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Antwort zu folgender Beschwerde

habe hier vorhin eine Beschwerde über das Deutsche-Bahn-Elend gelesen. Ich setze einfach fort:

Gestern hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, wegen ca. 30 minütiger Verspätung auf meine Bahnverbindung warten zu müssen. Derweil fuhren andere Züge ein und aus, und während dieser Zeit konnte ich mehrfach beobachten, dass Leute lediglich 1 bis 2 Sekunden zu spät dran waren und Ihnen die Türe vor der Nase zugemacht wurde.

Der Zug stand bei geschlossener Tür noch mindestens 20 - 30 Sekunden am Bahnsteig und fuhr dann los. Die verzweifelten Passagiere blieben am Bahnsteig zurück. Mehrere Bahnmitarbeiter konnten das jedesmal beobachten.

Nun wäre es ja nicht weiter schlimm, wenn der nächste Zug in 5 Minuten kommen würde. So ist es aber leider nicht. Die betreffenden Züge hatten Stundentaktung. Das Argument der Pünktlichkeitsdisziplin seitens der Bahn leuchtet auch nicht ein, da die Züge ständig Verspätung haben.

Das allein war schon sehr ärgerlich. Irgendwann kam dann auch mein Zug an. Nach ca. 2 Stationen passierte es dann noch einmal: Ein junges Mädchen (ca. 15 Jahre alt) hetzte zum Zug und die Tür schloss sich unmittelbar vor Ihrer Nase.

Der Schaffner stand direkt dahinter und hatte für die Situation nur Häme übrig: "Pech gehabt!" rief er laut aus und grinste dabei. Mindestens 5 Personen im Zug konnten das verfolgen. Die Bahn hätte Ihr ohnehin stark ramponiertes Image leicht aufbessern können, wenn dieser Schaffner - anstatt Schwachsinn von sich zu geben - die Tür noch aufgemacht hätte. Es war bereits 21 Uhr und das Mädchen musste nun bis mindestens 22 Uhr auf den nächsten Zug warten.

Liebe Deutsche Bahn, es ist nicht wirklich schwer, beim Kunden zu Punkten. Das kann man mit ganz banalen Dingen. Nicht zu fassen, dass Ihre Mitarbeiter das nicht kapieren.

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