nur Ausreden.
Ich habe Hr. D. angeboten, bis 28.01.2017 eine Ersatzreise zu buchen oder das Geld zu retournieren. Wie auch in den anderen Beschwerdefällen keine Reaktion und auch kein Geld. Die Sache wurde am 23.01.2017 von einem RA urgiert, bis heute keine Rückmeldung.
Die Anzeige wegen vorsätzlicher Abzocke und Unterschlagung wird noch diese Woche an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Ich rate jedem ab, bei Reiselotsen zu buchen.
Anzahlungen nie an ein Reisebüro überweisen - immer an den Veranstalter.