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Antwort zu folgender Beschwerde

Sehr geehrter Herr Carsten S. (Geschäftsführer) und sehr geehrte Frau Petra H. (Team Forderungsmanagement),

vor gut zwei Jahren musste ich mich ebenfalls an Sie direkt wenden, weil Ihre Servicemitarbeiter bzw. Hotline-Menschen mir weder weiterhelfen konnten noch wollten. Nun stehen wir an einem ähnlichen Punkt wie damals und die Methoden von Ihnen bzw. Ihres Unternehmens Sky Deutschland werden immer interessanter.

Am 08.04.2017 habe ich Ihnen direkt eine E-Mail zukommen lassen, welche Sie als Geschäftsführer und Vorsitzender haben sicherlich erhalten aber vermutlich nicht gelesen haben. Es geht darum, dass wir erneut wie schon im Jahr 2015 über die Telekom (Entertain) das Sky-Paket zu einem unglaublich günstigen Preis über das Mitarbeiterportal der Telekom zu unserem TV-Angebot dazubuchen konnten - quase alle Pakete zu einem monatlichen Spotpreis. Wir haben Ihnen diesen Auftrag gegeben mit der Annahme, dass der Vertrag zwischen Sky (respektive Telekom) und unserem Haushalt 24 Monate andauert - falsch gedacht, denn Sky schaltete uns bereits Anfang April alle Zusatzpakete ab und lies uns dieses Sky-Basis-Entertain-Paket noch übrig.

Nach kurzem Anruf bei Ihrer Hotline wurde uns gesagt, dass der Vertrag nur 12 Monate gültig gewesen wäre und wir das hätten wissen müssen. Leider - wie auch bereits vor über 2 Jahren haben wir weder eine Unterschrift für dieses Abo leisten müssen noch haben wir jemals, weder digital noch postalisch eine Auftrags- oder Vertragsbestätigung erhalten. Da uns also am 08.04. direkt der "Hahn zugedreht" wurde haben wir uns veranlasst gesehen, dass wir selbstverständlich den bereits eingezogenen Rechnungsbetrag von unserem Konto haben zurückgehen lassen - zu Ihren Kosten versteht sich. Das Gespräch mit der Kollegin an der Hotline war natürlich nicht Zielführend und ich sagte der Dame, dass Sie bitte in unserem Kundenkonto hinterlegen soll, dass wir alle folgenden Lastschriften zurückgehen lassen werden und wir keinen Cent bezahlen werden, für Etwas was so nie vereinbart war.

Selbstverständlich haben Sie dann auch irgendwann bemerkt, dass Sky Go! noch freigeschaltet war und haben uns dies auch abgeschaltet mit einer netten Nachricht, dass wir offene Beträge nicht beglichen hätten und ein Brief auf dem Weg zu uns wäre. Das war vor ungefähr 8 (!) Wochen. Also erwarteten wir natürlich eine erste Mahnung seitens Sky Deutschland - welche aber nie kam. Zeit verstrich und es kam immer noch keine 1. Mahnung, auch keine 2. Mahnung - NEIIIIINNNN es kam heute am 13.06.2017 eine sage und schreibe 3. Mahnung mit Datum vom 12.06.2017 in welchem uns unterstellt wird, dass wir auf Ihre letzten Schreiben nicht reagiert hätten und nun Abo-Gebühren, sowie Rücklastschriftgebühren UND Mahngebühren fällig werden. Und wenn wir den Betrag nicht innerhalb 14 Tage belgeichen behält sich Sky für uns den Verrtag zu kündigen und Schadensersatzansprüche gegen uns geltend zu machen.

Jetzt frage ich mich doch ernsthaft, wie um alles in der Welt schaffen Sie es, 2 Mahnungen in folge an eine falsche Adresse zu versenden an der wir nicht wohnen? Liebend gerne würde ich Ihre Unfähigkeit den lesenden Usern der Reclabox beweisen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht ausmalen, wohin Sie die 1. und 2. Mahnung geschickt haben könnten. Vielleicht aber genau an die Adresse, an der vermutlich auch der Vertrag ging, den wir nie erhalten haben? Wir werden es nicht rausfinden, weil hier dann vermutlich Ihr Wort gegen unser Wort stehen wird.

Nun sehr geehrter Geschäftsführer Carsten S. mir ist bewusst, dass Sky Deutschland ein großer Verein ist, der auch mal Fehler macht, aber kann man wirklich innerhalb von 2 Jahren beim ein und dem selben Kunden den Fehler zweimal begehen? Mittlerweile muss ich sagen, dass Sky Deutschland nicht mehr ernst zu nehmen ist und diese Arroganz der Sie den Kunden gegenübertreten einfach untragbar und eine Entschuldigung schon lange überfällig ist.

Ich möchte Ihnen noch mitteilen, dass wir Ihren Dienst nicht mehr nutzen möchten (auch wenn wir es könnten, es wurde ja alles abgeschaltet) - soll heißen wir werden werder eine Kündigung aussprechen noch irgendwelche offenen Beträge überweisen, weil wir gegenüber Inkassounternehmen oder klagenden Rechtsanwälten beweisen können, dass wir keinen zum wiederholten Mal keinen Fehler gemacht haben und uns zu keinem Zeitpunkt bekannt war, wie lange die Vertragslaufzeit tatsächlich ist.

Ich hoffe diese kleine Bettlektüre bewegt auch Sie zu einem Umdenken, denn es gibt wichtigere Dinge im Leben als Sky Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen aus Metzingen,

Klaus Zimmermann

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